Flotten­ma­nage­ment­lö­sungen
Fahrzeu­g­ortungGPS-Fahrzeug­ortung für Ihre Lkw, Transporter, Pkw, Anhänger und Assets
Sicherheit und SchutzSchützen Sie Ihre Fahrer, Fahrzeuge, Assets und Ladung mit Fahrer-­Coa­ching, Video­t­e­le­matik und Fahrer­un­ter­stützung
Workflow ManagementProduk­ti­vi­täts­stei­ge­rungen dank profes­sio­neller Navigation, Routen­op­ti­mierung und Auftrags­ver­waltung
ComplianceBußgelder vermeiden dank Tachograph-, Lenkzeiten-, Fahrten­buch- und Kühlket­ten­ma­nagement
Nachhal­tiger Fuhrpark und Elektro­fahr­zeugeGeringere CO2-Emissionen dank umwelt­be­wusstem Fahren, Beratung zur Elektri­fi­zierung und optimalem Einsatz von Elektro­fahr­zeugen
Wartung und Verfüg­barkeitMaximieren Sie die Fahrzeug­ver­füg­barkeit mit Vehicle Diagnostics, TPMS (Reifen­druck-­Kon­troll­system) und dem Service­planer – für einen 24/7 einsatz­be­reiten Fuhrpark

Persönliche Empfehlung
Lösungs­kon­fi­gu­ratorFinden Sie heraus, welche Lösung für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist
SparrechnerFinden Sie heraus, wie viel Sie durch Flotten­ma­nagement sparen könnten
Plattformen und Apps
Webfleet-PlattformDiese SaaS-Lösung verbindet Sie, Ihre Fahrer und Ihre Fahrzeuge
Mobile AppsEine komplette Reihe an Anwendungen für unterwegs
Im Fahrzeug
Fahrzeu­g­or­tungs­geräteFahrzeuge orten und Einblicke gewinnen – mit LINK-­Ge­räten
Driver TerminalsPRO Driver Terminals mit Naviga­tions-, Kommu­ni­ka­tions- und Reportin­g-­Tools für Ihren Betrieb
Reifen­kon­trolleSchnell reagieren und Standzeiten reduzieren – mit TPMS
Integra­tionen
OEM-In­te­grationVom Fahrzeug­her­steller werkseitig eingebaute Geräte
Anbindung von Unter­neh­mens­softwareMit Lösungen von Webfleet und Dritt­an­bietern
Service­-­Plattform für Elektro­fahr­zeugeEin Portfolio aus Dienst­leistungen für Elektro­fahr­zeuge in Nutzfahr­zeug­fuhr­parks
Unser Partner­öko­system
Vertriebs­partnerFinden Sie einen lokalen Vertriebs­partner
Integra­ti­ons­partnerEntdecken Sie unsere Software-­In­te­gra­toren
OEM-PartnerWerfen Sie einen Blick auf die führenden OEMs mit nahtloser Anbindung an unsere Plattform
Wenn Sie selbst Partner sind
Partner­portalZugriff auf Ihr Partner­portal
Ressourcen für EntwicklerMit unserer API entwickeln
Partner werden
Werden Sie Vertriebs­partnerVerkaufen Sie die markt­füh­rende Fuhrpark­ma­nage­ment­lösung Europas
Werden Sie Integra­ti­ons­partnerWerden Sie Teil der innova­tivsten Fuhrpark­ma­nage­ment­lösung Europas
Service­-­Netzwerk für Elektro­fahr­zeugeIntegrieren Sie Ihre Lösungen in unsere Service­-­Plattform für Nutzfahr­zeug­fuhr­parks mit Elektro­fahr­zeugen
Ressourcen
RessourcenErkunden Sie unser umfang­reiches Angebot an Whitepapern, Fallstudien, Webinaren, Videos und mehr
BlogErhalten Sie exklusiven Zugang zu den Fuhrpar­kin­for­ma­tionen von unserem Team aus Mobili­täts­ex­perten
WhitepaperErfahren Sie mehr über die angesag­testen und wichtigsten Themen in Ihrer Branche – mit unseren ausführ­lichen Reports
Anwen­der­be­richteWelche Vorteile bietet Webfleet einem Unternehmen wie dem Ihren? Erfahren Sie, was unsere Kunden sagen
WebinareNehmen Sie an Live-­Sit­zungen teil, bei denen wir gemeinsam mit Branchen­ex­perten Trendthemen und wichtige Neuigkeiten erkunden
VideosSehen Sie unsere Produkte und Lösungen in Aktion und erfahren Sie mehr über die poten­zi­ellen Vorteile für Ihr Unternehmen
GlossarIn unserem umfassenden Glossar werden alle wichtigen Begriffe zum Thema Fuhrpark­ma­nagement erläutert

Dashboards
Commercial Trip MonitorDen Puls der europäi­schen Mobilität messen

Auftrags­ver­ar­bei­tungs­vertrag (AVV)

WEBFLEET Service & Products

data securitydata securitydata securitydata securitydata securitydata security

Version: September 2026

Inhalt

Einleitung und Defini­tionen

  • Dieser Auftrags­ver­ar­bei­tungs­vertrag (AVV) (einschließlich seiner Anhänge, zusam­men­fassend als AVV bezeichnet) ergänzt die Bestim­mungen der Verein­barung sowie alle sonstigen für den Verant­wort­lichen und den Auftrags­ver­ar­beiter verbind­lichen Geschäfts­be­din­gungen und unterliegt diesen (zusammen die Parteien und einzeln jeweils eine Partei) im Zusam­menhang mit der Bereit­stellung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte durch den Auftrags­ver­ar­beiter für den Verant­wort­lichen (die Verein­barung). Für die Zwecke dieses AVV gilt der Kunde (wie in der Verein­barung definiert) als der Verant­wort­liche und Webfleet Solutions B.V. als der Auftrags­ver­ar­beiter.
  • Dieser AVV beschreibt die Verpflich­tungen der Parteien in Bezug auf die Verar­beitung und Sicherheit von Kundendaten (nachstehend definiert), einschließlich der geltenden Gesetze zum Schutz der Privat­sphäre, der Sicherheit und des Daten­schutzes. Dieser AVV ist integraler Bestandteil der Verein­barung und ersetzt alle zuvor geltenden Bestim­mungen über die Verar­beitung und Sicherheit von Kundendaten.
  • Jeder in Großbuch­staben geschriebene Begriff, der hier nicht definiert ist, hat die Bedeutung, die ihm in der Verein­barung und ihren Anhängen gegeben wird. Sollten die Bestim­mungen dieses AVV im Widerspruch zur Verein­barung stehen, hat dieses AVV Vorrang. Im Zusam­menhang mit diesem AVV gilt Folgendes:
    • Anwendbare(s) Daten­schutz­gesetz(e) bezeichnet verbind­liche nationale, bundes­staat­liche, EU- oder provin­zielle Gesetze oder Vorschriften, die in Kraft sind und den Datenschutz, die Sicherheit oder den Schutz perso­nen­be­zo­gener Daten betreffen und auf die Verar­beitung von Kundendaten anwendbar sind;
    • Kundendaten bezeichnet alle (perso­nen­be­zo­genen) Daten, die vom Auftrags­ver­ar­beiter im Auftrag und auf Anweisung des Verant­wort­lichen zur Bereit­stellung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte erzeugt, erhoben, bereit­ge­stellt oder anderweitig verarbeitet werden;
    • DSGVO bezeichnet zusam­men­fassend sowohl die DSGVO des Vereinigten Königreichs als auch die Verordnung (EU) 2016/679 des Europäi­schen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten, zum freien Daten­verkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG;
    • Sicher­heits­vorfall beim Auftrags­ver­ar­beiter bezeichnet ein Ereignis, das die Sicherheit des Auftrags­ver­ar­beiters beein­trächtigt und zur verse­hent­lichen oder rechts­wid­rigen Vernichtung, zum Verlust, zur Veränderung, zur unbefugten Offenlegung von oder zum unbefugten Zugriff auf Kundendaten auf Systemen führt, die vom Auftrags­ver­ar­beiter verwaltet oder anderweitig gewartet werden;
    • Unter­auf­trags­ver­ar­beiter bezeichnet einen Dritten, der vom Auftrags­ver­ar­beiter mit der Durch­führung eines bestimmten Teils der für die Bereit­stellung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte erfor­der­lichen Verar­bei­tungs­vor­gänge der Kundendaten beauftragt wurde;
    • Aufsichts­be­hörde bezeichnet eine zuständige Behörde, die ausdrücklich mit Befugnissen und Kompetenzen ausge­stattet ist, um die Einhaltung aller geltenden Daten­schutz­ge­setze zu überwachen und deren Durch­setzung sicher­zu­stellen; und
    • Die Begriffe perso­nen­be­zogene Daten, betroffene Person, Verar­beitung, Verant­wort­licher, Auftrags­ver­ar­beiter, besondere Kategorien von perso­nen­be­zo­genen Daten, Verletzung des Schutzes perso­nen­be­zo­gener Daten und Anony­mi­sierung wie sie in diesem AVV verwendet werden, haben die Bedeutung, die ihnen durch das geltende Daten­schutz­recht oder, falls eine solche Bedeutung oder ein solches Gesetz fehlt, durch die DSGVO zugewiesen wird.

Überblick über die Daten­ver­ar­beitung

Dieser AVV regelt die Verpflich­tungen der Parteien in Bezug auf die Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten im Rahmen des WEBFLEE­T-­Dienstes und der Produkte. Für einen umfassenden Überblick über den WEBFLEET Service und die Produkte, Anhang 1 (Beschreibung der Verar­beitung) enthält Infor­ma­tionen zur Verar­beitung aller Kategorien von Kundendaten, einschließlich nicht perso­nen­be­zo­gener Daten.

Überblick über die Verar­beitung (perso­nen­be­zogene Daten)
GegenstandGegenstand der Daten­ver­ar­beitung im Rahmen dieses AVV sind perso­nen­be­zogene Daten, die im Zusam­menhang mit der Nutzung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte durch den Verant­wort­lichen erhoben, generiert oder anderweitig verarbeitet werden.
LaufzeitPerso­nen­be­zogene Daten werden so lange verarbeitet, wie die Verein­barung und dieser AVV in Kraft sind. Für die in Anhang 1 (Beschreibung der Verar­beitung) aufge­führten spezi­fi­schen Datenpunkte gelten die in der entspre­chenden Tabelle angegebenen detail­lierten Aufbe­wah­rungs­fristen, auch nach Beendigung der Verein­barung aus welchem Grund auch immer. Auf ausdrück­lichen Wunsch des Verant­wort­lichen und vorbe­haltlich der geltenden Geschäfts­be­din­gungen können diese Aufbe­wah­rungs­fristen verlängert werden, wodurch der in diesem AVV festgelegte Aufbe­wah­rungsplan außer Kraft gesetzt wird. Der Verant­wort­liche ist zudem berechtigt, während der Laufzeit dieses AVV die Löschung (von Teilen) der Kundendaten zu verlangen.
Zwecke

Der Zweck der Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten im Rahmen dieses AVV ist die Bereit­stellung der WEBFLEE­T-­Dienste und -Produkte auf Initiative des Verant­wort­lichen, wie in Abschnitt 1.2 dieses AVV näher beschrieben und in Überein­stimmung mit der Verein­barung.

Im Verhältnis zwischen dem Verant­wort­lichen und dem Auftrags­ver­ar­beiter kann die Nutzung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der Produkte durch den Verant­wort­lichen je nach Fall und abhängig vom vertraglich verein­barten Umfang im Rahmen der Verein­barung im Wesent­lichen folgende Zwecke verfolgen: Durch­führung der (Echtzeit-)Fahrzeu­g­ortung, die bidirek­tionale Kommu­ni­kation zwischen Flotten­ma­nagern und Fahrern, die Verwaltung von Flotten­ab­läufen, Wartung, Nachhal­tigkeit und Kosten, die Bewertung der Leistung und des Verhaltens der Fahrer, das Management und die Erfassung der Lenkzeiten sowie die Integration mit vom Verant­wort­lichen ausge­wählten Lösungen von Dritt­an­bietern. Der Auftrags­ver­ar­beiter wandelt Daten zudem in nicht perso­nen­be­zogene Daten um, damit er anony­mi­sierte und aggregierte Systemdaten gemäß der Verein­barung weiter­ver­ar­beiten kann.

Die Verar­beitung der perso­nen­be­zo­genen Daten, die dem Auftrags­ver­ar­beiter im Rahmen dieser Verein­barung zur Verfügung gestellt werden, soll es dem Verant­wort­lichen ermöglichen, auf strate­gische Daten zuzugreifen, um fundierte Entschei­dungen hinsichtlich Produk­ti­vität, Wartung, Compliance, Sicherheit, Nachhal­tigkeit und Kosten­ef­fi­zienz seines Flotten­be­triebs zu treffen.

Art der Verar­beitungErfassung, Abruf, Sammlung, Speicherung, Organi­sation, Zusam­men­führung, Analyse, Offenlegung, Löschung sowie alle sonstigen vom Verant­wort­lichen initiierten Aktivitäten und Dienst­leistungen gemäß den Beschrei­bungen in der Dokumen­tation der jeweiligen WEBFLEE­T-­Dienste und -Produkte. Für Zwecke der Anony­mi­sierung stellt der Auftrags­ver­ar­beiter die De-Iden­ti­fi­zierung der Kundendaten (Entfernung, Umwandlung oder Aggregation von Identi­fi­ka­toren) sicher, sodass sie keiner betroffenen Person mehr zugeordnet werden können.
Daten­ka­te­gorienDie in , Anhang 1, aufge­führten Kategorien perso­nen­be­zo­gener Daten (Beschreibung der Verar­beitung).
Kategorien von betroffenen Person

Die im Rahmen des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte verar­bei­teten perso­nen­be­zo­genen Daten beziehen sich in der Regel auf die folgenden Perso­nen­gruppen:

  • Fahrer von Fahrzeugen, die über den WEBFLEE­T-­Dienst und die Produkte verwaltet werden.
  • Nutzer des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte.
  • Sonstige Personen, deren perso­nen­be­zogene Daten vom Verant­wort­lichen und dessen autori­sierten Nutzern in die WEBFLEE­T-­Dienste und -Produkte aufgenommen werden, sei es durch direkte Eingabe oder infolge der Bereit­stellung der vom Verant­wort­lichen genutzten spezi­fi­schen WEBFLEE­T-­Dienste und -Produkte.

1. Verar­beitung von Kundendaten

1.1. Bestellung eines Auftrags­ver­ar­beiters. Der Verant­wort­liche beauftragt den Auftrags­ver­ar­beiter, Kundendaten in seinem Auftrag und gemäß seinen dokumen­tierten Anweisungen im Rahmen der Verein­barung, dieses AVV sowie während der gesamten Dauer der Bereit­stellung, Konfi­gu­ration und Nutzung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der Produkte durch den Verant­wort­lichen zu verarbeiten. Soweit dies nach den geltenden Daten­schutz­ge­setzen erfor­derlich ist und der Auftrags­ver­ar­beiter Kundendaten verarbeitet, die als perso­nen­be­zogene Daten gelten, gilt der Verant­wort­liche als Verant­wort­licher und der Auftrags­ver­ar­beiter als Auftrags­ver­ar­beiter dieser perso­nen­be­zo­genen Daten.

1.2. Zweck­bindung. Die Verar­beitung von Kundendaten wird in Anhang 1 (Beschreibung der Verar­beitung) detailliert beschrieben, einschließlich aller betroffenen Arten perso­nen­be­zo­gener Daten sowie der Dauer und des Kontexts dieser Verar­beitung im Zusam­menhang mit den einzelnen Teilen des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte. Sofern in der Verein­barung nicht ausdrücklich anders vereinbart, verarbeitet der Auftrags­ver­ar­beiter perso­nen­be­zogene Daten aus den Kundendaten nur in dem in diesem AVV beschrie­benen Umfang, soweit dies für die Bereit­stellung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der Produkte unbedingt erfor­derlich ist. Die folgenden Gruppen von Aktivitäten werden zu diesem Zweck als unbedingt notwendig erachtet:

  1. Bereit­stellung und Ermög­li­chung der angefor­derten Funktionen des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte, wie sie vom Verant­wort­lichen und seinen Nutzern lizenziert, konfi­gu­riert und genutzt werden;
  2. Fehler­be­hebung (Verhin­derung, Erkennung, Unter­su­chung, Eindämmung und Behebung von Problemen, einschließlich Sicher­heits­vor­fällen beim Auftrags­ver­ar­beiter sowie im WEBFLEE­T-­Dienst und den WEBFLEE­T-­Pro­dukten festge­stellter Probleme), Bereit­stellung von (technischem) Kunden­support sowie Beratung hinsichtlich der Bereit­stellung und Nutzung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte; und
  3. Sicher­stellung, dass die WEBFLEE­T-­Dienste und -Produkte stets auf dem neuesten Stand und leistungs­fähig sind, sowie Steigerung der Produk­ti­vität, Zuver­läs­sigkeit, Effizienz, Qualität und Sicherheit für die Nutzer.

1.3. Anony­mi­sierung von Kundendaten. Der Verant­wort­liche ermächtigt den Auftrags­ver­ar­beiter, die im Rahmen dieses AVV verar­bei­teten Kundendaten zu anony­mi­sieren, um deren weitere Verar­beitung im gemäß der Verein­barung und dem geltenden Daten­schutz­recht zulässigen Umfang zu ermöglichen. Anony­mi­sierte Daten stellen keine perso­nen­be­zo­genen Daten dar, gelten nicht als Kundendaten und unterliegen nicht diesem AVV. Der Auftrags­ver­ar­beiter darf anony­mi­sierte Daten in Form von Systemdaten gemäß der Verein­barung verarbeiten.

