Webfleet sieht 2026 als Wendepunkt fΓΌr vorausschauendes Flottenmanagement
Leipzig, 19. Februar 2026 β Der Bereich FlottenΒmaΒnagement steht europaweit vor einem Umbruch. Steigende Kosten, komplexere AblΓ€ufe und strengere EU-Vorgaben verΓ€ndern die Spielregeln fΓΌr gewerbliche Fuhrparks.
Das FlottenΒmaΒnagement tritt in eine neue Phase ein
, sagt Jan-Maarten de Vries, President Fleet Management Solutions bei Bridgestone. Daten zu sammeln und sich auf Erfahrung zu verlassen, reicht nicht mehr aus. Gefragt sind gute Strategien, um vorausΒschauend handeln zu kΓΆnnen. Sie werden unterstΓΌtzt von einer Technologie, die EntscheiΒdungen erleichtert.
Im Jahr 2026 werden jene FlottenΒunternehmen den Takt vorgeben, die komplexe InforΒmaΒtionen direkt in konkrete MaΓnahmen umsetzen kΓΆnnen. Das Ziel ist, dass Mitarbeiter intelΒliΒgenter, sicherer und effizienter arbeiten kΓΆnnen.
Webfleet nennt fΓΌnf zentrale EntwickΒlungen, die den Γbergang zu einem intelΒliΒgenten FlottenΒmaΒnagement prΓ€gen.
KΓΌnstliche Intelligenz wird fΓΌr Flotten zum ArbeitsΒinΒstrument im Alltag
Ein entscheiΒdender Hebel fΓΌr besseres FlottenΒmaΒnagement liegt laut Webfleet in der intelΒliΒgenten VerknΓΌpfung von Daten und KI-geΒstΓΌtzten Analysen. Mit zunehmender DigitaΒliΒsierung entsteht in vielen Betrieben eine regelrechte Datenflut, weil zu viele uneinΒheitΒliche Systeme oft nebenΒeinΒander statt miteinander arbeiten. Die Integration aller relevanten InforΒmaΒtionen und eine einheitΒliche Darstellung der BetriebsΒabΒlΓ€ufe haben daher oberste PrioritΓ€t.
Je benutΒzerΒfreundΒlicher und stΓ€rker automaΒtiΒsiert diese TechnoΒlogien werden, desto grΓΆΓer wird die Rolle sein, die KI im ArbeitsΒalltag spielt. Die Aufgabe von KI dabei ist, Rohdaten richtig zu gewichten und konkrete HandlungsΒschritte abzuleiten. Diese reichen von der RoutenΒplanung ΓΌber die Einhaltung gesetzΒlicher Vorgaben bis hin zu KostenΒanaΒlysen und Prognosen zum FahrzeugΒzuΒstand.
MotoriΒsierte und nicht motoriΒsierte Assets werden zu einem wesentΒlichen Bestandteil des FlottenΒmaΒnageΒments
Ein weiterer wichtiger Bereich, in dem Webfleet von Flotten einen proakΒtiΒveren Ansatz erwartet, betrifft das Management komplexer LogisΒtikΒvorΒgΓ€nge. Auflieger, Container sowie motoriΒsierte und nicht motoriΒsierte Assets machen inzwischen einen nicht unerhebΒlichen Anteil der InvesΒtiΒtionen aus. Betreiber benΓΆtigen prΓ€zise InforΒmaΒtionen darΓΌber, wo sich ihre Einheiten befinden, wie sie genutzt werden und welche Stehzeiten sie wΓ€hrend des gesamten TransΒportwegs aufweisen.
BranchenΒproΒgnosen gehen von einem anhaltenden zweistelΒligen Wachstum in diesem Segment aus. Was frΓΌher als NischenΒfunktion galt, wird damit zum festen Bestandteil des FlottenΒmaΒnageΒments1.
Fahrzeuge sind heute vernetzt und optimiert
, so de Vries. WΓ€hrendΒdessen sind viele Assets fΓΌr FlottenΒmaΒnager noch grΓΆΓtenΒteils nicht darstellbar. Diese Diskrepanz verursacht unnΓΆtige Kosten, VerzΓΆΒgeΒrungen und SicherΒheitsΒriΒsiken. Der nΓ€chste EntwickΒlungsΒschritt im FlottenΒmaΒnagement betrifft deshalb nicht nur die Fahrzeuge selbst, sondern alles, was mit ihnen zusamΒmenΒhΓ€ngt.
