Die Reifenkennzeichnung eines Fahrzeugs (Pkw, Nutzfahrzeug, Lkw) besteht aus einer Reihe von visuellen Symbolen. Sie informieren über die Abmessungen und wichtigsten Eigenschaften des Reifens. In diesem Artikel erfahren Sie, was die Reifenangaben bedeuten, wie Sie diese richtig einordnen und was Begriffe wie Geschwindigkeits- und Lastindex bedeuten. So können Sie die passenden Reifen für Ihre Fahrzeugflotte auswählen.
So entschlüsseln Sie die Reifendimensionen
Um die Kennzeichnung eines Reifens richtig abzulesen, müssen Sie die Symbole in der Reihenfolge von links nach rechts entschlüsseln:
- Reifengröße
- Lastindex
- Geschwindigkeitsindex
Reifenkennzeichnung verstehen – so geht’s
Die Reifengröße ist durch eine Kombination aus insgesamt acht Zeichen (sieben Ziffern und ein Buchstabe) auf dem Reifen angegeben. Diese Markierung lässt sich einfach entschlüsseln:
- Die ersten drei Ziffern (vor dem Schrägstrich) geben die Breite des Reifens an.
- Die beiden Ziffern nach dem Schrägstrich geben die Höhe des Reifens (vom Felgenrand bis zur Lauffläche) in Prozent seiner Breite an.
- Der Buchstabe gibt die Bauart des Reifens an.
- Die letzten beiden Ziffern geben den Durchmesser der Felge an, auf die der Reifen aufgezogen werden kann.
Beispiel:
Die Kennzeichnung „205/55R16“ bedeutet: Der Reifen ist 205 mm breit, seine Höhe beträgt 55 % von 205 mm (also etwa 112 mm), er ist radial aufgebaut (R) und passt auf eine 16-Zoll-Felge.

Wie erkennt man die Bauart eines Reifens?
Die Bauart eines Reifens wird durch ein bis zwei Buchstaben in der Reifenkennzeichnung angegeben. Diese Kürzel stehen für folgende Konstruktionsarten:
- R – Radialreifen (heute der gängigste Reifentyp)
- „–“ – Diagonalreifen (für Spezialfahrzeuge mit niedriger Geschwindigkeit)
- TL – Tubeless (schlauchloser Reifen)
- TT – Tube Type (Reifen mit Schlauch)
Last- und Geschwindigkeitsindex richtig ablesen
Der Last- und Geschwindigkeitsindex eines Reifens wird durch eine Kombination aus zwei bis drei Ziffern und einem Buchstaben angegeben. Die Bedeutung im Einzelnen:
- Der Lastindex des Reifens wird durch eine Zahl zwischen 45 und 140 angegeben. Sie gibt an, welche maximale Last ein einzelner Reifen bei zulässiger Höchstgeschwindigkeit tragen darf.
- Der Geschwindigkeitsindex des Reifens hingegen ist mit einem Buchstaben gekennzeichnet. Er stellt die zulässige Höchstgeschwindigkeit, bei der der Reifen sicher eingesetzt werden kann, dar. Dieser Wert wird in Labortests des Herstellers ermittelt.
Beispiel:
Die Kennzeichnung „91V“ bedeutet: Der Reifen hat einen Lastindex von 91. Das entspricht einer maximalen Tragfähigkeit von 615 kg. Der Geschwindigkeitsindex V bedeutet eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h.