1.4. Keine automa­ti­sierte Entschei­dungs­findung. Soweit der vertraglich vereinbarte Umfang der Dienst­leistungen und Produkte von WEBFLEET des Verant­wort­lichen eine automa­ti­sierte Verar­beitung gemäß Anhang 1 (Beschreibung der Verar­beitung) umfasst, erkennen die Parteien hiermit an, dass der Auftrags­ver­ar­beiter (sei es mittels der Dienst­leistungen und Produkte von WEBFLEET oder auf andere Weise) nicht in der Lage ist, Entschei­dungen zu treffen, die rechtliche Auswir­kungen auf betroffene Personen haben. Der Verant­wort­liche ist allein dafür verant­wortlich, die Kundendaten, die im Rahmen der Nutzung der Dienste und Produkte von WEBFLEET durch seine autori­sierten Nutzer generiert werden, auszuwerten sowie eigene, unabhängige Entschei­dungen zu treffen und diese zu dokumen­tieren.

1.5. Beauf­tragung Dritter. Der Verant­wort­liche erkennt an und erklärt sich damit einver­standen, dass die Verar­beitung von Kundendaten auf der Bereit­stellung von Dienst­leistungen durch Unter­auf­trags­ver­ar­beiter beruht, die für den WEBFLEE­T-­Dienst erfor­derlich sind, wie in Abschnitt 3 unten dargelegt und in Anhang 2 (Unter­auf­trags­ver­ar­beiter) näher erläutert. Darüber hinaus und soweit der Verant­wort­liche beschließt, entweder (a) Fahrzeuge an den WEBFLEET Service mittels einer OEM Onboard Unit; oder (b) den WEBFLEE­T-­Dienst und die WEBFLEE­T-­Pro­dukte mit Techno­logien anderer unabhän­giger Dienst­leister zu verbinden, um eine gemeinsame Verar­beitung von Kundendaten zwischen dem Auftrags­ver­ar­beiter und diesen unabhän­gigen Dienst­leistern für Zwecke zu etablieren, die vom Verant­wort­lichen in Absprache mit diesen Dienst­leistern festgelegt wurden, gelten die Bestim­mungen von Anhang 3 (OEM und Integration von Dritt­an­bietern Daten­ver­ar­bei­tungs­be­din­gungen).

1.6. Dieser AVV wird durch Verweis in der Verein­barung aufgenommen und tritt an dem Tag in Kraft, an dem die Parteien die Verein­barung geschlossen haben. Sollte zum Zeitpunkt des Eingangs dieses AVV beim Verant­wort­lichen bereits eine Verein­barung bestanden haben, so tritt dieses AVV zu dem Zeitpunkt in Kraft, den der Auftrags­ver­ar­beiter dem Verant­wort­lichen in seiner Mitteilung mitgeteilt hat.

2. Allgemeine Pflichten der Parteien

2.1. Pflichten des Verant­wort­lichen. Zusätzlich zu seinen sonstigen Verpflich­tungen aus der Verein­barung und dieses AVV hat der Verant­wort­liche die geltenden Daten­schutz­ge­setze einzuhalten und:

  1. Sicher­stellen, dass die Verar­beitung von Kundendaten rechtmäßig ist und dass die Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten auf einer gültigen Rechts­grundlage nach geltendem Daten­schutz­recht beruht;
  2. Transparenz bei der Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten gegenüber den betroffenen Personen und Bereit­stellung der erfor­der­lichen Infor­ma­tionen über diese Verar­beitung und die Rechte der betroffenen Personen gemäß den geltenden Daten­schutz­ge­setzen;
  3. Gewähr­leistung der Sicherheit der Kundendaten bei der Nutzung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte sowie bei der Speicherung oder sonstigen Nutzung von Kundendaten außerhalb der Systeme des Auftrags­ver­ar­beiters oder der Unter­auf­trags­ver­ar­beiter, unter anderem durch: (1) den Einsatz geeigneter Kontroll­maß­nahmen, um ein Sicher­heits­niveau zu gewähr­leisten, das dem Risiko für die Kundendaten angemessen ist, (2) die Sicherung der Anmel­de­daten sowie der Systeme und Geräte, die der Verant­wort­liche für den Zugriff auf den WEBFLEE­T-­Dienst und die WEBFLEE­T-­Pro­dukte nutzt, und (3) Sicherung oder Aufbe­wahrung von Kopien der Kundendaten, soweit erfor­derlich;
  4. seine Mitarbeiter und Auftrag­nehmer im Hinblick auf die Verar­beitung und den angemes­senen Schutz von Kundendaten angemessen in den Bereichen Datenschutz, Daten­si­cherheit und Infor­ma­ti­ons­si­cherheit zu schulen;
  5. Soweit dies nach den geltenden Daten­schutz­ge­setzen erfor­derlich ist, sicher­zu­stellen, dass die Rechen­schafts­pflichten des Verant­wort­lichen in Bezug auf die Verar­beitung und den Schutz von Kundendaten erfüllt werden, einschließlich der Führung genauer und aktueller Aufzeich­nungen über die im Zusam­menhang mit seinen eigenen Tätigkeiten getroffenen Entschei­dungen; und
  6. WEBFLEE­T-­Dienste und die WEBFLEE­T-­Pro­dukte auf rechtmäßige Weise zu nutzen und Anweisungen zur Verar­beitung von Kundendaten ausschließlich in Überein­stimmung mit den geltenden Daten­schutz­ge­setzen zu erteilen.

2.2. Pflichten des Auftrags­ver­ar­beiters. Zusätzlich zu seinen sonstigen Verpflich­tungen im Rahmen der Verein­barung und dieses AVV muss der Auftrags­ver­ar­beiter die geltenden Daten­schutz­ge­setze einhalten und:

  1. Perso­nen­be­zogene Daten dürfen nur auf der Grundlage dokumen­tierter Anweisungen des Verant­wort­lichen verarbeitet werden, es sei denn, der Auftrags­ver­ar­beiter ist aufgrund einer für ihn verbind­lichen rechtlichen Verpflichtung dazu verpflichtet; in diesem Fall hat der Auftrags­ver­ar­beiter den Verant­wort­lichen vor der Verar­beitung über diese rechtliche Verpflichtung zu informieren, sofern das geltende Recht dem Auftrags­ver­ar­beiter die Weitergabe dieser Infor­ma­tionen nicht untersagt;
  2. Vorbe­haltlich der in Anhang 1 dargelegten produkt- und dienst­leis­tungs­spe­zi­fi­schen Bedingungen zur Daten­auf­be­wahrung (Beschreibung der Verar­beitung) und sofern die geltenden Daten­schutz­ge­setze den Auftrags­ver­ar­beiter nicht daran hindern, perso­nen­be­zogene Daten in den Kundendaten nach Ablauf der geltenden Aufbe­wah­rungs­fristen unwider­ruflich zu anony­mi­sieren oder zu löschen sowie dem Verant­wort­lichen zu gestatten, Kundendaten gemäß den Bestim­mungen in Abschnitt 5 unten zu exportieren, abzurufen oder anderweitig darauf zuzugreifen, solange dieser AVV in Kraft bleibt;
  3. Unter­auf­trags­ver­ar­beiter dürfen nur unter Einhaltung der in Abschnitt 3 unten dargelegten Anfor­de­rungen beauftragt und Kundendaten nur unter Einhaltung dieser Anfor­de­rungen über Landes­grenzen hinweg übermittelt werden;
  4. seine Mitarbeiter und Auftrag­nehmer im Hinblick auf die Verar­beitung und den angemes­senen Schutz von Kundendaten angemessen in den Bereichen Datenschutz, Daten­si­cherheit und Infor­ma­ti­ons­si­cherheit zu schulen;
  5. Ein angemes­senes Sicher­heits­niveau für Kundendaten gemäß den Bestim­mungen in Abschnitt 4 unten aufrecht­zu­er­halten, indem zu diesem Zweck geeignete technische und organi­sa­to­rische Maßnahmen umgesetzt werden, und sicher­zu­stellen, dass Unter­auf­trags­ver­ar­beiter, Mitarbeiter und andere zur Verar­beitung der Kundendaten befugte Personen sich zur Vertrau­lichkeit verpflichtet haben oder einer entspre­chenden gesetz­lichen Vertrau­lich­keits­pflicht unterliegen.
  6. Soweit dies nach den geltenden Daten­schutz­ge­setzen erfor­derlich ist, sicher­zu­stellen, dass genaue und aktuelle Aufzeich­nungen über die durch­ge­führten Tätigkeiten im Zusam­menhang mit der Verar­beitung von Kundendaten geführt werden; und
  7. Erhält der Auftrags­ver­ar­beiter Kenntnis davon, dass eine Anweisung eindeutig gegen geltende Daten­schutz­ge­setze verstößt, hat er den Verant­wort­lichen unver­züglich darüber zu informieren, der daraufhin seine Anweisungen entspre­chend zurück­ziehen oder ändern kann. Zur Vermeidung von Missver­ständ­nissen und insbe­sondere aufgrund der Art der Anweisungen des Verant­wort­lichen an den Auftrags­ver­ar­beiter, wie in Abschnitt 1.1 oben erwähnt, ist sich der Verant­wort­liche darüber im Klaren und erklärt sich damit einver­standen, dass (1) Es unwahr­scheinlich ist, dass der Auftrags­ver­ar­beiter beurteilen kann, ob Anweisungen des Verant­wort­lichen gegen geltende Daten­schutz­ge­setze verstoßen; (2) Der Auftrags­ver­ar­beiter nicht verpflichtet ist, die Anweisungen oder Einsatz­ent­schei­dungen des Verant­wort­lichen aktiv zu überwachen oder zu prüfen; und (3) Der Auftrags­ver­ar­beiter nicht dafür verant­wortlich ist, dem Verant­wort­lichen Rechts­be­ratung zu erteilen.

3. Unter­auf­trags­ver­ar­beitung und Grenz­über­schrei­tende Daten­über­mittlung

3.1. Genehmigung zur Beauf­tragung von Unter­auf­trags­ver­ar­beitern. Der Verant­wort­liche erkennt an, dass die Bereit­stellung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte es erfor­derlich macht, dass der Auftrags­ver­ar­beiter komplexe technische und organi­sa­to­rische Vorkeh­rungen für die ordnungs­gemäße Verar­beitung und den Schutz der Kundendaten trifft, einschließlich der Beauf­tragung spezi­fi­scher Unter­auf­trags­ver­ar­beiter, die spezia­li­sierte Dienst­leistungen erbringen. Der Verant­wort­liche erteilt dem Auftrags­ver­ar­beiter daher die allgemeine Ermäch­tigung, Unter­auf­trags­ver­ar­beiter gemäß den Bestim­mungen dieses AVV zu beauftragen. Bei den in Anhang 2 (Unter­auf­trags­ver­ar­beiter) aufge­führten Unternehmen handelt es sich um die Unter­auf­trags­ver­ar­beiter, die vom Auftrags­ver­ar­beiter mit der Erbringung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte für den Verant­wort­lichen beauftragt wurden. Der Verant­wort­liche gestattet dem Auftrags­ver­ar­beiter ferner, weitere Dritte als Unter­auf­trags­ver­ar­beiter einzu­be­ziehen, sofern dies für die ordnungs­gemäße Erbringung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte unbedingt erfor­derlich ist. Der Auftrags­ver­ar­beiter informiert den Verant­wort­lichen gemäß den nachste­henden Abschnitten 3.2 und 6.4 über beabsich­tigte Änderungen an Anhang 2 (Unter­auf­trags­ver­ar­beiter).

3.2. Einwände des Verant­wort­lichen gegen Unter­auf­trags­ver­ar­beiter. Wenn der Auftrags­ver­ar­beiter einen neuen Unter­auf­trags­ver­ar­beiter beauftragt, der nicht in Anhang 2 (Unter­auf­trags­ver­ar­beiter) aufgeführt ist, wird der Auftrags­ver­ar­beiter Anhang 2 (Unter­auf­trags­ver­ar­beiter) spätestens 30 Tage vor Beginn der Verar­beitung von Kundendaten durch den neuen Unter­auf­trags­ver­ar­beiter entspre­chend aktua­li­sieren und dabei den Namen, den Standort und die Tätigkeiten des neuen Unter­auf­trags­ver­ar­beiters angeben. Der Verant­wort­liche kann innerhalb von 15 Tagen nach Veröf­fent­li­chung des aktua­li­sierten Anhangs 2 (Unter­auf­trags­ver­ar­beiter) gegen die Beauf­tragung des/der neuen Unter­auf­trags­ver­ar­beiter(s) Einspruch erheben, indem er den Auftrags­ver­ar­beiter schriftlich darüber in Kenntnis setzt. Bei Einwänden gegen neue Unter­auf­trags­ver­ar­beiter fügt der Verant­wort­liche der Kündi­gungs­mit­teilung eine dokumen­tierte Begründung für die Ablehnung bei, damit der Auftrags­ver­ar­beiter den betref­fenden neuen Unter­auf­trags­ver­ar­beiter unter Berück­sich­tigung der vom Verant­wort­lichen geäußerten Bedenken erneut prüfen kann. Nach Eingang eines solchen Einspruchs beim Auftrags­ver­ar­beiter werden die Parteien in gutem Glauben Gespräche führen und versuchen, eine wirtschaftlich angemessene Lösung zu finden. Sollte der Verant­wort­liche nach einer solchen Erörterung den neuen Unter­auf­trags­ver­ar­beiter nicht genehmigen, so kann der Auftrags­ver­ar­beiter nach eigenem Ermessen entweder (a) von der Beauf­tragung des beanstan­deten Unter­auf­trags­ver­ar­beiters abzusehen; oder (b) dem Verant­wort­liche zu gestatten, jedes Abonnement für den betroffenen Teil des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte, der andernfalls auf diesen Unter­auf­trags­ver­ar­beiter angewiesen wäre, (teilweise) zu kündigen, ohne dass einer der Parteien daraus eine Haftung entsteht.

3.3. Bedingungen für Unter­auf­trags­ver­ar­beiter. Kommt ein Unter­auf­trags­ver­ar­beiter seinen Daten­schutz­ver­pflich­tungen nicht nach, so haftet der Auftrags­ver­ar­beiter gegenüber dem Verant­wort­lichen weiterhin für die Erfüllung der Verpflich­tungen dieses Unter­auf­trags­ver­ar­beiters. Der Auftrags­ver­ar­beiter hat sicher­zu­stellen, dass zwischen dem Auftrags­ver­ar­beiter und jedem Unter­auf­trags­ver­ar­beiter ein schrift­licher Vertrag besteht, in dem Folgendes festgelegt ist:

  1. Der Unter­auf­trags­ver­ar­beiter verpflichtet sich, perso­nen­be­zogene Daten aus den Kundendaten nur in dem Umfang zu verarbeiten, der zur Erfüllung der ihm übertra­genen spezi­fi­schen Verpflich­tungen erfor­derlich ist; und
  2. Soweit dies nach den geltenden Daten­schutz­ge­setzen erfor­derlich ist, hält sich der Unter­auf­trags­ver­ar­beiter an die Daten­schutz­ver­pflich­tungen in einer Weise, die im Wesent­lichen mit den Verpflich­tungen des Auftrags­ver­ar­beiters gemäß diesem AVV überein­stimmt. Dazu gehören insbe­sondere die Verpflich­tungen des Unter­auf­trags­ver­ar­beiters, geeignete technische und organi­sa­to­rische Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Kundendaten zu gewähr­leisten.

3.4. Grenz­über­schrei­tende Verar­beitung von Kundendaten. Der Verant­wort­liche ist allein dafür zuständig, festzulegen, wo der WEBFLEE­T-­Dienst und die WEBFLEE­T-­Pro­dukte von autori­sierten Nutzern verwendet werden, einschließlich der geogra­fi­schen Standorte, durch die die vom Verant­wort­lichen mit dem WEBFLEE­T-­Dienst und den WEBFLEE­T-­Pro­dukten verwalteten Fahrzeuge fahren werden. Der Verant­wort­liche erkennt an, dass die Bereit­stellung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte es erfor­derlich macht, dass der Auftrags­ver­ar­beiter Kundendaten in verschie­denen Rechts­ord­nungen verarbeitet, da sich die vom Auftrags­ver­ar­beiter und den Unter­auf­trags­ver­ar­beitern genutzten Verar­bei­tungs­standorte in diesen Rechts­ord­nungen befinden. Die vom Auftrags­ver­ar­beiter durch­ge­führten Daten­ver­ar­bei­tungs­vor­gänge finden in der Regel innerhalb des Europäi­schen Wirtschafts­raums statt. Weitere Rechts­ord­nungen, in denen Kundendaten verarbeitet werden, sowie die gegebe­nen­falls gemäß den geltenden Daten­schutz­ge­setzen für eine solche grenz­über­schrei­tende Verar­beitung geltenden besonderen Bedingungen sind in Anhang 2 (Unter­auf­trags­ver­ar­beiter) aufgeführt. Der Verant­wort­liche hat den Auftrags­ver­ar­beiter im Voraus zu informieren, falls er beabsichtigt, den WEBFLEE­T-­Dienst und die WEBFLEE­T-­Pro­dukte in einem Rechtsraum zu nutzen, in dem Daten­schutz­ver­pflich­tungen gelten, die über die in diesem AVV berück­sich­tigten Verpflich­tungen hinausgehen oder im Widerspruch zu diesen stehen. Sollten vom Verant­wort­lichen zusätzliche oder wider­sprüch­liche Verpflich­tungen mitgeteilt werden, so führen die Parteien Verhand­lungen nach Treu und Glauben über (1) die notwendigen Änderungen an diesem AVV, um die genannten Verpflich­tungen zu erfüllen, und (2) die poten­zi­ellen Auswir­kungen solcher Änderungen auf die für den WEBFLEE­T-­Dienst und die WEBFLEE­T-­Pro­dukte geltenden Geschäfts­be­din­gungen in einer Weise, die den Anfor­de­rungen des Verant­wort­lichen entspricht und das wirtschaft­liche Gleich­ge­wicht der Verein­barung wahrt.