Regulatorik treibt die DigitaΒliΒsierung voran
Gesetzliche Vorgaben beschleuΒnigen VerΓ€nΒdeΒrungen: Ab Juli 2026 gelten die EU-Regeln zu Lenk- und Ruhezeiten auch fΓΌr leichte NutzfahrΒzeuge ΓΌber 2,5 Tonnen im grenzΒΓΌberΒschreiΒtenden Verkehr. Webfleet geht davon aus, dass dies zu einer verstΓ€rkten Nutzung digitaler TachoΒgraΒphen-ΒMaΒnageΒmenΒt-ΒTools ΓΌber die tradiΒtioΒnellen schweren Lkw-Flotten hinaus fΓΌhren wird. Unternehmen kΓΆnnen damit die gesetzΒlichen Vorgaben erfΓΌllen, ohne zusΓ€tzΒlichen adminisΒtraΒtiven Aufwand zu haben.
ElektriΒfiΒzierung gewinnt weiter an Dynamik
Die ElektriΒfiΒzierung des gewerbΒlichen Verkehrs nimmt europaweit durch klarere regulaΒtoΒrische RahmenΒbeΒdinΒgungen und durch ehrgeizige NachhalΒtigΒkeitsΒziele Fahrt auf. Zahlen des BranchenΒverΒbands ACEA2 zeigen deutliche ZuwΓ€chse in allen Segmenten: Die NeuzuΒlasΒsungen elektriΒscher Transporter haben sich im JahresΒverΒgleich nahezu verdoppelt. Auch bei E-Lkw gibt es starke SteigeΒrungen, insbeΒsondere in den NiederΒlanden mit plus 192 Prozent, in Deutschland mit plus 33 Prozent und in Frankreich mit plus 27 Prozent. ElektroΒbusse erreichen bereits einen Anteil von 22,7 Prozent an allen neuen BuszuΒlasΒsungen in der EU. SpitzenΒreiter sind Deutschland, Schweden und Belgien mit dreistelΒligen WachsΒtumsΒraten.
FlottenΒbeΒtreiber setzen verstΓ€rkt auf datenΒbaΒsierte ΓbergangsΒstraΒtegien, um den Umstieg auf ElektroΒfahrΒzeuge rentabler zu gestalten.
Kostendruck leistet integrierten, vorausΒschauΒenden LΓΆsungen Vorschub
Trotz all dieser Trends und EntwickΒlungen bleibt der Kostendruck das beherrΒschende Thema im FlottenΒmaΒnagement. Steigende Ausgaben fΓΌr Kraftstoff, Personal und MautzahΒlungen zwingen Unternehmen dazu, den Einsatz ihrer Fahrzeuge bis ins letzte Detail zu analysieren und zu optimieren. Die Nachfrage nach integrierten FlottenΒmanagement-LΓΆsungen, die helfen, die GesamtΒbeΒtriebsΒkosten zu senken, steigt dadurch signifikant. Eine KostenΒerΒsparnis kann mithilfe solcher Tools etwa durch eine Kombination aus einer Analyse des KraftΒstoffΒverΒbrauchs, automaΒtiΒsierter WartungsΒplanung und optimierte RoutenΒfΓΌhrung erzielt werden.
Im Jahr 2026 wird FlottenΒmaΒnagement von LΓΆsungen geprΓ€gt sein, die wie ein intelΒliΒgenter Berater agieren. Sie ermΓΆglichen es Betreibern, EntwickΒlungen vorausΒzuΒsehen, statt lediglich darauf zu reagieren. Grundlage dafΓΌr ist eine Plattform, die Menschen, Fahrzeuge und Assets effizient miteinander vernetzt.
1Berg Insight, Trailer and Cargo Container Tracking, 12th Edition
2ACEA: New Commercial Vehicle RegisΒtraΒtions, European Union, 30 October 2025
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