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Die Methode zum Ablesen des Tragfähigkeitsindex und der Geschwindigkeit eines Reifens ist in der folgenden Tabelle dargestellt:
Tabelle der Lastindizes und zulässigen Höchstgeschwindigkeiten von Reifen
| Reifenbelastungsindex: | Index für die Reifengeschwindigkeit: | ||||||
| Symbol | Tragfähigkeit (in kg) | Symbol | Tragfähigkeit (in kg) | Symbol | Tragfähigkeit (in kg) | Symbol | Höchstgeschwindigkeit (in km/h) |
| 45 | 165 | 77 | 412 | 109 | 1030 | NR. A1 | 5 |
| 46 | 170 | 78 | 425 | 110 | 1060 | A2 | 10 |
| 47 | 175 | 79 | 437 | 111 | 1090 | NR. A3 | 15 |
| 48 | 180 | 80 | 450 | 112 | 1120 | A4 | 20 |
| 49 | 185 | 81 | 462 | 113 | 1150 | A5 | 25 |
| 50 | 190 | 82 | 475 | 114 | 1180 | A6 | 30 |
| 51 | 195 | 83 | 487 | 115 | 1215 | A7 | 35 |
| 52 | 200 | 84 | 500 | 116 | 1250 | A8 | 40 |
| 53 | 206 | 85 | 515 | 117 | 1285 | B | 50 |
| 54 | 212 | 86 | 530 | 118 | 1320 | C | 60 |
| 55 | 218 | 87 | 545 | 119 | 1360 | D | 65 |
| 56 | 224 | 88 | 569 | 120 | 1400 | E | 70 |
| 57 | 230 | 89 | 580 | 121 | 1450 | F | 80 |
| 58 | 236 | 90 | 600 | 122 | 1500 | G | 90 |
| 59 | 243 | 91 | 615 | 123 | 1550 | J | 100 |
| 60 | 250 | 92 | 630 | 124 | 1600 | K | 110 |
| 61 | 257 | 93 | 650 | 125 | 1650 | L | 120 |
| 62 | 265 | 94 | 670 | 126 | 1700 | M | 130 |
| 63 | 272 | 95 | 690 | 127 | 1750 | N | 140 |
| 64 | 280 | 96 | 710 | 128 | 1800 | P | 150 |
| 65 | 290 | 97 | 730 | 129 | 1850 | Q | 160 |
| 66 | 300 | 98 | 750 | 130 | 1900 | R | 170 |
| 67 | 307 | 99 | 775 | 131 | 1950 | S | 180 |
| 68 | 315 | 100 | 800 | 132 | 2000 | T | 190 |
| 69 | 325 | 101 | 825 | 133 | 2060 | À | 200 |
| 70 | 335 | 102 | 850 | 134 | 2120 | H | 210 |
| 71 | 345 | 103 | 875 | 135 | 2180 | V | 240 |
| 72 | 355 | 104 | 900 | 136 | 2240 | Dans | 270 |
| 73 | 365 | 105 | 925 | 137 | 2300 | Y | 300 |
| 74 | 375 | 106 | 950 | 138 | 2360 | ZR | 210 |
| 75 | 387 | 107 | 975 | 139 | 2430 | VR | 240 |
| 76 | 400 | 108 | 1000 | 140 | 2500 | ||
So interpretieren Sie die maximalen Druck- und Lastwerte eines Reifens
Auf dem Reifen befinden sich zwei konkrete Hinweise zu den zulässigen Grenzwerten:
- „MAX INFLATION“ gibt den maximalen Reifendruck an, den der Reifen aushält. Die Angabe erfolgt in Kilopascal (kPa) und Pfund pro Quadratzoll (psi).
- „MAX LOAD“ steht für die maximale Tragfähigkeit des Reifens. Dieser Wert wird in Kilogramm (kg) und Pfund (lbs) angegeben.
DOT-Code: So erkennen Sie das Herstellungsdatum eines Reifens
Die vier letzten Ziffern des DOT-Codes (Department of Transportation) verraten, wann der Reifen produziert wurde: Die ersten zwei Ziffern stehen für die Kalenderwoche, die letzten zwei für das Jahr der Herstellung.
Beispiel:
Ein DOT-Code mit der Endung „0717“ bedeutet, dass der Reifen in der 7. Kalenderwoche des Jahres 2017 produziert wurde.

Kennzeichnung einer Reifenverstärkung
Einige Reifen weisen eine Markierung auf, die sich auf die Reifenverstärkung bezieht. Diese Reifen eignen sich für anspruchsvollere Arbeiten, z. B. unter höheren Lasten oder mit höherem Luftdruck.