3.5. Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten außerhalb des EWR und des Vereinigten Königreichs. Beauftragt der Auftrags­ver­ar­beiter im Rahmen dieses AVV einen Unter­auf­trags­ver­ar­beiter mit der Durch­führung von Verar­bei­tungs­vor­gängen im Auftrag des Verant­wort­lichen, die eine Übermittlung perso­nen­be­zo­gener Daten außerhalb des Europäi­schen Wirtschafts­raums und des Vereinigten Königreichs beinhalten, so übermittelt der Auftrags­ver­ar­beiter perso­nen­be­zogene Daten nur dann außerhalb des Europäi­schen Wirtschafts­raums und des Vereinigten Königreichs, wenn die entspre­chenden Anfor­de­rungen der DSGVO erfüllt sind. Der Auftrags­ver­ar­beiter wird Unter­auf­trags­ver­ar­beiter zur Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten aus den Kundendaten außerhalb des Europäi­schen Wirtschafts­raums oder des Vereinigten Königreichs nur dann beauftragen, wenn entweder (a) ein Angemes­sen­heits­be­schluss im Sinne von Artikel 45 DSGVO vorliegt, die das Gebiet abdeckt, in dem die Verar­beitung durch den betref­fenden Unter­auf­trags­ver­ar­beiter stattfinden soll; oder (b) Zwischen dem Auftrags­ver­ar­beiter und dem Unter­auf­trags­ver­ar­beiter bestehen Standard­ver­trags­klauseln, die von der Europäi­schen Kommission (EWR) oder dem Information Commis­sioner's Office (Großbri­tannien) gemäß Artikel 46 Absatz 2 DSGVO verab­schiedet wurden, sofern die Voraus­set­zungen für die Anwendung dieser Standard­ver­trags­klauseln erfüllt sind. Spezifische Infor­ma­tionen zur Verar­beitung perso­nen­be­zo­gener Daten durch die einzelnen Unter­auf­trags­ver­ar­beiter sind in Anhang 2 (Unter­auf­trags­ver­ar­beiter) aufgeführt.

4. Sicherheit und Konformität

4.1. Vertrau­lichkeit von Kundendaten. Der Auftrags­ver­ar­beiter wird auf Kundendaten weder zugreifen noch diese nutzen oder an Dritte weitergeben, es sei denn, (a) unter der Leitung des Verant­wort­lichen, (b) wie in diesem AVV beschrieben oder wie (c) erfor­derlich, um dem Gesetz oder einer gültigen und verbind­lichen Anordnung einer staatlichen Stelle (z. B. einer Vorladung oder einem Gerichts­be­schluss) nachzu­kommen. Wenn eine zuständige (staatliche) Behörde Zugang zu Kundendaten beantragt, wird der Auftrags­ver­ar­beiter – soweit dies rechtlich zulässig und zumutbar ist – versuchen, die Behörde dazu zu bewegen, die Daten direkt beim Verant­wort­lichen anzufordern. Ist der Auftrags­ver­ar­beiter gesetzlich verpflichtet, Kundendaten offen­zu­legen, wird er den Verant­wort­lichen unver­züglich über die Auffor­derung informieren und dessen Anweisungen abwarten, sofern dies nicht gesetzlich untersagt ist.

4.2. Sicher­heits­maß­nahmen des Auftrags­ver­ar­beiters. Der Auftrags­ver­ar­beiter wird technische, organi­sa­to­rische und physische Maßnahmen zum Schutz der Kundendaten vor Sicher­heits­vor­fällen beim Auftrags­ver­ar­beiter umsetzen und aufrecht­er­halten, und zwar in Überein­stimmung mit seinen Verpflich­tungen gemäß den geltenden Daten­schutz­ge­setzen, wie in Anhang 4 (Technische und und organi­sa­to­rische Maßnahmen) beschrieben. Der Auftrags­ver­ar­beiter kann diese Maßnahmen von Zeit zu Zeit aktua­li­sieren, sofern diese Aktua­li­sie­rungen nicht zu einer wesent­lichen Beein­träch­tigung der Sicherheit der im Rahmen des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte verar­bei­teten Kundendaten führen.

4.3. Sicher­heits­be­wertung durch den Verant­wort­lichen. Der Verant­wort­liche ist allein dafür verant­wortlich, eigen­ständig zu beurteilen, ob die technischen und organi­sa­to­ri­schen Maßnahmen zur Gewähr­leistung der Sicherheit des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte seinen Anfor­de­rungen entsprechen, einschließlich seiner Sicher­heits­ver­pflich­tungen gemäß den geltenden Daten­schutz­ge­setzen. Mit dem Abschluss dieses AVV erklärt sich der Verant­wort­liche damit einver­standen, dass der WEBFLEE­T-­Dienst und die Produkte sowie insbe­sondere die vom Auftrags­ver­ar­beiter umgesetzten und aufrecht­er­hal­tenen Sicher­heits­maß­nahmen und -richt­linien ein Sicher­heits­niveau bieten, das dem Risiko für die Kundendaten angemessen ist, unter Berück­sich­tigung des Stands der Technik, der Imple­men­tie­rungs­kosten sowie der Art, des Umfangs, des Kontexts und der Zwecke der Verar­beitung der Kundendaten sowie der Risiken für betroffene Personen.

4.4. Sicher­heits­vor­fälle. Der Auftrags­ver­ar­beiter benach­richtigt den Verant­wort­lichen unver­züglich und ohne unnötige Verzögerung, sobald er Kenntnis von einem Sicher­heits­vorfall beim Auftrags­ver­ar­beiter erlangt, ergreift angemessene Maßnahmen, um den Schaden zu minimieren und die Kundendaten zu schützen, und leistet dem Verant­wort­lichen zu diesem Zweck weiterhin angemessene Unter­stützung. Der Auftrags­ver­ar­beiter kann Infor­ma­tionen über einen Sicher­heits­vorfall beim Auftrags­ver­ar­beiter schritt­weise bereit­stellen, sobald weitere Infor­ma­tionen zu diesem Sicher­heits­vorfall vorliegen. Damit der Verant­wort­liche einen Sicher­heits­vorfall beim Auftrags­ver­ar­beiter einer Aufsichts­be­hörde und/oder den betroffenen Personen melden kann, wird der Auftrags­ver­ar­beiter mit dem Verant­wort­lichen zusam­men­ar­beiten und ihn unter­stützen, indem er in die Meldung gemäß diesem Abschnitt 4.4 jene Infor­ma­tionen über den Sicher­heits­vorfall beim Auftrags­ver­ar­beiter aufnimmt, die der Auftrags­ver­ar­beiter dem Verant­wort­lichen offenlegen kann, unter Berück­sich­tigung der Art der Verar­beitung und der dem Auftrags­ver­ar­beiter zur Verfügung stehenden Infor­ma­tionen. Die Meldung eines Sicher­heits­vor­falls beim Verarbeiter an den Verant­wort­lichen oder die Reaktion des Verar­beiters darauf im Rahmen dieser Verein­barung gilt nicht als Anerkennung eines Verschuldens oder einer Haftung seitens des Verar­beiters in Bezug auf den Sicher­heits­vorfall beim Verarbeiter. Der Verant­wort­liche muss den Auftrags­ver­ar­beiter unver­züglich über jeden möglichen Missbrauch seiner Konten oder Authen­ti­fi­zie­rungs­daten sowie über jeden anderen Sicher­heits­vorfall, jede Sicher­heits­ver­letzung oder jedes andere nachteilige Ereignis im Zusam­menhang mit dem WEBFLEE­T-­Dienst und den Produkten informieren.

5. Zugang zu Daten und Unter­stützung des Verant­wort­lichen

5.1. Datenzugang. Während der gesamten Laufzeit der Verein­barung und dieses AVV wird der Auftrags­ver­ar­beiter dem Verant­wort­lichen in einer Weise, die mit den Funktionen des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte vereinbar ist, den Zugriff auf und den Export von Kundendaten ermöglichen, einschließlich der Fälle, in denen dies für die weitere Nutzung der Kundendaten durch den Verant­wort­lichen außerhalb des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte erfor­derlich ist. Der Auftrags­ver­ar­beiter hält ein Spezi­fi­ka­ti­ons­blatt für den Datenzugang auf dem neuesten Stand, um den Verant­wort­lichen transparent über die verschie­denen Datenpunkte zu informieren, die vom Auftrags­ver­ar­beiter während der Laufzeit der Verein­barung generiert werden, sowie über die dem Verant­wort­lichen zur Verfügung stehenden Möglich­keiten, auf diese Daten zuzugreifen und sie zu exportieren. Diese kann eingesehen werden unter webfleet.com/dpa.

5.2. Kontrolle und Verant­wortung über Kundendaten. Ungeachtet der in diesem AVV festge­legten Bestim­mungen zur Verar­beitung von Kundendaten zum Zwecke der ordnungs­ge­mäßen Bereit­stellung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte trägt der Verant­wort­liche die alleinige Verant­wortung dafür, zu beurteilen, ob die dem Auftrags­ver­ar­beiter gemäß diesem AVV und der Verein­barung übertragene Verar­beitung von Kundendaten den rechtlichen, technischen und betrieb­lichen Anfor­de­rungen des Verant­wort­lichen entspricht. Dazu gehören die spezi­fi­schen Aufbe­wah­rungs­fristen für die verschie­denen Kategorien von Kundendaten, die in Anhang 1 (Beschreibung der Verar­beitung) aufgeführt sind, sowie die Pflichten und möglichen Interessen des Verant­wort­lichen hinsichtlich der Aufbe­wahrung von Kundendaten über Zeiträume hinaus, die von den in diesem AVV festge­legten Fristen abweichen. Während der Laufzeit dieses AVV behält die verant­wort­liche Stelle die Kontrolle über die Kundendaten, einschließlich der Möglichkeit, Kundendaten zu berichtigen, zu aktua­li­sieren, zu exportieren, zu kopieren und zu löschen, wenn dies erfor­derlich ist. Der Auftrags­ver­ar­beiter hat in diesem Umfang gemäß den Bestim­mungen dieses AVV in angemes­sener Weise mit dem Verant­wort­lichen zusam­men­zu­ar­beiten und ihn zu unter­stützen.

5.3. Anträge von betroffenen Personen. Erhält der Auftrags­ver­ar­beiter eine Anfrage einer betroffenen Person, die sich auf Kundendaten bezieht, wird der Auftrags­ver­ar­beiter (1) die betroffene Person auffordern, ihren Antrag an den Verant­wort­lichen zu richten, (2) den Verant­wort­liche unver­züglich zu benach­rich­tigen und (3) ohne Genehmigung des Verant­wort­lichen nicht auf die Anfrage zu antworten. Der Verant­wort­liche ist dafür zuständig, auf solche Anfragen zu reagieren, unter anderem unter Nutzung der Funktionen des WEBFLEE­T-­Dienstes. Der Auftrags­ver­ar­beiter wird (unter Berück­sich­tigung der Art der Verar­beitung von Kundendaten) den Verant­wort­lichen bei der Erfüllung seiner Verpflich­tungen nach dem geltenden Daten­schutz­recht bei der Beant­wortung von Anfragen zur Ausübung der Rechte der betroffenen Person unter­stützen, indem er den Verant­wort­lichen entweder anweist, wie der WEBFLEE­T-­Dienst zu diesem Zweck zu nutzen ist, oder, falls sich dies als unzurei­chend erweist, und auf ausdrück­lichen Wunsch des Verant­wort­lichen, dem Verant­wort­lichen zusätzliche angemessene Zusam­men­arbeit und Unter­stützung gewährt.

5.4. Unter­stützung bei der Einhaltung der Vorschriften. Auf ausdrück­liche Auffor­derung des Verant­wort­lichen wird der Auftrags­ver­ar­beiter (unter Berück­sich­tigung der Art der Verar­beitung und der ihm zur Verfügung stehenden Infor­ma­tionen) den Verant­wort­lichen bei Bedarf in angemes­sener Weise dabei unter­stützen, die Einhaltung seiner Verpflich­tungen im Zusam­menhang mit Daten­schut­z-­Fol­gen­ab­schät­zungen, vorherigen Konsul­ta­tionen mit der/den Aufsichts­be­hörde(n) oder gleich­wer­tigen Verfahren gemäß dem geltenden Daten­schutz­recht sicher­zu­stellen. Der Auftrags­ver­ar­beiter leistet diese Zusam­men­arbeit und Unter­stützung durch die Bereit­stellung der angefor­derten Infor­ma­tionen, die vom Verant­wort­lichen keinesfalls als Rechts­be­ratung auszulegen sind und sich auf die Verar­bei­tungs­vor­gänge sowie die technischen und organi­sa­to­ri­schen Maßnahmen im Zusam­menhang mit dem WEBFLEE­T-­Dienst und den WEBFLEE­T-­Pro­dukten beziehen, es sei denn, die angefor­derten Infor­ma­tionen stehen dem Verant­wort­lichen bereits anderweitig zur Verfügung. Soweit der Verant­wort­liche um Hilfe, Unter­stützung oder Zusam­men­arbeit bittet, die den Umfang der Verpflich­tungen des Auftrags­ver­ar­beiters gemäß diesem AVV oder den geltenden Daten­schutz­ge­setzen wesentlich überschreitet, kann der Auftrags­ver­ar­beiter dem Verant­wort­lichen die angemes­senen und nachweis­baren Kosten in Rechnung stellen, die ihm durch die Erbringung dieser zusätz­lichen Hilfe entstehen. Der Verant­wort­liche erstattet dem Auftrags­ver­ar­beiter alle derartigen angemes­senen und nachweis­baren Kosten und Aufwen­dungen, sofern der Auftrags­ver­ar­beiter den Verant­wort­lichen im Voraus darüber in Kenntnis setzt und dessen vorherige schrift­liche Zustimmung zu diesen Kosten einholt.

5.5. Prüfungen. Der Auftrags­ver­ar­beiter beauftragt unabhängige externe Prüfer, um die Angemes­senheit seiner Sicher­heits­maß­nahmen gemäß den Normen der ISO 27001 zu überprüfen. Auf schrift­liche Anfrage des Verant­wort­lichen und unter Einhaltung entspre­chender Vertrau­lich­keits­ver­ein­ba­rungen stellt der Auftrags­ver­ar­beiter dem Verant­wort­lichen alle Infor­ma­tionen und Unterlagen zur Verfügung, die vernünf­ti­ger­weise erfor­derlich sind, damit der Verant­wort­liche die Einhaltung der Verpflich­tungen des Auftrags­ver­ar­beiters gemäß diesem AVV überprüfen kann, einschließlich des Zugangs zu relevanten Prüfbe­richten Dritter, Beschei­ni­gungen und Zusam­men­fas­sungen davon. Der Verant­wort­liche erklärt sich damit einver­standen, diese Berichte und Beschei­ni­gungen als primäres Mittel zur Überprüfung der Einhaltung der Vorschriften durch den Auftrags­ver­ar­beiter heran­zu­ziehen. Soweit leistungs­pflichtige Daten­schutz­ge­setze Prüfungs­rechte vorsehen und der Verant­wort­liche begründet feststellt, dass die bereit­ge­stellten Infor­ma­tionen nicht ausreichen, um die Einhaltung der Verpflich­tungen des Auftrags­ver­ar­beiters im Rahmen dieses AVV zu überprüfen, gestattet der Auftrags­ver­ar­beiter dem Verant­wort­lichen (oder einem vom Verant­wort­lichen ernannten, nachweislich unabhän­gigen Prüfer), die Einhaltung der Verpflich­tungen des Auftrags­ver­ar­beiters im Rahmen dieses AVV zu überprüfen. Im Rahmen einer Prüfung wird der Auftrags­ver­ar­beiter in angemes­sener Weise mit dem Verant­wort­lichen oder dessen Prüfer zusam­men­ar­beiten, unter anderem durch die Bereit­stellung aller relevanten Unterlagen zu den Maßnahmen, die der Auftrags­ver­ar­beiter zur Einhaltung dieses AVV ergriffen hat. Der Verant­wort­liche haftet für alle Gebühren, die ein von ihm beauf­tragter Wirtschafts­prüfer in Rechnung stellt oder die auf andere Weise für die Durch­führung einer solchen Prüfung anfallen. Im Anschluss an einen Prüfungs­antrag erörtern und vereinbaren die Vertrags­par­teien im Voraus Folgendes:

  1. den angemes­senen Zeitpunkt für den Beginn, den Umfang und die Dauer des Audits; und
  2. die Sicher­heits- und Vertrau­lich­keits­ver­pflich­tungen, -kontrollen und -verein­ba­rungen jeder Vertrags­partei, die für die Prüfung und alle damit zusam­men­hän­genden Nachweise oder sonstigen Unterlagen sowie für alle nachfol­genden Berichte und Verein­ba­rungen gelten.

6. Sonstiges

6.1. Kündigung dieses AVV. Dieser AVV bleibt für die Dauer der Verein­barung und so lange danach in Kraft, wie der Auftrags­ver­ar­beiter weiterhin Kundendaten im Auftrag des Verant­wort­lichen während der in Anhang 1 (Beschreibung der Verar­beitung) angegebenen Aufbe­wah­rungs­fristen verarbeitet. Dieser AVV endet automatisch, wenn der Auftrags­ver­ar­beiter alle Verar­bei­tungs­tä­tig­keiten im Zusam­menhang mit perso­nen­be­zo­genen Daten in den Kundendaten einstellt.

