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Nachhal­tiger Fuhrpark und Elektro­fahr­zeugeGeringere CO2-Emissionen dank umwelt­be­wusstem Fahren, Beratung zur Elektri­fi­zierung und optimalem Einsatz von Elektro­fahr­zeugen
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Was ist ein Lastkraft­wagen?

Fahrender Lkw auf einer Landstraße bei Sonnen­un­tergangFahrender Lkw auf einer Landstraße bei Sonnen­un­tergangFahrender Lkw auf einer Landstraße bei Sonnen­un­tergangFahrender Lkw auf einer Landstraße bei Sonnen­un­tergangFahrender Lkw auf einer Landstraße bei Sonnen­un­tergangFahrender Lkw auf einer Landstraße bei Sonnen­un­tergang
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Ein Lastkraft­wagen (Lkw) ist ein Fahrzeug mit einem Gewicht von über 3,5 t, einschließlich Ladung, das für den Transport von schweren oder sperrigen Gütern konzipiert ist. Lastkraft­wagen werden in der Regel als Lkw oder Laster bezeichnet.

Es ist wichtig zu wissen, was genau einen Lkw ausmacht, um Führer­schein-, Sicher­heits- und Emissi­ons­vor­schriften ordnungs­gemäß einzuhalten und den Fuhrpark­be­trieb effektiv zu planen. Auf dieser Seite erfahren Sie, was Lkw sind, welche Fahrzeuge in diese Kategorie fallen, welche Führer­schein­klassen es gibt, welche britischen/EU-Gesetze relevant sind und inwiefern sich Lkw von leichten Nutzfahr­zeugen unter­scheiden.


Was ist ein Lkw?

Fahrender Lkw auf einer Autobahn am Tag

Lkw steht für Lastkraft­wagen. Aber um welche schweren Lasten geht es dabei? Lkw trans­por­tieren große Lasten von einem Ort an einen anderen. Dabei kann es sich um Verbrau­cher­pro­dukte (z. B. Bekleidung), Werkstoffe (z. B. Baumaterial) und Massengüter (z. B. Kraftstoff) handeln. Lastkraft­wagen spielen im Transport- und Logis­tik­sektor eine wichtige Rolle für den nationalen und inter­na­tio­nalen Güter­transport.

In der EU werden Lkw offiziell als Lastkraft­wagen (engl. Large Goods Vehicles, LGVs) bezeichnet. Um jedoch Verwechs­lungen mit dem Akronym für die Kategorie leichte Nutzfahr­zeuge (engl. Light Goods Vehicles, LGVs) zu vermeiden, wird im Vereinigten Königreich das Akronym HGV (Heavy Goods Vehicle) verwendet.

Was ist der Unterschied zwischen einem Lkw und einem Lieferwagen?

Vier hinter­ein­ander fahrende Lkw auf einer Autobahn mit grünen Feldern und Bäumen im Hintergrund

In Deutschland wird bei Nutzfahr­zeugen häufig nach der zulässigen Gesamtmasse unter­schieden. Leichte Nutzfahr­zeuge wie Lieferwagen oder Transporter haben in der Regel eine zulässige Gesamtmasse von bis zu 3,5 t. Fahrzeuge zur Güter­be­för­derung über 3,5 t fallen in höhere Fahrzeug- und Fahrer­laub­nis­klassen und unterliegen je nach Einsatz­be­reich zusätz­lichen Anfor­de­rungen, etwa bei Führer­schein, Maut, Wartung, Sicherheit und Verkehrs­vor­schriften.

Nach der europäi­schen Fahrzeug­klas­si­fi­zierung gehören Fahrzeuge zur Güter­be­för­derung bis 3,5 t zur Klasse N1, Fahrzeuge über 3,5 t bis 12 t zur Klasse N2 und Fahrzeuge über 12 t zur Klasse N3.

Die Klassi­fi­zierung sieht wie folgt aus.