Folgende Kennzeichnungen sind möglich:
- XL/EXL/EL-Reifenmarkierung: Für Fahrzeuge mit hoher Motorleistung
- Reifenmarkierung C: Ideal für große Nutzfahrzeuge
- RF/REF/RFD/REINF/REINFORCED-Reifenmarkierung: geeignet für schwerere Lasten besonders bei kleineren Nutzfahrzeugen.
Montagehinweise
Bestimmte Markierungen auf dem Reifen geben vor, wie der Reifen montiert werden muss:
„INSIDE / OUTSIDE“ zeigt an, welche Seite nach innen bzw. außen zur Felge bzw. Fahrzeugseite ausgerichtet werden soll. Das ist vor allem wichtig bei einem asymmetrischen Profil.
„ROTATION“ weist zusammen mit einem Pfeil auf die vorgesehene Laufrichtung des Reifens hin. Das ist entscheidend für eine optimale Fahrstabilität und Wasserverdrängung.
Markierung auf RUN FLAT-Reifen
Auch die Markierung „RUN FLAT“ ist auf immer mehr Reifenmodellen zu erkennen. Dies bedeutet, dass der Reifen bei einer Reifenpanne, einer Beschädigung oder einem Druckverlust sicher weiterfahren kann. Die maximale Fahrgeschwindigkeit beträgt 80 km/h und die maximale Distanz, die zurückgelegt werden kann, 80 Kilometer. Die „RUN FLAT“-Markierung hängt vom Reifenhersteller ab und befindet sich meist auf der Innenseite des Reifens.
Beispiele für „RUN FLAT“-Markierungen verschiedener Hersteller:
- SE – Conti-Stützring (Continental) ;
- DSST – Dunlop Self Support System (Dunlop) ;
- EMT – Reifen mit verlängerter Mobilität (Goodyear) ;
- HRFS – Hankook Flat-Run-System (Hankook) ;
- RF – RunFlat (Nokian und Yokohama) ;
- RFT – RunFlat Tyres oder RunFlat-Technologie (Bridgestone, Firestone, Nokian und Pirelli) ;
- ROF – RunOnFlat (Goodyear) ;
- SSR – Selbsttragender RunFlat (Continental und Uniroyal) ;
- SSRF – Selbsttragende RunFlat (Pirelli) ;
- SSS – selbsttragende Struktur (BF Goodrich) ;
- ZP – Zero Pressure (Michelin)
Was die UTQG-Kennzeichnung über die Reifenqualität verrät
Auf einigen Reifen finden Sie die UTQG-Kennzeichnung (Uniform Tire Quality Granding). Dabei handelt es sich um eine US-amerikanische Klassifizierung der Reifenqualität. Diese Kennzeichnung gilt nicht in Europa, ist aber auch in Europa auf vielen Reifenmodellen zu finden.
Die UTQG-Reifenkennzeichnung beruht auf drei Kategorien:
- Profiltiefe / Abriebbeständigkeit (Treadwear):
Gibt an, wie widerstandsfähig das Reifenprofil gegen Abnutzung ist. Der Wert bezieht sich auf einen Referenzreifen mit dem Index 100: Ein höherer Wert bedeutet geringeren Abrieb, ein niedrigerer Wert steht für schnellere Abnutzung. - Traktion (Traction):
Beschreibt die Haftung des Reifens auf nasser Fahrbahn. Bewertet wird mit den Noten AA (beste), A, B oder C. - Temperaturbeständigkeit (Temperature):
Gibt an, wie gut der Reifen gegen Überhitzung gewappnet ist. Auch hier erfolgt die Einteilung in die Klassen A, B oder C, wobei A für die höchste Widerstandsfähigkeit steht.
Was bedeuten die Markierungen auf einem Lkw-Reifen?
Die Markierungen auf Lkw-Reifen unterscheiden sich nicht wesentlich von denen auf Pkw-Reifen. Der einzige nennenswerte Unterschied ist ein zusätzlicher Buchstabe, der angibt, für welchen Achsentyp der Reifen vorgesehen ist:
- F – Lenkachsreifen,
- D – Antriebsachsreifen,
- T – Reifen für Sattelauflieger,
- Z – Universalreifen, kann auf verschiedenen Achsen verwendet werden.