6.2. Salva­to­rische Klausel Sollte eine Bestimmung dieses AVV zu irgendeinem Zeitpunkt von einem zuständigen Gericht für ungültig oder nicht durch­setzbar befunden werden, so ist sie nur im Umfang dieser Ungül­tigkeit oder Nicht­durch­setz­barkeit unwirksam, ohne dass die übrigen Teile dieses AVV ungültig werden, und die übrigen Teile dieses AVV bleiben in vollem Umfang in Kraft. Sollte sich eine Bestimmung dieses AVV als ungültig oder nicht durch­setzbar erweisen, werden die Parteien nach Treu und Glauben verhandeln, um eine solche Bestimmung durch eine andere Bestimmung zu ersetzen, die gültig oder durch­setzbar ist und der ungültigen oder nicht durch­setz­baren Bestimmung so nahe wie möglich kommt.

6.3. Rückgabe oder Löschung von Kundendaten. Zusätzlich zu dem Recht des Verant­wort­lichen, gemäß Abschnitt 5.1 oben auf Kundendaten zuzugreifen bzw. diese abzurufen, ermöglicht der Auftrags­ver­ar­beiter dem Verant­wort­lichen während der gesamten Laufzeit dieses AVV, Kundendaten in einer Weise zu löschen, die mit den Funktionen des WEBFLEE­T-­Dienstes und der Produkte vereinbar ist. Sollte der Verant­wort­liche technisch nicht in der Lage sein, über die im WEBFLEE­T-­Dienst und in den Produkten bereit­ge­stellten Funktionen auf Kundendaten zuzugreifen oder diese zu löschen, kann der Verant­wort­liche einen entspre­chenden schrift­lichen Antrag stellen, woraufhin der Auftrags­ver­ar­beiter dem Verant­wort­lichen den Zugriff auf die Kundendaten oder deren unwider­ruf­liche Löschung ermöglicht.

6.4. Mittei­lungen und Benach­rich­ti­gungen. Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, werden alle Mittei­lungen des Auftrags­ver­ar­beiters an den Verant­wort­lichen im Rahmen dieses AVV einem oder mehreren Adminis­tra­toren des Verant­wort­lichen zugestellt, entweder durch spezielle Meldungen über die WEBFLEET Diens­t-­Schnitt­stelle oder per E-Mail. Die Mitteilung gilt ab dem Datum, an dem sie vom Auftrags­ver­ar­beiter zur Verfügung gestellt wird. Es liegt in der alleinigen Verant­wortung des Verant­wort­lichen, sicher­zu­stellen, dass seine Adminis­tra­toren stets korrekte Kontakt­daten in der Verwal­tungs­konsole des WEBFLEE­T-­Dienstes hinterlegen und eine sichere Daten­über­tragung gewähr­leisten. Meldungen und andere Mittei­lungen des Verant­wort­lichen an den Auftrags­ver­ar­beiter, die sich auf den Gegenstand dieses AVV beziehen, werden von den bevoll­mäch­tigten Vertretern des Verant­wort­lichen an folgende Adresse übermittelt digital­trust@bridgestone.com.

6.5. Aktua­li­sie­rungen. Dieser AVV kann von Zeit zu Zeit durch den Auftrags­ver­ar­beiter aktua­li­siert werden, einschließlich bei Bedarf, um Aktua­li­sie­rungen der anwendbaren Gesetze zu erfüllen und die Veröf­fent­li­chung von Verbes­se­rungen oder anderen wesent­lichen Änderungen des WEBFLEE­T-­Dienstes und der Produkte zu berück­sich­tigen. Die aktuellste Version dieses AVV kann unter folgender Adresse eingesehen werden webfleet.com/dpa.

6.6. Anwendbares Recht und Streit­bei­legung. Die in der Verein­barung enthaltenen Bestim­mungen über die Wahl des anwendbaren Rechts und die Beilegung von Strei­tig­keiten gelten in vollem Umfang für diesen AVV.

Anhänge

  • Anhang 1: Beschreibung der Verar­beitung
  • Anhang 2: Unter­auf­trags­ver­ar­beiter
  • Anhang 3: OEM und Integration von Dritt­an­bietern Daten­ver­ar­bei­tungs­be­din­gungen
  • Anhang 4: Technische und Organi­sa­to­rische Maßnahmen

Die aktuellste Fassung dieses AVV sowie der einzelnen oben genannten Dokumente finden Sie unter webfleet.com/dpa.

Anhang 1

Beschreibung der Verar­beitung

Während der gesamten Nutzung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte durch den Kunden können die folgenden Daten­ka­te­gorien generiert und von Webfleet Solutions weiter­ver­ar­beitet werden:

  • Benut­zer­ver­waltete Daten und erstellte Inhalte: Daten, die in der Webfleet Telematics Service Platform erstellt oder auf andere Weise (manuell) eingegeben und/oder bearbeitet wurden.
  • Trans­ak­ti­ons­daten: Daten, die automatisch durch die Nutzung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte durch den Kunden generiert werden.
  • Aggregierte Daten: Daten, die durch die Anwendung statis­ti­scher Analysen im Rahmen des WEBFLEE­T-­Dienstes gewonnen wurden.

In den folgenden Tabellen finden Sie eine detail­lierte Beschreibung der verschie­denen Datenpunkte, die von Webfleet Solutions verarbeitet werden. Diese Tabellen enthalten: (1) einen allgemeinen Hinweis auf jede Daten­ka­te­gorie, (2) eine Beschreibung der (detail­lier­teren) Daten, die in jeder dieser Daten­ka­te­gorien enthalten sind, und (3) einen Verweis auf die Aufbe­wah­rungs­frist, die Webfleet Solutions standard­mäßig auf die Datenpunkte in jeder dieser Daten­ka­te­gorien anwendet.

Produkt- oder dienst­leis­tungs­spe­zi­fische Verar­beitung. Bestimmte Komponenten und Module des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte verfügen über spezifische Daten­ver­ar­bei­tungs­funk­tionen, die nur für sie gelten. Zur Veran­schau­li­chung sind im Folgenden gegebe­nen­falls einzelne Tabellen aufgeführt. Um direkt zu den produkt- und dienst­leis­tungs­spe­zi­fi­schen Daten­ta­bellen zu gelangen, nutzen Sie bitte die folgenden Links:

Alle in diesem Anhang 1 aufge­führten Kundendaten werden über die Webfleet Telematics Service Platform verarbeitet und dem Kunden zur Verfügung gestellt. Soweit der Kunde bestimmte Komponenten oder Module des WEBFLEE­T-­Dienstes oder der Produkte nicht nutzt, gelten die Daten­ver­ar­bei­tungs­be­stim­mungen, die sich ausschließlich auf diese nicht genutzten Komponenten oder Module beziehen, nicht für den Kunden.

Allgemeiner Überblick über die Daten­ver­ar­beitung

Die folgenden Tabellen beschreiben die allgemeinen Daten­ver­ar­bei­tungs­mög­lich­keiten, die durch die Nutzung der Kernfunk­tionen der Webfleet Telematics Service Platform sowie der meisten Funktionen der LINK- und PRO-Geräte ermöglicht werden.

Benut­zer­ver­waltete Daten und erstellte Inhalte

Daten, die von Nutzern des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte erstellt werden

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
AdressenGeolo­ka­li­sie­rungs­daten, Liefe­r­adressen, Wegpunkte und Standorte von E-Lade­sta­tionenFür die gesamte Laufzeit der Verein­barung, anschließend für den Rest des laufenden Kalen­der­jahres sowie für zwei volle Kalen­der­jahre
Daten von Adminis­tra­toren und anderen autori­sierten Webflee­t-Be­nutzernBenut­zername, Adresse und Kontakt­daten wie Telefon­nummer, E-Mail-A­dresse und Identi­fi­ka­ti­ons­nummern
BereicheDefini­tionen von Geozonen zur Festlegung von Bereichen, in denen sich ein Fahrzeug befinden soll oder nicht befinden soll
FahrerdatenName, Adresse und Kontakt­daten des Fahrers wie Telefon, E-Mail, Führer­scheinin­for­ma­tionen, Ausweis­nummern
Sonstige vom Nutzer verwaltete Fahrzeug­datenSonstige Nutzer­in­halte, wie z. B. indivi­duelle Fahrzeug­spe­zi­fi­ka­tionen, zusätzliche Telema­tik­daten, die von Nutzern (manuell) bereit­ge­stellt werden, wie z. B. Zulas­sungs­daten, Fahrge­stell­nummer oder Kennzeichen
Flotte und Fahrzeug­ab­fahrtszeitGeplante Abfahrtszeit auf Flotten- oder Fahrzeu­gebene
RoutenVorde­fi­nierte Fahrstrecken, Auftrags­ziele, geplante Routen auf den Fahrer­ta­blets
VIN (Fahrzeu­g-I­den­ti­fi­ka­ti­ons­nummer)Eine 17-stellige eindeutige Kennung für ein Fahrzeug, die die indivi­du­ellen Merkmale, technischen Daten und den Hersteller des Fahrzeugs angibt und zur Nachver­folgung von Rückruf­ak­tionen, Zulassungen, Gewähr­leis­tungs­an­sprüchen, Diebstählen und Versi­che­rungs­schutz sowie zur Zuordnung eines Fahrzeugs zu einem bestimmten Eigentümer oder einer bestimmten betroffenen Person verwendet werden kann
ChecklisteRegelmäßige Fahrzeug­in­spektion und -wartung durch die Fahrer24 Monate
Aufträge und Auftrags­zu­ständeAuftrags­daten für Fahrer, Anhänge, elektro­nische Liefer­nach­weise und Auftrags­status90 Tage
(Frankreich: 60 Tage)
Textnach­richtenNachrich­ten­aus­tausch zwischen Flotten­ma­nager und Fahrer über Fahrer­ter­minals

Trans­ak­ti­ons­daten

Daten, die durch die Nutzung des WEBFLEE­T-­Dienstes und der WEBFLEE­T-­Pro­dukte generiert werden

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
(Quer-)Beschleu­nigungSituationen mit starkem Bremsen, Kurven­fahren und Beschleu­nigen90 Tage
(Frankreich: 60 Tage)
CAN/OBD-DatenSignale aus dem Controller Area Network (CAN) oder der On-Boar­d-­Dia­gno­se-­Schnitt­stelle (OBD) eines Fahrzeugs, wie z. B. Fehlfunk­ti­ons­an­zeigen, Wartungs­vor­hersage, Türüber­wa­chung, Kraft­stoff­stand usw.
Detail­lierte Positi­ons­mel­dungenAktueller/histo­ri­scher Standort eines Fahrzeugs mit einem LINK-Gerät
Änderungen der ZündungOb und wann die Zündung ein- und ausge­schaltet wird
Momentaner Kilome­ter­zähler und Kraft­stoff­standDer aktuelle Kilome­ter­stand und der Kraft­stoff­vorrat
TracksAbfolge der kohärenten Positionen
Überwachung von Ortungs­ge­rätenFahrzeug­be­we­gungen bei ausge­schal­teter Zündung (Abschleppen, Diebstahl), Strom­un­ter­bre­chung, Abschirmung des Ortungs­geräts
Störungs­codesStörungs­an­zeigen aus dem FMS-Bus von Lastkraft­wagen oder OBD
Andere beobachtete Fahrzeug­datenAndere Sensordaten wie Fahrzeit, Tageszeit, Fahrzeug- und Motor­drehzahl, Motorlast und -temperatur, Anhän­ger­daten, Batte­rie­spannung, Unfall­da­ten­pro­to­kolle für 45 Sekunden vor und 15 Sekunden nach einem Unfall, mit dem Fahrzeug verbundene Geräte, Sensoren und service­be­zogene Diagno­se­daten
Fahrten und Fahrt­po­si­ti­ons­daten einschließlich ZeitstempelRegis­trierung nur von Ort und Zeit des Reise­be­ginns und -endes - keine detail­lierte RouteAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre
Kraftstoff- und Energie­ver­brauch der ReiseKraftstoff- und/oder Energie­ver­brauch während einer Reise
Tageski­lo­me­ter­zählerWährend einer Fahrt zurück­ge­legte Strecke

Aggregierte Daten

Daten, die durch die Anwendung statis­ti­scher Analysen im Rahmen des WEBFLEE­T-­Dienstes gewonnen wurden.

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Vermö­gens­sta­tistikVerknüpfung von Ereignissen, Aktivitäten und Wartungs­maß­nahmen für VermögenAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre
Fahrer-Sta­tistikÜber einen bestimmten Zeitraum aggre­giertes Fahrver­halten
Fahrende EreignisseFahrver­halten, das über vorde­fi­nierte Grenzwerte für normales Fahrver­halten hinausgeht90 Tage
(Frankreich: 60 Tage)
Fahrende KPIs und OptiDrive ScoresAggregierte Kennzahlen zum Fahrver­halten (Geschwin­dig­keits­über­schrei­tungen, Fahrer­eig­nisse, Leerlauf, Kraft­stoff­ver­brauch, konstante Geschwin­digkeit, Ausrollen, umwelt­freund­liche Geschwin­digkeit, Gangwechsel) und die daraus resul­tie­renden OptiDrive ScoresAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre
BerichteKonfi­gu­rierbare Berichte mit der Möglichkeit, alle oben genannten Daten zu kombinieren, die vom Konto­ver­walter einge­richtet werden müssenZwischen 30 Tagen und 36 Monaten, je nach der vom Kunden gewählten Konfi­gu­ration
Geschwin­digkeit und Geschwin­dig­keits­über­schrei­tungenAktuelle Geschwin­digkeit im Vergleich zur örtlichen Geschwin­dig­keits­be­grenzung aus Kartendaten90 Tage
Fahrzeu­g-Sta­tistikFahrer­eig­nisse, Daten zum CO2-Fußabdruck, Motor­stunden usw., die über einen längeren Zeitraum aggregiert werdenAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre
Arbeits­zeit­sta­tistikAn- und Abmeldung von Fahrer und Beifahrer

Produkt- und dienst­leis­tungs­spe­zi­fische Verar­beitung

In den folgenden Tabellen werden die produkt- und dienst­leis­tungs­spe­zi­fi­schen Vorgaben zur Daten­ver­ar­beitung beschrieben. Soweit der Kunde die folgenden Produkte oder Dienst­leistungen (teilweise) nicht nutzt, gelten die entspre­chenden Daten­ver­ar­bei­tungs­vor­schriften nicht.

Cold Chain

Webfleet Cold Chain bietet Ihnen einen vollstän­digen Überblick über Ihre Kühlfahr­zeug­flotte für eine sorgenfreie Kühlket­ten­lo­gistik. Mit der Tempe­ra­tur­über­wa­chung und -kontrolle in Echtzeit hilft Ihnen diese anpas­sungs­fähige Lösung, sowohl tempe­ra­tur­emp­find­liche Produkte zu schützen als auch die Kühlkette einzuhalten. Erfahren Sie mehr über Cold Chain hier.

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
TemperaturTempe­ra­turwert in Grad Celsius vom Tempe­ra­tur­sensor (bis zu 6 Sensoren)1 Jahr
Status der TürÖffnungs-/Schließ­zu­stand der Türen von Kühlfahr­zeugen/LKW/Anhängern (bis zu 3 Türen)
Status der Kühltrans­port­einheitEin/Aus-Status des Kühlgeräts
Operativer ModusAktueller Modus der Kälte­ma­schine (konti­nu­ierlich oder Start/Stopp)
Kraft­stoff­standVerblei­bender Kraftstoff für den Dieselmotor
Gesamt­be­triebs­zeitenGesamt­be­triebs­stunden des Kühlgeräts
Diesel-­Be­triebs­stunden insgesamtGesamt­be­triebs­stunden des Diesel­motors des Kühlgeräts
Elektrische Betriebs­stunden insgesamtGesamt­be­triebs­stunden des Elektro­motors des Kühlfahr­zeugs
Leistungs­modusEs zeigt an, ob der Kühlwagen mit einem Diesel- oder Elektro­motor betrieben wird
Zone: Sollwert (Set Point)Im Kühlgerät einge­stellte Temperatur für eine bestimmte Zone (bis zu 3 Zonen)
Zone: ZuluftDie Temperatur der aus dem Kühlgerät austre­tenden Luft für eine bestimmte Zone (bis zu 3 Zonen)
Zone: RückluftDie Temperatur der Luft, die für eine bestimmte Zone (bis zu 3 Zonen) zum Kühlag­gregat zurück­ge­führt wird
Zone: Operativer ModusAktueller Betriebs­zu­stand der Kälte­ma­schine (Kühlen, Heizen oder Abtauen) für eine bestimmte Zone (bis zu 3 Zonen)

EV Charger Monitoring & Optimization

Verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick über Ihren EV-La­de­be­trieb, indem Sie Ihre privaten Ladegeräte mit dem Webfleet EV-Über­wa­chungs­system verbinden. Überwachen Sie mühelos Ihre Ladegeräte an mehreren Standorten, ohne dass zusätzliche Hardware erfor­derlich ist. Behalten Sie die Ladekosten und die Auslastung im Auge, um die Betriebs­si­cherheit zu verbessern. Die Ladegeräte müssen dem OCPP 1.6 entsprechen und mit dem Internet verbunden sein. Erfahren Sie mehr über EV Charger Monitoring & Optimization hier.