Klassi­fi­zierungZulässige GesamtmasseTypische BeispieleFührer­schein­klasse
Leichtes Nutzfahrzeug / TransporterBis 3,5 tLieferwagen, Klein­trans­porterKlasse B
Mittel­schweres NutzfahrzeugÜber 3,5 t bis 7,5 tGrößerer Lkw, 7,5-TonnerKlasse C1
Schwerer LkwÜber 3,5 t, insbe­sondere über 7,5 tLkw, Sattel­zug­ma­schine, LastzugKlasse C / CE

Was das Fuhrpark­ma­nagement anbelangt, unter­scheiden sich leichte Nutzfahr­zeuge und Lkw in Bezug auf Führer­schein­klasse, Vorschriften und Kosten. Der Einsatz von Lkw ist aufgrund der höheren Versi­che­rungs- und Wartungs­kosten teurer. Es werden Berufs­kraft­fahrer benötigt, die die großen Abmessungen von Lkw bewältigen können. Zudem unterliegen Lkw strengeren Sicher­heits­vor­schriften und Abgasnormen. Leichte Nutzfahr­zeuge gelten daher für die Last-­Mi­le-­De­livery und die Logistik in Stadt­ge­bieten als besser geeignet.

Welche Fahrzeuge werden als Lastkraft­wagen eingestuft?

Seitliche Nahaufnahme der Vorder­reifen eines Lastkraft­wagens (Lkw) auf einer Landstraße mit zwei voraus­fah­renden Fahrzeugen

Alle Nutzfahr­zeuge mit einem Brutto­ge­wicht von über 3,5 t, einschließlich Ladung, werden als Lastkraft­wagen (Lkw) eingestuft. Es gibt viele verschiedene Arten von Lkw, die jeweils auf einen bestimmten Zweck ausge­richtet sind oder sich durch eine bestimmte Bauart auszeichnen.

Hier sind einige typische Beispiele:

  • Lkw mit Koffer­aufbau, Curta­in­sider und Luton-­Trans­porter – allgemeine Fracht- und Großlie­fe­rungen.
  • Tieflader, Pritschen- und Kippwagen – Bauarbeiten, sperrige Güter oder einfaches seitliches Beladen.
  • Kühllast­wagen – temperierte Güter.
  • Tanklastzug – Flüssig­keiten, Gase oder Schüttgut.
  • ADR-zer­ti­fi­zierte Fahrzeuge – Gefahrgut.

Die jeweiligen Vorschriften für Führer­schein, Sicherheit und Straßen­nutzung hängen vom genauen Gewicht und der Konfi­gu­ration des Fahrzeugs ab.

Ist ein 7,5-t-Fahrzeug ein Lkw?

7,5 Tonnen Verkehrs­schild[1.1]

Ja. Ein 7,5-t-Fahrzeug ist ein Lkw, weil das Gewicht über 3,5 t liegt.

Allerdings gibt es innerhalb der Lkw-Ka­te­gorie verschiedene Gewichts­klassen, für die unter­schied­liche Führer­schein- und Betriebs­vor­schriften gelten.

Fahrzeuge zwischen 3,5 und 7,5 t fallen beispiels­weise in eine andere Führer­schein­klasse als solche, die mehr als 7,5 t wiegen. Zu den Lkw mit leichterem Gewicht gehören in der Regel mittelgroße Nutzfahr­zeuge, Umzugswagen und Fahrzeuge mit Anhänger.

Lkw-Klassen und Führer­schein­an­for­de­rungen

Innen­an­sicht eines Lkw-Cockpits mit Fahrer am Steuer auf der Autobahn

In Deutschland richtet sich die erfor­der­liche Führer­schein­klasse für Lkw nach der zulässigen Gesamtmasse des Fahrzeugs und danach, ob ein Anhänger oder Sattel­an­hänger genutzt wird. Für gewerbliche Fahrten im Güter­verkehr benötigen Berufs­kraft­fahrer neben der passenden Fahrer­laubnis in der Regel auch eine gültige Berufs­kraft­fah­rer­qua­li­fi­kation. Diese wird über den Fahrer­qua­li­fi­zie­rungs­nachweis (FQN) nachge­wiesen und muss regelmäßig durch Weiter­bil­dungen erneuert werden. Eine regelmäßige Führer­schein­kon­trolle kann dabei helfen, die Einhaltung dieser Vorgaben einfach zu überprüfen.