Gibt es Zulassungskennzeichnungen für Reifen?
Ja, es gibt länder- und herstellerbezogene Zulassungskennzeichnungen.
Länderspezifische Zulassungskennzeichnung für Reifen
Einige Markierungen zeigen an, dass der Reifen den gesetzlichen Vorschriften eines bestimmten geografischen Raums entspricht.
In Europa sind zugelassene Reifen mit dem Symbol „E“ gekennzeichnet, das für ECE – Economic Commission of Europe steht. Die Zahl hinter dem „E“ gibt an, in welchem Land die Zulassung erfolgt ist – sie bestätigt, dass der Reifen den dort gültigen Normen entspricht.
Beispiel:
Ein Reifen mit dem Symbol „E2“ wurde in Frankreich zugelassen.
Die wichtigsten Zulassungskennzeichen in Europa finden Sie in der folgenden Tabelle:
| Markierungen der Länder für die Reifenzulassung | |||||||
| Symbol | Land | Symbol | Land | Symbol | Land | Symbol | Land |
| E1 | Deutschland | E13 | Luxemburg | E26 | Slowenien | E45 | Australien |
| E2 | Frankreich | E14 | Schweiz | E27 | Slowakei | E46 | Ukraine |
| E3 | Italien | E16 | Norwegen | E28 | Weißrussland | E47 | Südafrika |
| E4 | Niederlande | E17 | Finnland | E29 | Estland | E48 | Neuseeland |
| E5 | Schweden | E18 | Dänemark | E31 | Bosnien und Herzegowina | E49 | Zypern |
| E6 | Belgien | E19 | Rumänien | E32 | Lettland | E50 | Malta |
| E7 | Ungarn | E20 | Polen | E34 | Bulgarien | E51 | Südkorea |
| E8 | Tschechische Republik | E21 | Portugal | E36 | Litauen | E52 | Malaysia |
| E9 | Spanien | E22 | Russland | E37 | Türkei | E53 | Thailand |
| E10 | Serbien | E23 | Griechenland | E39 | Aserbaidschan | E56 | Montenegro |
| E11 | Vereinigtes Königreich | E24 | Irland | E40 | Mazedonien | E58 | Tunesien |
| E12 | Österreich | E25 | Kroatien | E43 | Japan | E62 | Ägypten |
Herstellerbezogene Reifenfreigabe (OE-Kennzeichnung)
Einige Reifen tragen zusätzlich zur allgemeinen Zulassung auch eine Kennzeichnung des Fahrzeugherstellers, für den sie entwickelt und zugelassen wurden.
Grundsätzlich können die meisten Reifen verwendet werden, sofern Maße und technische Eigenschaften mit dem Fahrzeug kompatibel sind. Es gibt jedoch Ausnahmen, insbesondere bei Sportwagen oder leistungsstarken Modellen. In solchen Fällen müssen Reifen mit Original-Herstellerfreigabe (OE) verwendet werden. Andernfalls kann es zu Beeinträchtigungen im Antriebs- oder Fahrverhalten kommen.
Es gibt drei Arten von Fahrzeugherstellerzulassungen:
- Obligatorisch: Die Reifen müssen Originalreifen sein und für ein bestimmtes Fahrzeugmodell zugelassen sein.
- Technisch: Die Reifen dürfen auch an anderen als den vom Hersteller empfohlenen Fahrzeugen verwendet werden, sofern sie bestimmte Anforderungen erfüllen.
- Beliebiges Fahrzeug: Die Reifen können fahrzeugunabhängig montiert werden, sofern sie grundsätzlich zum Fahrzeugtyp passen.