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Daten des LadegerätsKennung des Ladegeräts, maximale Leistung, Steckertyp, Status des Ladegeräts, Anzahl der SteckdosenFür die gesamte Laufzeit der Verein­barung, anschließend für den Rest des laufenden Kalen­der­jahres sowie für zwei volle Kalen­der­jahre

Die Daten des Ladegeräts und der Ladevor­gänge werden automatisch gelöscht, wenn der betreffende Dritte, von dem die Daten stammen, entweder das Ladegerät entfernt oder die Daten selbst löscht.
Ladevor­gangs­datenKennung des Ladegeräts + Steck­do­sen­nummer, Start-/Endzeit, aktuelle Ladeleistung, geladene Energie, Kosten, voraus­sicht­liche verblei­bende Ladezeit, Berech­ti­gungs­token für die Ladesitzung
Fahrzeug­datenVerbin­dungs­status des Fahrzeugs, voraus­sicht­liche Zeit bis zur vollstän­digen Aufladung, Fahrzeug­kennung / Name, Batte­rie­stand

Fleet Advisor

Webfleet Fleet Advisor ist eine fortschritt­liche KI-Funktion für das Flotten­ma­nagement, die Flotten­ma­nager dabei unterstützt, daten­ge­stützte Entschei­dungen einfach und präzise zu treffen. Erfahren Sie mehr über Fleet Advisor hier.

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Benut­zer­auf­for­de­rungen, gegebene Antworten und Gesprächs­verlaufAnfragen, die vom Webflee­t-Be­nutzer gesendet werden, um auf der Grundlage vorhandener Daten aus der Webflee­t-­Um­gebung des Kunden Erkennt­nisse zu gewinnen, sowie die Antworten, die Fleet Advisor auf die Eingaben des Benutzers gibt, und der daraus resul­tie­rende Gesprächs­verlauf90 Tage pro Interaktion (jede einzelne Auffor­derung + Antwort­kontext)

Fleet Insights

Webfleet Fleet Insights hilft Flotten­ma­nagern, komplexe Flotten­daten in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Flotten-Bench­marks, Trends und ein Empfeh­lungs­-Da­sh­board ermöglichen ein schnelleres, handlungs­ori­en­tiertes Verständnis der Flotten­leistung. Durch die Zusam­men­führung wichtiger aggre­gierter Kennzahlen aus Ihrer Flotte, den Vergleich mit ähnlichen Flotten, die Darstellung von Trends und die nahtlose Verknüpfung mit Fleet Advisor für maßge­schnei­derte Empfeh­lungen und vertiefte Analysen können Sie schneller fundierte Entschei­dungen treffen, die Kosten senken, die Effizienz steigern und Sicherheit sowie Betriebs­leistung verbessern. Erfahren Sie mehr über Fleet Insights hier.

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Aggregierte Nachhal­tig­keits-, Sicher­heits- und Produk­ti­vi­täts­daten aus der Flotte des Kunden

Umfasst Kraft­stoff­ver­brauch, Kraft­stoff­ver­schwendung im Leerlauf, Fahrer­eig­nisse, Video­er­eig­nisse, Fahrzeug­ki­lo­me­ter­stand, Anhän­ger­ki­lo­me­ter­stand sowie Fahrzeug- und Anhän­ge­r­aus­lastung.

Diese Funktion verwendet aggregierte, nicht perso­nen­be­zogene Daten auf Flotten­ebene, um Trends darzu­stellen und anony­mi­sierte Vergleiche mit ähnlichen Flotten zu ermöglichen. Identi­fi­ka­toren werden entfernt, umgewandelt oder aggregiert, sodass die Daten keiner Person mehr zugeordnet werden können. Dadurch kann sich der Kunde mithilfe eines ganzheit­lichen Dashboards, KPI-Bench­mar­kings und der Verknüpfung mit Webfleet Fleet Advisor für Empfeh­lungen und vertiefende Folge­maß­nahmen auf die wichtigsten Aspekte zur Leistungs­ver­bes­serung konzen­trieren.

Detail­lierte Einga­be­daten (z. B. aus jedem Flotten­da­ten­punkt) unterliegen der Aufbe­wah­rungs­frist, die für ihre übliche funkti­ons­be­zogene Verar­beitung im Rahmen dieses AVV gilt.

Aggregierte Daten, die für Fleet Insights generiert werden, bleiben bis zu 15 Monate in der Umgebung des Kunden verfügbar und werden anschließend durch neuere Indikatoren ersetzt.

In-App Translation Service

In-Ap­p-­Über­set­zungen ermöglichen autori­sierten Benutzern, Überset­zungen von Textnach­richten und Bestell­be­schrei­bungen anzufordern, die über Webfleet, Webfleet Mobile und die Work App ausge­tauscht werden. Wenn ein Benutzer die Überset­zungs­funktion auswählt, werden der betreffende Text und die gewünschte Zielsprache mithilfe eines KI-ge­stützten Überset­zungs­dienstes verarbeitet, und der übersetzte Text wird zur Anzeige neben dem Origi­nal­inhalt zurück­ge­geben. Überset­zungen können vorüber­gehend im Konto des Kunden zwischen­ge­spei­chert werden, um die Leistung zu verbessern und wiederholte Überset­zungen identischer Inhalte zu vermeiden.

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Überset­zungs­ein­gaben und -ausgaben

Textnach­richten und Freitex­t-­Be­stell­be­schrei­bungen, die innerhalb des Webflee­t-­Dienstes zur Übersetzung übermittelt werden, zusammen mit der gewünschten Zielsprache und dem daraus resul­tie­renden übersetzten Text.

Inhalte können perso­nen­be­zogene Daten enthalten, die von Benutzern in Freitext­felder eingegeben wurden. Übersetzte Inhalte werden für jedes Kundenkonto separat zwischen­ge­spei­chert, um die Leistung zu verbessern und wiederholte Überset­zungen zu vermeiden.

Zwischen­ge­spei­cherte Überset­zungen: bis zu 90 Tage; danach werden sie automatisch entfernt. Der Cache kann auf Anfrage auch früher geleert werden.

Ursprüng­liche Textnach­richten und Bestell­daten unterliegen weiterhin den ansonsten im Rahmen dieses AVV geltenden Aufbe­wah­rungs­fristen.

Tachograph Manager

Der Webfleet Tachograph Manager ist die zuver­lässige Komplett­lösung zum Herun­ter­laden, Analysieren und Archivieren von Fahrten­schrei­ber­daten für Ihre Lkw und LCVs. Erfahren Sie mehr über Tachograph Manager hier.

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Daten der FahrerkarteFahrten­schrei­ber­auf­zeich­nungen des Fahrers, einschließlich eindeutiger Fahrer­ken­nungen, Fahrtbeginn/-ende und Zeitstempel37 Monate

(Daten von Fahrzeugen mit gekündigtem Vertrag werden nur für 90 Tage nach Vertragsende gespeichert)
Daten aus dem Massen­speicher des Fahrten­schreibersFahrten­schrei­ber­auf­zeich­nungen des Fahrzeugs, einschließlich der eindeutigen Identi­fi­zierung des Fahrers, Beginn und Ende der Fahrt sowie Zeitstempel

TachoShare

Webfleet TachoShare ist ein Remote-Down­load-­Modul, das Fahrten­schrei­ber­daten von Fahrzeugen auf der Straße herun­terlädt und eine Verbindung zu Analy­se­-­Software von Dritt­an­bietern bietet. Sie erhalten die vollständige Kontrolle darüber, wie Sie Ihre Daten verwenden und an wen Sie sie weitergeben, von einem sicheren, zugäng­lichen Archiv aus. Erfahren Sie mehr über TachoShare hier.

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Daten der FahrerkarteFahrten­schrei­ber­auf­zeich­nungen des Fahrers, einschließlich eindeutiger Fahrer­ken­nungen, Fahrtbeginn/-ende und Zeitstempel37 Monate
Daten aus dem Massen­speicher des Fahrten­schreibersFahrten­schrei­ber­auf­zeich­nungen des Fahrzeugs, einschließlich der eindeutigen Identi­fi­zierung des Fahrers, Beginn und Ende der Fahrt sowie Zeitstempel

Tire Pressure Monitoring

Das Webfleet Tire Pressure Monitoring System (TPMS) prüft den Reifendruck und die Reifen­tem­pe­ratur in Echtzeit. Mit dem voraus­schau­enden Reifen­ma­nagement werden Probleme erkannt, bevor sie zu kostspie­ligen Reparaturen oder Ausfall­zeiten führen. Ob Sie nun Passagiere oder Fracht trans­por­tieren - TPMS hilft Ihnen, sicher und pünktlich ans Ziel zu kommen. Erfahren Sie mehr über TPMS hier.

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Aktuelle Reifen­druck-­Mess­werteSignale des letzten Messwerts der Reifen­druck­sen­soren: Druck, Temperatur, Batte­rie­stand des TPMS-­Sensors (am Ventil montierter Sensor)Unbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)
Historische Reifen­druck-­Mess­werteSignale aus den Messwerten der Reifen­druck­sen­soren: Druck, Temperatur90 Tage
Reifen­spe­zi­fische Konfi­gu­rationAuslegung des Fahrge­stells eines Fahrzeugs/einer Anlage, empfohlener AchsdruckUnbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)

Webfleet Video

In Kombination mit Webfleet Video liefern die Kameras in der Flotte umfassende Einblicke in Verkehrs­un­fälle und Fahrer­eig­nisse. Die KI-Tech­no­logie erkennt riskantes Fahrver­halten wie die Nutzung des Mobil­te­lefons und zu geringen Sicher­heits­ab­stände und macht die Fahrer darauf aufmerksam, damit diese ihren Fahrstil umgehend anpassen können. Erfahren Sie mehr über Webfleet Video hier.

CAM 50 (Legacy-­Lösung)

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Rohes Video­ma­terial

Video­ma­terial mit Blick auf die Straße: kann nicht deaktiviert werden.

Dem Fahrer zugewandtes Video­ma­terial: kann über die Webfleet UI deaktiviert werden. Als Zubehör ist eine Objek­tiv­ab­de­ckung erhältlich, um Video­auf­nahmen von der Fahrerseite aus zu vermeiden.

Rohmaterial wird nur außerhalb des Kamerageräts selbst verarbeitet, wenn entweder der Flotten­ma­nager die Option Live-An­sicht oder ein Ereig­nis­aus­löser eintritt (siehe Ereignisse weiter unten).

Server­-­Speicher: 90 Tage (Frankreich: 60 Tage)

Geräte­in­terner Speicher: Die Speicher­dauer der Daten auf der SD-Karte kann über die Webfleet UI von 4 Minuten bis unbegrenzt konfi­gu­riert werden.
Video-Er­eig­nisse

Ereig­nis­ge­steuerte Video­auf­nahmen werden an das Webflee­t-Ba­ckend übertragen und anschließend in der Webfleet UI zur Verfügung gestellt. Alle Ereig­nis­aus­löser können pro Kamera oder Fahrzeug aktiviert bzw. deaktiviert werden. Ereig­nis­aus­löser werden mithilfe von Compu­ter-Vi­si­on-Al­go­rithmen, G-Sensoren und Beschleu­ni­gungs­messern automatisch erkannt. Ereignisse umfassen:

  • Fahrer­eig­nisse (starkes Bremsen, starkes Lenken) ab Schweregrad 3
  • Unfall­er­eig­nisse
  • Dem Fahrer zugewandte Ereignisse: abgelenktes Fahren, Mobil­te­lefon, Rauchen und Essen/Getränke, Sicher­heitsgurt, nach dem Fahrer gerichtete Kamera abgedeckt
  • Ereignisse auf der Straße: zu dichtes Auffahren, Überqueren der Fahrbahn
  • Vom Fahrer ausgelöstes Ereignis: Alarmknopf
  • Video auf Anfrage: ein verfügbares, auf der SD-Karte gespei­chertes Video kann über Webfleet Track & Trace-­Module zu einem bestimmten Zeitpunkt angefordert werden.
  • LINK-Ein­gangs-/Ausgangs­er­eig­nisse: Änderungen des E/A-Zustands eines Webfleet LINK-Geräts, z. B. eines Türöff­nungs-/Schließ­sensors.

Videos werden nur dann in Webfleet hochgeladen, wenn eines der oben genannten Ereignisse eintritt, wobei das Filmma­terial standard­mäßig eine bestimmte Dauer von 10 bis 20 Sekunden hat.

Aktivi­täts­pro­tokoll

Ein vom System und von Benutzern erstelltes Protokoll, das die Nutzung von Ereignissen und den Lebens­zyklus jeder einzelnen Kamera aufzeichnet, sodass autori­sierte Benutzer nachver­folgen können, wie ereig­nis­be­zogene Daten innerhalb von Webfleet verwendet werden, und relevante kamera­be­zogene Aktivitäten im Blick behalten können.

Aktivi­tätsinfo enthält:

  • Art der Aktivität: Siehe Liste der Leistungs­arten
  • Zeit: Datum/Uhrzeit, wann die Aktivität statt­ge­funden hat
  • Person: d. h. Benutzer – Webflee­t-Be­nut­zername (falls zutreffend) oder System
  • Fahrzeug (falls zutreffend): Fahrzeug, an dem die Kamera zum Zeitpunkt der Aktivität angebracht war
  • Uhrzeit des Ereignisses (falls zutreffend): Datum/Uhrzeit des entspre­chenden Ereignisses

Aktivi­täts­typen - Ereig­nis­pro­tokoll:

  • Ereignis erstellt
  • Video angefordert
  • Video angesehen
  • Video herun­ter­ge­laden
  • Ereignis kommentiert
  • Ereignis behoben
  • Ereignis bewertet
  • Ereignis gelöscht

Aktivi­täts­arten - Kamer­a­pro­tokoll:

  • Live-An­sicht gestartet
  • Kamera aktiviert
  • Privatmodus gestartet
  • Privatmodus beendet
  • Konfi­gu­ration geändert
  • Fahrer zugewiesen
  • Fahrer nicht zugewiesen
  • Kamera angebracht
  • Kamera abgenommen
  • Kamera ausge­schaltet
  • Kamera reaktiviert
  • SIM deaktiviert
  • SIM reaktiviert
  • Kamera aktiviert (RMA)
  • Kamera ersetzt (RMA)
Ereig­nis­pro­tokoll: 90 Tage* (Frankreich: 60 Tage*)

*Die Proto­kollein­träge für ein bestimmtes Ereignis werden gelöscht, wenn das entspre­chende Ereignis von einem autori­sierten Benutzer gelöscht wird, und durch einen Eintrag Ereignis gelöscht ersetzt.

Kamer­a­pro­tokoll: Unbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Geräts)

CAM Lite & Pro

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Rohes Video­ma­terial

Aufzeichnung auf die lokale microS­D-­Karte des nach vorne gerichteten Objektivs sowie aller angeschlos­senen Außen­ka­meras, Laderaum­ka­meras oder anderer Zusatz­ka­meras im Fahrgastraum: während der Fahrt stets aktiviert und zeichnet standard­mäßig nach Fahrende bzw. beim Ausschalten der Zündung noch 10 Minuten lang ununter­brochen auf. Dies lässt sich über die Webfleet UI verwalten. Flotten­ma­nager können die Kamera unter auch außerhalb einer Fahrt per Fernzugriff aktivieren , sofern sich das Gerät im Stand­by­-­Modus befindet – nicht jedoch, wenn es offline ist (z. B. bei niedrigem Akkustand oder fehlender Verbindung). Als Zubehör ist eine Objek­tiv­ab­de­ckung erhältlich, um Video­auf­nahmen mit Blick auf die Straße zu vermeiden.

Aufzeichnung auf lokaler microS­D-­Karte des fahrer­ori­en­tierten Objektivs: Standard­mäßig deaktiviert. Kann über die Webfleet UI, die Instal­ler-App oder mit Linsen­ab­de­ckungs­zu­behör aktiviert/deaktiviert werden.

3-minütige Video­se­quenzen, die in verschlüs­selten Video­da­teien auf den microS­D-­Karten gespeichert sind. Autori­sierte Clien­t-Be­nutzer können die Video­da­teien in der Webfleet UI entschlüsseln.

Rohmaterial wird nur außerhalb des Kamerageräts selbst verarbeitet, wenn entweder der Flotten­ma­nager die Option Live-An­sicht oder ein Ereig­nis­aus­löser eintritt (siehe Ereignisse weiter unten). Es können auch Audio­auf­nahmen erfasst und weiter­ver­ar­beitet werden – diese Funktion ist standard­mäßig deaktiviert und kann auf Anfrage aktiviert werden.

Verschlüs­selte Aufnahmen werden auf der microS­D-­Karte gespeichert, bis sie überschrieben werden.

Die Standar­d-­mi­croS­D-­Karte bietet eine Speicher­ka­pa­zität von 128 GB, was bei Standard­auf­lösung und ohne Zusatz­ka­meras etwa 100 Stunden Aufnah­mezeit entspricht. Beim Speichern von neuem Filmma­terial in 3-Minu­ten­-­Seg­menten werden die ältesten Inhalte überschrieben. Die MicroS­D-­Karte kann bei CAM Lite auf maximal 1 TB und bei CAM Pro auf maximal 2 × 1 TB erweitert werden.
Video-Er­eig­nisse

Ereig­nis­ge­steuerte Video­auf­nahmen werden an das Webflee­t-Ba­ckend übertragen und anschließend in der Webfleet UI zur Verfügung gestellt. Alle Ereig­nis­aus­löser können pro Kamera oder Fahrzeug aktiviert bzw. deaktiviert werden, und die Erzeugung von Ereignissen sowie die Warnmel­dungen für den Fahrer im Fahrzeu­gin­neren können separat aktiviert bzw. deaktiviert werden – alles über die Webfleet UI. Ereig­nis­aus­löser werden mithilfe von Compu­ter-Vi­si­on-Al­go­rithmen, G-Sensoren und Beschleu­ni­gungs­messern automatisch erkannt. Ereignisse umfassen:

  • Fahrer­eig­nisse ab einer bestimmten G-Kraft: abrupte Brems­ma­növer, abrupte Lenkmanöver
  • Unfall­er­eig­nisse
  • Zur Straße hin ausge­richtete MVAI: folgender Abstand, Überqueren der Fahrspur, Verstoß gegen das Stoppschild, Kolli­si­ons­risiko, Stop and Go (nur Fahrer­warnung - keine Ereig­nis­er­zeugung)
  • Fahrer­ori­en­tierte MVAI: Ablenkung, Müdigkeit, Mobil­te­lefon, Sicher­heitsgurt, Rauchen, verdeckte, auf den Fahrer gerichtete Kamera
  • Vom Fahrer ausgelöstes Ereignis: Alarmknopf
  • Vom Büro ausgelöstes Ereignis: Video­an­frage zu Fahrt, Weg oder Stillstand oder zu einem bestimmten Datum/einer bestimmten Uhrzeit
  • LINK-Ein­gangs-/Ausgangs­er­eig­nisse: Änderungen des E/A-Zustands eines Webfleet LINK-Geräts, z. B. eines Türöff­nungs-/Schließ­sensors.