Die wichtigsten Lkw-Füh­rer­schein­klassen in Deutschland sind:

Führer­schein­klasseFahrzeuge
Klasse C1Fahrzeuge mit mehr als 3,5 t und maximal 7,5 t zulässiger Gesamtmasse; auch mit Anhänger bis 750 kg
Klasse CFahrzeuge mit mehr als 3,5 t zulässiger Gesamtmasse; auch mit Anhänger bis 750 kg
Klasse C1EKombi­na­tionen aus einem Zugfahrzeug der Klasse C1 und einem Anhänger über 750 kg, sofern die zulässige Gesamtmasse der Kombination maximal 12 t beträgt
Klasse CEKombi­na­tionen aus einem Zugfahrzeug der Klasse C und einem Anhänger oder Sattel­an­hänger über 750 kg

Lkw – Vorschriften und Compliance

Sowohl das Vereinigte Königreich als auch die EU haben aufgrund der Größe und poten­zi­ellen Auswir­kungen von Lkw strenge Sicher­heits­vor­schriften erlassen. Diese Vorschriften sind darauf ausge­richtet, das Risiko für alle Verkehrs­teil­nehmer zu minimieren und Berufs­stan­dards für den Fracht- und Logis­tik­sektor zu etablieren.

Sicher­heits­vor­schriften für Fahrzeuge

Damit Lkw auf öffent­lichen Straßen eingesetzt werden dürfen, müssen sie verschiedene Sicher­heits­an­for­de­rungen erfüllen:

  • Für eine optimierte Handhabung und zur Vermeidung von Kollisionen müssen sie mit Geschwin­dig­keits­be­grenzern, Antiblo­ckier­sys­temen (ABS) und elektro­ni­scher Stabi­li­täts­kon­trolle (ESC) ausge­stattet sein.
  • Lkw müssen über Komponenten zur Verrin­gerung von toten Winkeln verfügen, darunter Spiegel, Seiten­ka­meras und Unter­fahr­schutz.
  • Ebenso müssen Lkw TÜV-Prü­fungen und regelmäßige Sicher­heits­in­spek­tionen durchlaufen, um ihre durch­gängige Verkehrstaug­lichkeit sicher­zu­stellen.
Quadra­tische Zusatz­kamera am Lkw
Innen­an­sicht eines Lkw-Cockpits mit Fahrer, der auch den Tacho­graphen tippt

Vorschriften für Lkw-Fahrer

Berufs­kraft­fahrer müssen zu ihrer eigenen Sicherheit und ihrem Wohlergehen ebenfalls verschiedene Vorschriften befolgen:

  • Einhaltung der wöchent­lichen Lenkzeit­be­schrän­kungen und Ruhezeiten gemäß der Arbeits­zeit­richt­linie.
  • Zur Einhaltung der britischen und EU-Lenk­zeit­vor­schriften ist der Einsatz eines digitalen Tacho­graphen erfor­derlich. Dies hilft, übermü­dungs­be­dingten Unfällen vorzubeugen.
  • Besitz eines gültigen Fahrer-­Be­fä­hi­gungs­nach­weises (CPC) und Abschluss regel­mä­ßiger Auffri­schungs­kurse.

Umwelt­vor­schriften und Abgasnormen

Umwelt­vor­schriften dienen dazu, die durch Lkw verursachte Luftver­schmutzung zu reduzieren.

  • Die Euro VI-Ab­gasnorm etablierte strengere Abgas­grenz­werte für Motoren sowie neue Techno­lo­gie­an­for­de­rungen.
  • Städte wie Berlin, München, Frankfurt am Main und Leipzig haben Umweltzonen und Niedri­g-E­mis­si­ons­ge­biete festgelegt – mit Fahrverbot oder kosten­pflich­tigem Zugang für Lkw.

Zudem wurden Anreize und Förder­pro­gramme ins Leben gerufen, um den Austausch von Fahrzeugen und die Nachrüstung mit umwelt­freund­li­cherer Technologie zu unter­stützen.

Grüne Pflanzen im Vordergrund, Hochhäuser mit Glasfassade im Hintergrund

Den Einsatz von Lkw durch Telematik verbessern

Eine Telema­tik­lösung wie Webfleet ermöglicht Ihnen den einfachen Zugriff auf sämtliche Daten zu diesen Aspekten. Webfleet hilft Ihnen nicht nur dabei, die Vorschriften einzuhalten, sondern optimiert und vereinfacht zudem Ihre Arbeits­ab­läufe.

Wenn Sie mehr über Webfleet und die zahlreichen Vorteile dieser Lösung für Ihr Unternehmen erfahren möchten, wenden Sie sich an einen unserer Experten.

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