Die Zulassungen einiger Fahrzeughersteller werden im Folgenden dargestellt:
| Zulassung des Reifenherstellers | |||
| Symbol | Hersteller | Symbol | Hersteller |
| ✩ (Sternsymbol), M3 | BMW, Mini | J, JRS | Jaguar |
| AO, R01, R02 | Audi | L | Lamborghini |
| AM4, AM8, AM9, AM5, AMV, AM | Aston Martin | LA | Lancia |
| AMPERE | Aston Martin, Pagani | LR | Land Rover, Range Rover |
| AMS | Aston Martin, Maserati | LS | Lotus |
| AR, ARR | Alfa Romeo | MC, MC1 | McLaren |
| B, B1, BC, BL | Bentley | MGT | Maserati |
| BM | Mini | MO, MO1, MOE | Mercedes-Benz (AMG), Maybach |
| DA | Dacie | N0, N1, N2, N3, N4, N5, N6 | Porsche |
| Courant continu | Daimler Chrysler | OP | Opel |
| F | Ferrari | PE | Peugeot |
| FI | Fiat | RE | Renault |
| FO, FO2 | Furt | SK | Skoda |
| GM | Hummer | CECI | Toyota |
| HO | Honda | VW, V0 | Volkswagen |
| HY | Hyundai | ||
Indikator für den Reifenverschleiß
Die Verschleißanzeige (Tread Wear Indicator) ist eine Markierung an der Außenseite des Reifens. Sie zeigt an, wo das Profil die gesetzlich vorgeschriebene Mindesttiefe erreicht. Sobald das Profil auf Höhe dieser Markierung abgefahren ist, sollte der Reifen sofort ersetzt werden. Die Markierung ist oft mit einem kleinen Dreieck oder den Buchstaben „TWI“ (Tread Wear Indicator) gekennzeichnet.
Saisonkennzeichnungen auf Reifen
Es gibt grundsätzlich drei Arten von Reifen: Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen.
Welche Markierungen befinden sich auf einem Sommerreifen?
Ein Sommerreifen hat keine spezielle Kennzeichnung.
Was bedeuten die Markierungen auf einem Winterreifen?
Winterreifen unterscheiden sich von Sommerreifen nicht nur durch das Material und die Lauffläche. Sie sind leicht an den Symbolen M+S (Matsch + Schnee, Mud + Snow) und 3PMSF (das dreigezackte Bergsymbol mit Schneeflocke „Three Peak Mountain Snowflake“) zu erkennen:
Das M+S-Symbol zeigt an, dass die Reifen für das Fahren unter schwierigen Bedingungen wie Matsch und Schnee geeignet sind.
Das 3PMSF ist die einzige offizielle Kennzeichnung für Winterreifen. Sie zeigt, dass der Reifen alle notwendigen Tests bestanden hat und der EU-Richtlinie entspricht. Im Interesse der Qualität und Sicherheit lohnt es sich, Winterreifen mit beiden Markierungen – „M+S“ und „3PMSF“ zu wählen.
Zusätzlich erkennt man viele Winterreifen an Aufdrucken wie „Winter“, „Snow“ oder ähnlichen Begriffen.
Wie erkennt man Ganzjahresreifen?
Ganzjahresreifen sind in der Regel mit dem Symbol „M+S“ gekennzeichnet, was bedeutet, dass sie sich unter verschiedenen Bedingungen gut verhalten. Es ist jedoch zunehmend üblich, Ganzjahresreifen mit den beiden Symbolen auf Winterreifen zu finden – „M+S“ und „3PMSF“. Das liegt daran, dass Ganzjahres- und Winterreifen in Europa oft ähnliche Eigenschaften haben.
Um Ganzjahresreifen eindeutig von Winterreifen zu unterscheiden, bringen viele Hersteller jedoch die Aufschrift „All Seasons“, „4Seasons“, „Quatrail“ oder Ähnliches an.
Die richtige Interpretation der Reifenkennzeichnungen ist wichtig, um Sicherheit, Fahrkomfort und Effizienz Ihres Fahrzeugs zu gewährleisten. Denn die Wahl des passenden Reifens wirkt sich spürbar auf Betriebskosten, Kraftstoffverbrauch und die Performance unter verschiedenen Einsatzbedingungen aus.