Videos werden nur dann in Webfleet hochgeladen, wenn eines der oben genannten Ereignisse ausgelöst wird, wobei das Filmma­terial je nach Art des Ereignisses standard­mäßig zwischen 10 und 30 Sekunden lang ist (auf Anfrage erweiterbar).

Übermittlung von Filmma­terial und Ereignissen an das Backend: 90 Tage (Frankreich: 60 Tage)
Aktivi­täts­pro­tokoll

Ein vom System und von Benutzern erstelltes Protokoll, das die Nutzung von Ereignissen und den Lebens­zyklus jeder einzelnen Kamera aufzeichnet, sodass autori­sierte Benutzer nachver­folgen können, wie ereig­nis­be­zogene Daten innerhalb von Webfleet verwendet werden, und relevante kamera­be­zogene Aktivitäten im Blick behalten können.

Aktivi­tätsinfo enthält:

  • Art der Aktivität: Siehe Liste der Leistungs­arten
  • Zeit: Datum/Uhrzeit, wann die Aktivität statt­ge­funden hat
  • Person: d. h. Benutzer – Webflee­t-Be­nut­zername (falls zutreffend) oder System
  • Fahrzeug (falls zutreffend): Fahrzeug, an dem die Kamera zum Zeitpunkt der Aktivität angebracht war
  • Uhrzeit des Ereignisses (falls zutreffend): Datum/Uhrzeit des entspre­chenden Ereignisses

Aktivi­täts­typen - Ereig­nis­pro­tokoll:

  • Ereignis erstellt
  • Video angefordert
  • Video angesehen
  • Video herun­ter­ge­laden
  • Ereignis kommentiert
  • Ereignis behoben
  • Ereignis bewertet
  • Ereignis gelöscht

Aktivi­täts­arten - Kamer­a­pro­tokoll:

  • Live-An­sicht gestartet
  • Kamera aktiviert
  • Privatmodus gestartet
  • Privatmodus beendet
  • Konfi­gu­ration geändert
  • Fahrer zugewiesen
  • Fahrer nicht zugewiesen
  • Kamera angebracht
  • Kamera abgenommen
  • Kamera ausge­schaltet
  • Kamera reaktiviert
  • SIM deaktiviert
  • SIM reaktiviert
  • Kamera aktiviert (RMA)
  • Kamera ersetzt (RMA)
Ereig­nis­pro­tokoll: 90 Tage* (Frankreich: 60 Tage*)

*Die Proto­kollein­träge für ein bestimmtes Ereignis werden gelöscht, wenn das entspre­chende Ereignis von einem autori­sierten Benutzer gelöscht wird, und durch einen Eintrag Ereignis gelöscht ersetzt.

Kamer­a­pro­tokoll: Unbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Geräts)
Erweiterte Verkehrs­si­cherheit (nur CAM Pro)

Durch die Aktivierung der Funktion Erweiterte Verkehrs­si­cherheit kann CAM Pro kritische Situationen erkennen, etwa Verstöße gegen Geschwin­dig­keits­be­gren­zungen, Rotlicht­ver­stöße, schwierige Straßen- oder Wetter­be­din­gungen sowie Größen- oder Gewichts­be­schrän­kungen für Lkw. Auf dieser Grundlage können Fahrer Warnungen im Fahrerhaus und Kunden zugehörige Ereignisse und Metadaten auf der Webflee­t-­Plattform erhalten. Die für diese Funktion verar­bei­teten Daten umfassen:

  • Verkehrs­zeichen
  • Ampel­er­eig­nisse
  • Straßen- und Wetter­be­din­gungen
  • Verkehrs­zeichen mit Größen­be­schrän­kungen für Lkw

Die Funktion Erweiterte Verkehrs­si­cherheit verwendet ein KI-Modell, das direkt auf der CAM Pro-Kamera ausgeführt wird, um Aufnahmen und zugehörige Daten zu analysieren, Ereig­nis­me­ta­daten, Risiko­klas­si­fi­zie­rungen, Punktwerte, Bewertungen und Fahrer­war­nungen zu erzeugen und die Daten an die Webflee­t-Ba­cken­d-­Systeme zu übertragen. Die Funktion kann auch die Verbes­serung des KI-Modells anhand anony­mi­sierter Daten oder, wenn der Kunde dem zugestimmt hat, nicht anony­mi­sierter Daten umfassen.

Ereig­nis­auf­nahmen und an das Backend übermit­telte Ereignisse: 90 Tage

(Frankreich: 60 Tage)

Working Times & Remaining Driving Time

Webfleet liefert genaue, aktuelle Restlenk­zeiten und hilft Ihnen und Ihren Fahrern, die Vorschriften einzuhalten. Genaue Angaben darüber, wie viele Stunden Ihren Fahrern täglich noch zur Verfügung stehen, ermöglichen es Ihren Disponenten zudem, effektiver und effizienter zu planen. Erfahren Sie mehr über die verblei­bende Fahrzeit hier.

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Zustand der ArbeitDie verschie­denen vom Fahrer gemeldeten Arbeits- und Pausen­status, die aus dem Fahrten­schreiber (Fahren, sonstige Arbeit, Bereit­schaft und Pause), den PRO-Geräten und der Work App (Arbeits- und Pausen­status) erfasst wurden37 Monate
Meldungen bei Verstößen gegen die Lenk- und Arbeits­zeit­vor­schriftenIn der Benut­zer­ober­fläche der Webfleet Telematics Service Platform angezeigte Meldungen, die Verstöße des Fahrers auf der Grundlage der Lenk- und Arbeits­zeiten kennzeichnen, die anhand der vom Fahrer im Fahrten­schreiber gemeldeten Arbeits­zu­stände berechnet wurden.90 Tage

Über die mobilen Apps von Webfleet

Die mobilen Webflee­t-Apps helfen Flotten­ma­nager, ihre Flotten auch unterwegs zu betreiben und effektiv mit ihren mobilen Mitar­beitern zu kommu­ni­zieren. Fahrer­ori­en­tierte Anwendungen tragen auch dazu bei, Arbeits­ab­läufe zu ratio­na­li­sieren, egal wo sich die Fahrer befinden. Erfahren Sie mehr über die mobilen Apps von Webfleet hier. Die meisten der unten aufge­führten Datenpunkte entsprechen denselben Daten, die im Rahmen des WEBFLEE­T-­Dienstes insgesamt verarbeitet werden. Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, richtet sich die Speiche­rungs­dauer für diese Datenpunkte nach dem für den WEBFLEE­T-­Dienst allgemein festge­legten Daten­le­bens­zyklus, wie in den obigen Tabellen dargestellt. Die Daten­ver­ar­bei­tungs­vor­gänge im Zusam­menhang mit den mobilen Apps von Webfleet unterliegen ebenfalls Daten­schutz­er­klärung von Webfleet.

Mobile App: Logbook App

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Name des FahrersName, den der Flotten­ma­nager bei der Erstellung des Fahrers in der Webfleet UI eingibtUnbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)
Fahrer E-MailE-Mail-A­dresse, die der Flotten­ma­nager bei der Erstellung des Fahrers in die Webfleet UI eingibt und die für die Anmeldung verwendet werden kann
Telefon­nummer des FahrersTelefon­nummer, die der Flotten­ma­nager beim Anlegen des Fahrers in die Webfleet UI eingibt und die zur Anmeldung verwendet werden kann
Fahrermodus (Ändern) im LogbookEreignisse zur Änderung des Daten­schutz­ma­nage­ments, um im privaten/beruflichen oder geschäft­lichen Modus zu fahrenAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre
Vereinigung Fahrer/FahrzeugDas Fahrzeug, das vom Fahrer in der Logbook App zugewiesen oder ausgewählt wurdeUnbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)
Fahrer OptiDrive Score, Ranking und FahrdatenFahrver­hal­tens­daten (OptiDrive), die vom LINK-Gerät im Fahrzeug berechnet und nur in der Logbook App visua­li­siert werden: OptiDrive Score, Fahrten mit ihrer indivi­du­ellen Bewertung und Rangfolge innerhalb der Fahrer des Unter­nehmens (alles vom Flotten­ma­nager in der Webfleet UI einge­richtet)Aktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre

In der App für 14 Tage
Standort des FahrzeugsStandort des Fahrzeugs, in dem das LINK-Gerät installiert ist, oder im Falle einer mobilen Trackin­g-Einheit, der Standort des mobilen Geräts, das mit einem Fahrzeug in Webfleet verbunden ist90 Tage
(Frankreich: 60 Tage)
FahrzeugspurenAbfolge der kohärenten Positionen
Fahrten mit dem FahrzeugAlle Fahrten, die von einem regis­trierten Fahrer mit dem Fahrzeug durch­ge­führt werdenAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre
Name/Nummer des FahrzeugsName/Nummer des Fahrzeugs, das vom Flotten­ma­nager in der Webfleet UI hinzugefügt wurdeUnbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)
Kfz-Kenn­zeichenDas vom Flotten­ma­nager in der Webfleet UI eingegebene Nummern­schild
Fahrzeu­g-­Spe­zi­fi­kationFahrzeug­daten, die automatisch oder manuell vom Flotten­ma­nager in der Webfleet UI hinzugefügt werden
Kilome­ter­zähler des FahrzeugsKilome­ter­stand des zugewie­senen Fahrzeugs, entweder aus dem CAN oder manuell vom Fahrer hinzugefügt
Fahrzeu­g-­Pus­h-­Mel­dungenPush-­Mel­dungen über Fahrzeug­zu­wei­sungenNicht aufrecht­er­halten
Logbook BerichtePDF- oder Excel-Da­teien, die in der Logbook App erstellt werden könnenAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre

Mobile App: TPMS Tools App

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Aktuelle Reifen­druck-­Mess­werteSignale des letzten Messwerts der Reifen­druck­sen­soren: Druck, Temperatur, Batte­rie­stand des TPMS-­Sensors (am Ventil montierter Sensor)Unbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)
Historische Reifen­druck-­Mess­werteSignale aus den Messwerten der Reifen­druck­sen­soren: Druck, Temperatur90 Tage
Reifen­spe­zi­fische Konfi­gu­rationAuslegung des Fahrge­stells eines Fahrzeugs/einer Anlage, empfohlener AchsdruckUnbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)

Mobile App: Vehicle Check App

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Anmel­de­daten für FahrerE-Mail und Passwort des Fahrers24 Monate
(Frankreich: 2 Monate)
VIN (Fahrzeu­g-I­den­ti­fi­ka­ti­ons­nummer)Wird als Fahrzeu­g-I­den­ti­fi­ka­ti­ons­nummer verwendet
KennzeichenWird als Fahrzeu­g-I­den­ti­fi­ka­ti­ons­nummer verwendet
Name des FahrersDer Benutzer gibt den Namen des Fahrers in das Fahrermodul ein und ordnet ihn einem Fahrzeug und der Funktion "Vehicle Check App" zu
Ausgefüllte Checkliste für die Fahrzeug­prüfungDie Fahrer führen Fahrzeug­in­spek­tionen durch und kennzeichnen defekte Bauteile sowie die Art der jeweiligen Mängel.
Fahrzeug­mängelFahrzeug­schäden, die von Fahrern bei der Inspektion eines Fahrzeugs markiert werden
Bilder von MängelBilder der vom Fahrer gemeldeten Schäden
Hinweise für den Fahrer (bezogen auf den Mängel)Bei der Durch­führung der Inspektion gemeldete Anmerkungen
Checkliste Zeitstempel & DauerCheckliste Auffüh­rungs­datum und -zeit, Dauer

Mobile App: Webfleet Mobile App

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
AdressenGeolo­ka­li­sie­rungs­daten, Liefe­r­adressen, Wegpunkte und Standorte von E-Lade­sta­tionen90 Tage
(Frankreich: 60 Tage)
BereicheDefini­tionen von Geozonen zur Festlegung von Bereichen, in denen sich ein Fahrzeug befinden soll oder nicht befinden soll
FahrerdatenName des Fahrers, Adresse und Kontakt­daten wie Telefon, E-Mail, Ausweis­nummern
Aufträge und Auftrags­zu­ständeAuftrags­daten für Fahrer, Auftrags­ziele, Anhänge, elektro­nische Liefer­nach­weise und Auftrags­status
Textnach­richtenNachrich­ten­aus­tausch zwischen Flotten­ma­nager und Fahrer über Fahrer­ter­minals
Benut­zer­ver­waltete Fahrzeug­datenIndivi­duelle Fahrzeug­spe­zi­fi­ka­tionen, zusätzliche Telema­tik­daten (manuell), einschließlich Zulassung, VIN oder Nummern­schild, und zusätzliche Daten, die vom Kunden zugänglich gemacht werden
Flotten­ma­na­ger-­Mel­dungenFlotten­ma­nager können Meldungen über bestimmte Fahrer­eig­nisse (z. B. scharfes Bremsen, Kurven­fahrten, Rennen) und andere Fahrzeug­daten (z. B. On-Boar­d-­Dia­gno­se­daten, Fehlfunk­tionen, Fehlercodes, Kraft­stoff­stand, Bewegungen bei ausge­schal­teter Zündung, Strom­ab­schaltung usw.) in der App erhalten - alles in der App verwaltbar90 Tage
Detail­lierte Positi­ons­mel­dungenAktueller/histo­ri­scher Standort eines Fahrzeugs mit einem LINK-Gerät90 Tage
(Frankreich: 60 Tage)
Änderungen der ZündungOb und wann die Zündung ein- und ausge­schaltet wird
Momentaner Kilome­ter­zähler und Kraft­stoff­standDer aktuelle Kilome­ter­stand und der Kraft­stoff­vorrat
Fahrten und Fahrt­po­si­ti­ons­daten einschließlich ZeitstempelRegis­trierung nur von Ort und Zeit des Reise­be­ginns und -endes - keine detail­lierte RouteAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre
Kraftstoff- und Energie­ver­brauch der ReiseKraftstoff- und/oder Energie­ver­brauch während einer Reise
Tageski­lo­me­ter­zählerWährend einer Fahrt zurück­ge­legte Strecke
VIN (Fahrzeu­g-I­den­ti­fi­ka­ti­ons­nummer)Eine 17-stellige eindeutige Kennung für ein Fahrzeug, die die indivi­du­ellen Merkmale, technischen Daten und den Hersteller des Fahrzeugs angibt und zur Nachver­folgung von Rückruf­ak­tionen, Zulassungen, Gewähr­leis­tungs­an­sprüchen, Diebstählen und Versi­che­rungs­schutz sowie zur Zuordnung eines Fahrzeugs zu einem bestimmten Eigentümer oder einer bestimmten betroffenen Person verwendet werden kann
Webfleet Video DatenAlle (Echtzeit-)Daten von Webfleet Video wie für Flotten­ma­nager verfügbar90 Tage
(Frankreich: 60 Tage)
Fahrende KPIs und OptiDrive ScoresAggregierte Kennzahlen zum Fahrver­halten (Geschwin­dig­keits­über­schrei­tungen, Fahrer­eig­nisse, Leerlauf, Kraft­stoff­ver­brauch, konstante Geschwin­digkeit, Ausrollen, umwelt­freund­liche Geschwin­digkeit, Gangwechsel) und die daraus resul­tie­renden OptiDrive ScoresAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre
Arbeits­zeit­sta­tistikAn- und Abmeldung von Fahrer und Beifahrer

Mobile App: Work App

Daten­ka­te­gorieBeschreibungSpeicher­frist
Name des FahrersName, den der Flotten­ma­nager bei der Erstellung des Fahrers in der Webfleet UI eingibtUnbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)
Fahrer E-MailE-Mail-A­dresse, die der Flotten­ma­nager bei der Erstellung des Fahrers in die Webfleet UI eingibt und die für die Anmeldung verwendet werden kann
Telefon­nummer des FahrersTelefon­nummer, die der Flotten­ma­nager beim Anlegen des Fahrers in die Webfleet UI eingibt und die zur Anmeldung verwendet werden kann
Arbeits­zeitenManuell gestartete/unter­bro­chene/beendete Erfassung von Arbeits­zeiten. Automa­tische Arbeits­zeit­er­fassung bei Verwendung von Fahrerkarte + Fahrten­schreiberAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre
Verblei­bende FahrzeitenFür Fahrer mit Fahrten­schreiber und Fahrerkarte wird die gesetzlich zulässige Restlenkzeit in der Work App angezeigt37 Monate
Vereinigung Fahrer/FahrzeugDas Fahrzeug, das dem Fahrer über die Work App zugewiesen wurdeUnbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)
Angaben zum Führer­scheinBeinhaltet Name, Kategorie, gültig von/bis - nur verfügbar, wenn die Funktion aktiviert ist
Fahrer OptiDrive Score, Ranking und FahrdatenFahrver­hal­tens­daten (OptiDrive), die vom LINK-Gerät im Fahrzeug berechnet und nur in der Work App visua­li­siert werden: OptiDrive Score, Fahrten mit ihrer indivi­du­ellen Bewertung und Rangfolge innerhalb der Fahrer des Unter­nehmens (alles vom Flotten­ma­nager in der Webfleet UI einge­richtet)Aktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre

In der App für 14 Tage
E-Learnin­g-Auf­zeich­nungenTitel des betref­fenden E-Learnin­g-In­halts, Zuwei­sungs­datum, Fällig­keits­datum, Startdatum und Abschluss­datum - nur verfügbar, wenn die Funktion aktiviert istUnbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)
Standort des FahrzeugsStandort des Fahrzeugs, in dem das LINK-Gerät installiert ist, oder im Falle einer mobilen Trackin­g-Einheit, der Standort des mobilen Geräts, das mit einem Fahrzeug in Webfleet verbunden ist90 Tage
(Frankreich: 60 Tage)
FahrzeugspurenAbfolge der kohärenten Positionen
Fahrten mit dem FahrzeugAlle Fahrten, die von einem regis­trierten Fahrer mit dem Fahrzeug durch­ge­führt werdenAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre
Fahrzeu­g­rou­ten­planung, Zielorte und geschätzte Ankunftszeit (ETA)Routen, Zielorte und geschätzte Ankunftszeit (ETA) am Zielort, wie sie für die Navigation verwendet werdenUnbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)
Name/Nummer des FahrzeugsName/Nummer des Fahrzeugs, das vom Flotten­ma­nager in der Webfleet UI hinzugefügt wurde
Kfz-Kenn­zeichenDas vom Flotten­ma­nager in der Webfleet UI eingegebene Nummern­schild
Fahrzeu­g-­Spe­zi­fi­kationFahrzeug­daten, die automatisch oder manuell vom Flotten­ma­nager in der Webfleet UI hinzugefügt werden
Textnach­richtenKurze Textnach­richten, die zwischen dem Fahrer/Fahrzeug und dem Flotten­ma­nager gesendet werden (innerhalb der Work App und Webfleet)90 Tage
(Frankreich: 60 Tage)
Aufträge und Auftrags­ak­tua­li­sie­rungenVom Flotten­ma­nager in Webfleet oder über die WF.connect-API erstellte Bestellung, einschließlich Kundenname, Adresse, Angaben zum Ansprech­partner (Name, Telefon­nummer), etwaiger Freitext zur Bestellung/Beschreibung, Unter­schrift (ePOD) des Kunden, Daten zum Bestell­status sowie aller Arten von Aktua­li­sie­rungen im Zusam­menhang mit Bestel­lungen (bestell­be­zogene Status­mel­dungen)
Antrag­an­hängePDF-Dateien und Bilder, die vom Fahrer in der Work App oder vom Flotten­ma­nager in der Webfleet UI angehängt werdenUnbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)
ePOD-­Un­ter­schriftenUnter­schrift des Kunden
Fahrermodus (Ändern) im LogbookEreignisse zur Änderung des Daten­schutz­ma­nage­ments, um im privaten/beruflichen oder geschäft­lichen Modus zu fahrenAktuelles Kalen­derjahr + 2 volle Kalen­der­jahre
Cold Chain DatenTempe­ra­tur­daten, Infor­ma­tionen über Verstöße - nur verfügbar, wenn die Funktion aktiviert ist1 Jahr
Feedback zum Fahrver­halten (Active Driver Feedback)Sofortiges Echtzeit-­Feedback für Fahrer direkt im Fahrerhaus, das in der Work App zum Fahrver­halten angezeigt wird, einschließlich Ereignissen wie abruptem Bremsen, Kurven­fahrten und rasanten Starts.90 Tage
(Frankreich: 60 Tage)
Driver Smart MeldungenIntel­li­gente Regeln können vom Flotten­ma­nager in der Webfleet UI einge­richtet werden und viele Fahrzeug­be­nach­rich­ti­gungen können an den Fahrer gesendet werden. Der Fahrer sieht Push-­Mel­dungen und den Verlauf der Meldungen in der Work App90 Tage
In der App für 14 Tage
Kilome­ter­zähler des FahrzeugsKilome­ter­stand des zugewie­senen Fahrzeugs, entweder aus dem CAN oder manuell vom Fahrer hinzugefügtUnbestimmt (Daten folgen dem Lebens­zyklus des Objekts)
Allgemeine Push-­Mel­dungenPush-­Mel­dungen an den Fahrer über neue eingehende Textnach­richten, neue Aufträge, Auftrags­ak­tua­li­sie­rungen, neu zugewiesene E-Learnin­g-Kurse usw.90 Tage

Anhang 2

Unter­auf­trags­ver­ar­beiter

Webfleet Solutions hat die folgenden Unternehmen mit der Verar­beitung von Kundendaten beauftragt, um die Kernfunk­tionen der Webfleet Telematics Service Platform und des WEBFLEE­T-­Dienstes im weiteren Sinne bereit­zu­stellen:

UnternehmenUmfang der Verar­beitungHauptort(e) der Verar­beitungAnsprech­partner
Amazon Web Services EMEA SARLSichere Daten­hos­tin­g-­Dienste für alle Kundendaten, die im Rahmen der Angebote von Webfleet Solutions verarbeitet werden.

Umfasst außerdem die Daten­ver­ar­beitung für Inferenz in von Webfleet angebotenen KI-Funk­tionen, wenn der Kunde diese aktiv einschaltet: Webfleet Fleet Advisor, In-App Translation Service.
EWR - Luxemburg, Deutschland, Frankreichaws.amazon.com/contact-us
Microsoft Ireland Operations LimitedEWR - Nordeuropamicrosoft.com/en-us/privacy/privacy-support-requests
TomTom International B.V.Bereit­stellung von Diensten in den Bereichen Verkehr, Sicher­heits­ka­meras, lokale Suche, Straßen­zu­stands­dienste, Wetter­in­for­ma­tionen und Kraft­stoff­preise.EWR – Niederlandetomtom.com
Webfleet Solutions Development Germany GmbHDas Techno­lo­gie­zentrum von Webfleet Solutions, das Infor­ma­ti­ons­tech­no­logie und sichere Software­ent­wicklung umfasst.EWR - DeutschlandSame as Webfleet Solutions: digitaltrust@bridgestone.com

Produkt- und dienst­leis­tungs­spe­zi­fische Unter­auf­trags­ver­ar­beiter

Webfleet Solutions hat die folgenden Unternehmen mit der Verar­beitung von Kundendaten beauftragt, um bestimmte Funktionen der Webfleet Telematics Service Platform bereit­zu­stellen, wie im Folgenden jeweils aufgeführt. Soweit der Kunde bestimmte unten aufgeführte Funktionen nicht nutzt, gilt die Beteiligung des Unter­auf­trags­ver­ar­beiters, die nur für diese nicht genutzten Funktionen gilt, nicht für den Kunden:

UnternehmenUmfang der Verar­beitung/Dienst­leistungHauptort(e) der Verar­beitungAnsprech­partner
BIA Power Grid, S.L.Bereit­stellung von Daten und Diensten zu Ladesta­tionen für Elektro­fahr­zeuge im Rahmen der Bereit­stellung des Von Webfleet Solutions angebotene EV Charger Monitoring Dienste . Dadurch ist es möglich, Befehle an das Ladegerät zu senden, um Ladevor­gänge zu steuern, sowie Daten zum Ladegerät und zu den Ladevor­gängen zu empfangen, um diese in der Webfleet Telematics Service Platform zu verarbeiten.EWR - Spanienbiapower.io
Bridgestone Europe NV/SABereit­stellung von Ereignissen zur Reifen­druck­über­wa­chung und zugehörigen Daten (Tirematics) im Rahmen von Webfleet Solutions tire pressure monitoring service (TPMS).EWR - Belgien, Irlandbridgestone.com
DAKO Systemtechnik und Service GmbH & Co. KGErbringung von Dienst­leistungen im Zusam­menhang mit dem Betrieb des und des WEBFLEET Tachograph Manager.EWR - Deutschlanddako.de
Google Ireland LimitedBereit­stellung von Push-­Mel­dungen (Firebase Messaging) in den Webflee­t-­Mo­bil-Apps .EWR, Google Cloud Platform Standortecloud.google.com/contact
Jibe Mobility B.V.Bereit­stellung von Daten und Diensten im Zusam­menhang mit E-Auto­-­La­de­sta­tionen im Rahmen der von Webfleet Solutions angebotenen EV Charger Monitoring Dienste . Dadurch können Ladegerät- und Ladevor­gangs­daten zur Verar­beitung in der Webfleet Telematics Service Platform sowie in anderen vom Kunden genutzten Ladege­rät-­Ma­nage­ment­sys­temen empfangen werden.EWR - Die Niederlande, Rumänienjibe.company
LeMobi Leszek ChwalinskiBereit­stellung von E-Mau­t-Er­he­bungs- und -Verwal­tungs­diensten von „ “ in Polen und Ungarn.EWR - Polen, Ungarnlemobi.pl
Lytx, Inc.Bereit­stellung von Daten­ver­ar­bei­tungs­diensten und Kunden­support im Zusam­menhang mit dem Betrieb von CAM 50 Webfleet Video-­Lö­sungen.EWR - Luxemburg
Vereinigtes Königreich *,
Israel *
lytx.com
Longship IT Solutions B.V.Bereit­stellung von Daten und Diensten zu Ladesta­tionen für Elektro­fahr­zeuge im Rahmen der von Webfleet Solutions angebotenen EV Charger Monitoring Dienste und . Dadurch ist es möglich, Befehle an das Ladegerät zu senden, um Ladevor­gänge zu steuern, sowie Daten zum Ladegerät und zu den Ladevor­gängen zu empfangen, um diese in der Webfleet Telematics Service Platform zu verarbeiten.EWR – Niederlandeevesto.com
MiTAC Digital Technology CorporationAusschließlich im Rahmen des Betriebs der Webfleet Video-­Lö­sungen CAM Lite & CAM Pro und ausschließlich auf ausdrück­liche Anfrage von Webfleet Solutions: Bereit­stellung von Dienst­leistungen zur Fehler­be­hebung und zum technischen Support bei der System­ein­führung, Konfi­gu­ration, Aktua­li­sierung, Korrektur und Verbes­serung.Taiwan **mitacmdt.com/en
Peregrine Technologies GmbHAusschließlich für den Betrieb der Funktion Erweiterte Verkehrs­si­cherheit, die exklusiv in der CAM Pro Webfleet Video-­Lösung verfügbar ist und der Erkennung kritischer Situationen dient, etwa Verstößen gegen Geschwin­dig­keits­be­gren­zungen, Rotlicht­ver­stößen, schwierigen Straßen- oder Wetter­be­din­gungen sowie Größen- oder Gewichts­be­schrän­kungen für Lkw.EWR - Deutschlandperegrine.ai
Verkeersveiligheid Groep Nederland B.V.Bereit­stellung einer unabhän­gigen E-Learnin­g-­Plattform für die Fahrer­schu­lungs­dienste von , einschließlich audio­vi­su­eller Inhalte, Quizfragen, Nachver­folgung des Kursfort­schritts und Auswertung der Quiz-­Er­geb­nisse.EWR – Niederlandeverkeersveiligheidgroep.nl

* Daten­ver­ar­beitung außerhalb des Europäi­schen Wirtschafts­raums auf der Grundlage von Artikel 45 DSGVO.

** Daten­ver­ar­beitung außerhalb des Europäi­schen Wirtschafts­raums auf der Grundlage von Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe c DSGVO.

Anhang 3

OEM und Integration von Dritt­an­bietern Daten­ver­ar­bei­tungs­be­din­gungen

1. Anwend­barkeit und Rangfolge. Dieser Anhang regelt die vom Kunden veranlasste Verar­beitung von Kundendaten im Zusam­menhang mit anderen Dritten als den in Anhang 2 aufge­führten Unter­auf­trags­ver­ar­beitern. Zu diesen Dritt­an­bietern können OEMs und unabhängige Anbieter gehören, die Integra­tionen mit dem WEBFLEE­T-­Dienst anbieten (jeweils ein Dritt­an­bieter sowie, zusammen mit den OEMs, Integra­ti­ons­an­bieter). Zur Klarstellung: Dieser Anhang 3 gilt nicht für Fahrzeuge der in Abschnitt 3 aufge­führten OEM-Marken, die nicht über die entspre­chende OEM-Plattform gemäß dem OEM-Anhang mit dem WEBFLEE­T-­Dienst verknüpft wurden. Sollte es zu einem Widerspruch zwischen diesem Anhang 3 und dem AVV kommen, hat dieser Anhang 3 hinsichtlich der Verar­beitung von Kundendaten bei vom Kunden initiierten Integra­tionen im Umfang der jeweiligen Unstim­mig­keiten Vorrang.

2. Ermög­li­chung der Daten­ver­ar­beitung durch Dritte auf Abruf. Durch die Einrichtung einer Verbindung zwischen dem WEBFLEE­T-­Dienst und einem Integra­ti­ons­an­bieter erteilt der Kunde Webfleet Solutions die dokumen­tierte Anweisung, Kundendaten an diesen Integra­ti­ons­an­bieter zu senden, von diesem zu empfangen und anderweitig zu verarbeiten, soweit dies für die Inter­ope­ra­bi­lität mit dem WEBFLEE­T-­Dienst erfor­derlich ist:

  1. OEM Onboard Unit. Wenn der Kunde OEM-On­boar­d-U­nit-­Schnitt­stellen nutzt, erfolgt deren Aktivierung durch Webfleet Solutions im WEBFLEE­T-­Dienst wie folgt: (1) vorbe­haltlich des OEM-Anhang und (2) vorbe­haltlich der Authen­ti­fi­zierung und Einwil­ligung pro Fahrzeug über die sicheren Verfahren von Webfleet Solutions und/oder die OEM-Plattform gemäß den Anfor­de­rungen des jeweiligen OEM.
  2. Anbieter von Integra­ti­ons­lö­sungen von Dritt­an­bietern. Wenn der Kunde Dienste von Dritt­an­bietern für die Integration mit dem WEBFLEE­T-­Dienst verknüpft, erfolgt die Freischaltung durch Webfleet Solutions, nach (1) Anfrage des Kunden (über die WEBFLEET Diens­t-­Schnitt­stelle oder die Support­kanäle von Webfleet Solutions) und (2) die anschlie­ßende Anbindung der WEBFLEE­T-­Ser­vice­um­gebung des Kunden an den Anbieter unter Verwendung von Anmel­de­daten, die von Webfleet Solutions sicher verwaltet werden.

3. OEM-In­te­gra­tionen. Je nach den vom Kunden ausge­wählten OEM-In­te­gra­tionen nimmt der Kunde zur Kenntnis und erklärt sich damit einver­standen, dass Kundendaten gegebe­nen­falls von den folgenden OEMs weiter­ver­ar­beitet werden:

Juristische EinheitRelevante Fahrzeug­mar­ken­gruppeHauptort der Verar­beitungOEM-Spe­zi­fi­ka­tionen und Kontakt
Bayerische Motoren Werke AGBMW GroupDeutschlandbmw.com
Ford Smart Mobility U.K. LimitedFord GroupEngland *ford.com
Mercedes-Benz Connectivity Services GmbHMercedes-Benz GroupDeutschlandmercedes-benz.com
Mobilisights S.p.A.Stellantis GroupItalienmobilisights.com
Renault S.A.S.Renault GroupFrankreichrenaultgroup.com
TB Digital Services GmbHTraton GroupDeutschlandcompany.rio.cloud
Volkswagen Group Info Services AGVolkswagen GroupDeutschlanddrivesomethinggreater.com

* Daten­ver­ar­beitung außerhalb des Europäi­schen Wirtschafts­raums auf der Grundlage von Artikel 45 DSGVO.

4. Verar­beitung von Kundendaten durch Integra­ti­ons­dienst­leister. Webfleet Solutions hat keinen Einfluss auf die Dienste der Integra­ti­ons­an­bieter und übernimmt keine Verant­wortung für diese, einschließlich ihrer Sicherheit, Verfüg­barkeit oder Konformität. Angesichts des begrenzten Umfangs der pro ausge­wählter Integration verar­bei­teten Kundendaten erkennt der Kunde zudem an und erklärt sich damit einver­standen, dass jeder Integra­ti­ons­an­bieter eigen­ständig:

  1. Technische Spezi­fi­ka­tionen. Festlegung, Pflege und Aktua­li­sierung der technischen Verfahren und Spezi­fi­ka­tionen für Daten, die Webfleet Solutions zur weiteren Verar­beitung im Rahmen des WEBFLEE­T-­Dienstes zur Verfügung gestellt werden. Alle diese Daten werden bereit­ge­stellt as is/wie verfügbar ohne jegliche Zusicherung oder Gewähr­leistung seitens Webfleet Solutions gegenüber dem Kunden hinsichtlich der Richtigkeit oder Qualität;
  2. Zwecke und Mittel. die Zwecke und Mittel der Verar­beitung der Daten festzulegen, die im Rahmen der Dienste, die jeder Integra­ti­ons­an­bieter dem Kunden bereit­stellt, generiert, erhoben oder anderweitig verarbeitet werden, einschließlich jeglicher weiterer (Unter-)Verar­beitung in dessen Auftrag;
  3. Sicherheit. eigene technische und organi­sa­to­rische Maßnahmen zum Schutz der Kundendaten umzusetzen und aufrecht­zu­er­halten, die rechtmäßige Verar­beitung sicher­zu­stellen und eigene Sicher­heits­audits bzw. -bewer­tungen der Daten­ver­ar­bei­tungs­um­ge­bungen durch­zu­führen;
  4. Sicher­heits­vor­fälle. Meldungen von Webfleet Solutions über (vermutete) Verlet­zungen des Schutzes perso­nen­be­zo­gener Daten zu erhalten, einschließlich der damit verbundenen Folge­kom­mu­ni­kation, die auf den Schutz der Kundendaten und die Einhaltung des geltenden Rechts abzielt;
  5. Anfragen auf externen Zugriff. Meldungen von Webfleet Solutions über verbind­liche Auskunfts­er­suchen staatlicher (Straf­ver­fol­gungs-)Behörden bezüglich Kundendaten oder vergleichbare Ersuchen zu erhalten, soweit dies gesetzlich zulässig ist;
  6. Zusam­men­arbeit. [Webfleet] bleibt verant­wortlich für die vom Kunden angefor­derte Zusam­men­arbeit in Bezug auf die Sicherheit der Verar­beitung, den Zugriff auf Daten, Anfragen betroffener Personen, Folgen­ab­schät­zungen, Audits, Daten­schutz­ver­let­zungen und die vorherige Konsul­tation der Aufsichts­be­hörden, soweit diese Anfragen die Verar­beitung durch den Integra­ti­ons­an­bieter betreffen Anfragen für Audits oder Bewertungen der Umgebung eines Integra­ti­ons­an­bieters müssen vom Kunden im Rahmen der Verein­barung des Kunden mit diesem Integra­ti­ons­an­bieter verfolgt werden; Webfleet Solutions wird solche Anfragen in angemes­sener Weise koordi­nieren, soweit sie den WEBFLEE­T-­Dienst betreffen, in Überein­stimmung mit den Bestim­mungen des AVV;
  7. Änderungen am Dienste und Verfüg­barkeit. Vorbe­haltlich der Bestim­mungen der unter den Nummern 5 und 6 genannten Verein­ba­rungen ihre Dienste auszusetzen, zu beenden oder zu ändern. Störungen in den Diensten eines Integra­ti­ons­an­bieters können zu einem unwie­der­bring­lichen Verlust der von diesem Anbieter erwarteten Kundendaten führen, ohne dass Webfleet Solutions dafür haftet. Die von Webfleet Solutions im Rahmen der Verein­barung zugesi­cherten Service­levels, Verfüg­barkeit, Support­leis­tungen und Daten­ak­tua­lität gelten nicht für Datenfeeds, Funktionen, Latenz­zeiten oder Ausfälle, die auf Integra­ti­ons­an­bieter zurück­zu­führen sind, die außerhalb der Kontrolle von Webfleet Solutions liegen.

5. Unabhängige Verein­ba­rungen des Kunden. Die Nutzung von Integra­ti­ons­an­bietern durch den Kunden im Rahmen des WEBFLEE­T-­Dienstes hängt von der recht­mä­ßigen Nutzung der entspre­chenden Fahrzeuge, Onboard Unit und Dienste durch den Kunden ab, die diese Anbieter dem Kunden bereit­stellen. Die jeweiligen Verein­ba­rungen des Kunden mit den einzelnen Integra­ti­ons­an­bietern (einschließlich der Bedingungen der OEM-Plattform) regeln ausschließlich die jeweilige Geschäfts­be­ziehung. Der Kunde ist allein verant­wortlich für die Einhaltung dieser Bedingungen, auch bei der Nutzung des WEBFLEE­T-­Dienstes. Der Kunde kann konsul­tieren (1) seine eigenen Verträge und die unter Punkt 3 aufge­führten Websites (für OEMs) und (2) seine Verträge und die Websites der einzelnen Integra­ti­ons­an­bieter, um die Funktionen, das Verhalten, die Einstel­lungen, die Spezi­fi­ka­tionen, die Anfor­de­rungen und die Einschrän­kungen zu verstehen, die für die Angebote der einzelnen Integra­ti­ons­an­bieter gelten.

6. Unabhängige Verein­ba­rungen von Webfleet Solutions. Webfleet Solutions unterhält OEM-Ver­ein­ba­rungen mit den unter Punkt 3 aufge­führten OEMs sowie separate Verein­ba­rungen mit Dritt­an­bietern für Integra­ti­ons­lö­sungen. Die gemeinsame Verar­beitung von Kundendaten zwischen Webfleet Solutions und einem Integra­ti­ons­an­bieter auf Anweisung des Kunden unterliegt der fortbe­ste­henden Gültigkeit dieser Verein­ba­rungen. Sollte eine solche Verein­barung enden, werden die betroffenen Funktionen des WEBFLEE­T-­Dienstes oder die Daten­ver­ar­bei­tungs­mög­lich­keiten entspre­chend angepasst. Wenn im Rahmen einer OEM-Ver­ein­barung ein OEM in der Eigenschaft eines Unter­auf­trags­ver­ar­beiters perso­nen­be­zogene Daten aus den Kundendaten verarbeitet, gilt Abschnitt 3 des AVV für die Beauf­tragung dieses OEMs durch Webfleet Solutions.

Anhang 4

Technische und Organi­sa­to­rische Maßnahmen

Webfleet Solutions verfügt über eine Zerti­fi­zierung nach ISO/IEC 27001 (auf Anfrage erhältlich), die den in dem AVV näher beschrie­benen Umfang der Verar­beitung von Kundendaten durch Webfleet Solutions abdeckt und die folgenden technischen und organi­sa­to­ri­schen Maßnahmen zur Gewähr­leistung der Sicherheit der Kundendaten umfasst:

Technische und Organi­sa­to­rische Maßnahmen | Vertrau­lichkeit von Kundendaten

DomainBeschreibung der Maßnahmen und ihres Zwecks
Zugangs­kon­trolle
Gebäude, Büroräume, Rechen­zentren
  • Alarmanlage
  • Automa­ti­sches Zugangs­kon­troll­system
  • Photo­elek­trische Sensoren / Bewegungs­melder
  • Schlüs­sel­ver­waltung (Ausgabe von Schlüsseln, etc.)
  • Proto­kol­lierung der Besucher
  • Sorgfältige Auswahl des Sicher­heits­per­sonals
  • Schutz von Gebäu­de­schächten
  • Chipkarte / Trans­pon­der-­Schließ­system
  • Manuelles Schließ­system (begrenzte Nutzung für Mitarbeiter in Schlüs­sel­po­si­tionen, die im Falle eines Ausfalls der Zugangs­kon­troll­systeme eingesetzt werden)
  • CCTV an den Eingangs­punkten (Büro und Rechen­zentren)
  • Sicherheit locks
  • Besucher­ver­waltung an den Empfangs­schaltern
  • Sorgfältige Auswahl des Reini­gungs­per­sonals
  • Sichtbares Tragen von Zugangs­aus­weisen obliga­to­risch
  • Eine separate, spezifische und dokumen­tierte Zugangs­kon­trolle für Rechen­zentren und/oder Serverräume für autori­sierte Personen ist imple­men­tiert. Der Zugang der berech­tigten Personen wird durch Name und Karten- oder Token-­Nummer dokumen­tiert. Für die Rechen­zentren werden separate Zugangs­kon­troll­systeme einge­richtet.

Zweck: Verhin­derung des unbefugten Zugangs zu Daten­ver­ar­bei­tungs­sys­temen, in denen Kundendaten verarbeitet werden.

Zugangs­kon­trolle
Systeme
  • Zuweisung von Benut­zer­rechten
  • Zuweisung von Passwörtern
  • Authen­ti­fi­zierung mit Benut­zer­namen/Passwort
  • Einsatz von Intru­si­on-Preven­ti­on-­Sys­temen
  • Einsatz von Software-/Hardware-­Fire­walls
  • Erstellung von Benut­zer­pro­filen
  • Weitere Maßnahmen: Web-Ap­p­li­ca­ti­on-­Fire­walls, regelmäßige Schwach­stel­len­scans, regelmäßige Penetra­ti­ons­tests, Patch-­Ma­nagement, Mindest­an­for­de­rungen an die Passwort­kom­ple­xität und erzwungene Passwor­tän­de­rungen, Einsatz von Viren­scannern
  • Zuweisung von Benut­zer­pro­filen zu IT-Systemen
  • Einsatz der VPN-Tech­no­logie
  • Verschlüs­selung von mobilen Speicher­medien
  • Nutzung der zentralen Smart­pho­ne-Ver­waltung (z. B.: fernlöschen des Smartphones)
  • Festplat­ten­ver­schlüs­selung auf Laptops/Tablets

Zweck: Verhin­derung der unbefugten Nutzung von Systemen, in denen Kundendaten verarbeitet werden.

Zugangs­kon­trolle
Kundendaten
  • Erstellung eines Berech­ti­gungs­kon­zepts
  • Anzahl der Adminis­tra­toren auf das unbedingt notwendige Minimum reduziert
  • Proto­kol­lierung des Anwen­dungs­zu­griffs, insbe­sondere bei der Eingabe, Änderung und Löschung von Daten
  • Sichere Medien­sa­nierung vor der Wieder­ver­wendung
  • Nutzung von Akten­ver­nichtern oder Dienst­leistungen (wenn möglich mit Daten­schutz­siegel)
  • Festplat­ten­ver­schlüs­selung (Laptops)
  • Verwaltung von Rechten durch System­ad­mi­nis­tra­toren
  • Passwor­t­richt­linien, einschließlich Passwort­länge, Verwaltung von Passwor­tän­de­rungen
  • Sichere Speicherung von Daten­trägern
  • Proto­kol­lierung der sicheren Medien­ver­nichtung
  • Vorschrifts­mäßige Vernichtung von Daten­trägern (DIN 66399 / ISO/IEC 21964)

Zwecke:(1) Sicher­stellen, dass autori­sierte Benutzer eines Systems, in dem Kundendaten verarbeitet werden, nur auf die Kundendaten zugreifen können, für die sie autorisiert sind, und (2) Verhindern, dass Kundendaten gelesen werden, während die Daten in Gebrauch, in Bewegung oder in Ruhe sind, ohne dass eine Autori­sierung vorliegt.

Getrennte Verar­beitung
  • Erstellung eines Berech­ti­gungs­kon­zepts
  • Bereit­stellung von Datensätzen mit Zweckat­tri­buten / Daten­feldern
  • Genehmigte und dokumen­tierte Daten­bank­rechte
  • Logische Kunden-­Trennung (in der Software)
  • Bei pseud­ony­mi­sierten Daten: Trennung der Zuord­nungs­datei und Speicherung auf einem separaten, gesicherten IT-System
  • Trennung von Produk­tions- und Testsys­temen

Zweck: Sicher­stellen, dass Kundendaten, die für unter­schied­liche Zwecke erhoben wurden, getrennt verarbeitet werden können.

Technische und Organi­sa­to­rische Maßnahmen | Integrität der Kundendaten

DomainBeschreibung der Maßnahmen und ihres Zwecks
Übertra­gungs­kon­trolle
  • Einrichtung von Stand­lei­tungen oder VPN-Tunneln
  • Dokumen­tation der Empfänger der Daten und der Fristen für die Bereit­stellung der Daten einschließlich der verein­barten Lösch­fristen
  • Weitergabe von Daten in anony­mi­sierter Form
  • Erstellung einer Übersicht über die regel­mä­ßigen Antrags- und Liefer­vor­gänge
  • Beim physischen Transport Trans­port­be­hälter/Verpa­ckungen sichern
  • TLS-Ver­schlüs­selung der gesamten Kommu­ni­kation (Web-Client, APIs, mobile Anwendungen)

Zweck: Stellen Sie sicher, dass Kundendaten während der elektro­ni­schen Übertragung sowie während des Transports oder der Speicherung auf Daten­trägern weder gelesen noch kopiert noch verändert werden können. Darüber hinaus soll kontrol­liert und festgelegt werden, an welche Stellen die Übermittlung von Kundendaten, die über Daten­kom­mu­ni­ka­ti­ons­geräte bereit­ge­stellt werden, zulässig ist.

Einga­be­kon­trolle
  • Proto­kol­lierung der Eingabe, Änderung und Löschung von Daten
  • Nachver­folg­barkeit der Eingabe, Änderung und Löschung von Daten anhand einzelner Benut­zer­namen (nicht anhand von Benut­zer­gruppen)
  • Erteilung von Rechten zur Eingabe, Änderung oder Löschung von Daten auf der Grundlage eines Berech­ti­gungs­kon­zepts
  • Erstellung einer Übersicht, welche Anwendungen welche Daten eingeben, ändern oder löschen dürfen

Zweck: Kontrolle und Überwachung, ob und von wem Kundendaten in Daten­ver­ar­bei­tungs­systeme eingegeben, geändert oder entfernt wurden.

Technische und Organi­sa­to­rische Maßnahmen | Verfüg­barkeit von Kundendaten und Ausfall­si­cherheit

DomainBeschreibung der Maßnahmen und ihres Zwecks
Verfüg­bar­keits­kon­trolle
  • Unter­bre­chungs­freie Strom­ver­sor­gungen (UPS)
  • Geräte zur Überwachung von Temperatur und Luftfeuch­tigkeit in Server-/Kommu­ni­ka­ti­ons­räumen
  • Brand- und Rauch­mel­de­an­lagen
  • Alarm bei Erkennung eines unbefugten Zutritts zu Server­räumen
  • Prüfung der Daten­wie­der­her­stellung
  • Sichere Speicherung von Daten­si­che­rungen außerhalb des Unter­nehmens
  • In Überschwem­mungs­ge­bieten: Server-/Kommu­ni­ka­ti­ons­räume oberhalb der Wasser­grenze
  • Klima­ti­sierung von Server-/Kommu­ni­ka­ti­ons­räumen
  • Schutz­steck­do­sen­leisten in Server-/Kommu­ni­ka­ti­ons­räumen
  • Feuer­lö­scher in Server-/Kommu­ni­ka­ti­ons­räumen
  • Erstellung eines Backup und Recover­y-­Kon­zepts
  • Vorbe­reitung eines Notfall­plans
  • Server-/Kommu­ni­ka­ti­ons­räume, die nicht unter Sanitär­an­lagen liegen
  • Der Betrieb des Dienstes verteilt sich auf drei Verfüg­bar­keits­zonen in AWS Frankfurt

Zweck: Sicher­stellen, dass die Kundendaten vor verse­hent­licher Zerstörung oder Verlust geschützt sind.

Technische und Organi­sa­to­rische Maßnahmen | Organi­sa­to­ri­sches Management

DomainBeschreibung der Maßnahmen und ihres Zwecks
Organi­sa­to­rische Maßnahmen
ISMS & DPMS
  • Manage­ment­system für Infor­ma­ti­ons­si­cherheit
  • Robustes Rahmenwerk für die Reaktion auf Vorfälle
  • Regelmäßige Schulungen für alle Teammit­glieder zu Infor­ma­ti­ons­si­cherheit, Privat­sphäre und Datenschutz
  • Infor­ma­tions- und Sensi­bi­li­sie­rungs­ver­an­stal­tungen zu den Themen Infor­ma­ti­ons­si­cherheit, Privat­sphäre und Datenschutz
  • Umfassende Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­stra­tegien und -kontrollen im Einklang mit den ISO27001-Normen
  • Daten­schutz­ma­nage­ment­system (DPMS) gemäß den Richtlinien und Standards von Bridgestone West
  • Konsequente Anwendung der Grundsätze von „Privacy by Design“ und „Privacy by Default“ in den Produkt­ent­wick­lungs­zyklen

Zweck: Sicher­stellen, dass die Mitarbeiter von Webfleet Solutions ausreichend über Themen der Infor­ma­ti­ons­si­cherheit, der Privat­sphäre und des Daten­schutzes informiert, geschult und engagiert sind, und zwar in einer Weise, die den Rollen und dem spezi­fi­schen Umgang mit Kundendaten jedes einzelnen Mitar­beiters entspricht.

Verwaltung von Dritter
Unter­auf­trags­ver­ar­beiter
  • Prüfung und Auswahl von Unter­auf­trags­ver­ar­beitern durch Überprüfung der Vorge­schichte (insbe­sondere der Daten­si­cherheit)
  • Schrift­liche Anweisungen an den Unter­auf­trags­ver­ar­beiter (z. B. im AVV) (GDPR)
  • Soweit erfor­derlich: Sicher­stellen, dass der Unter­auf­trags­ver­ar­beiter einen Daten­schutz­be­auf­tragten ernannt hat
  • Es wurden wirksame Kontroll­rechte über die Unter­auf­trags­ver­ar­beiter vereinbart
  • Vorherige Prüfung der Dokumen­tation und der vom Unter­auf­trags­ver­ar­beiter getroffenen Sicher­heits­maß­nahmen
  • Verpflichtung der Mitarbeiter des Unter­auf­trags­ver­ar­beiters zur Wahrung der Vertrau­lichkeit von Kundendaten
  • Gewähr­leistung der sicheren Vernichtung von Kundendaten nach Beendigung des Unter­auf­trags­ver­ar­bei­tungs­ver­trags
  • Ständige Überprüfung der Unter­auf­trags­ver­ar­beiter und ihrer Tätigkeiten

Zweck: Sicher­stellen, dass die von einem Unter­auf­trags­ver­ar­beiter verar­bei­teten Kundendaten nur gemäß den Anweisungen des Kunden verarbeitet werden.

Spezi­fi­ka­ti­ons­blatt für den Datenzugang

In Entwicklung

Dieses Spezi­fi­ka­ti­ons­blatt für den Datenzugang befindet sich derzeit in der Entwicklung.

Die aktuellste Version kann, sobald sie verfügbar ist, unter folgender Adresse abgerufen werden webfleet.com/dpa.