Keine Angst vor Digitalisierung: So profitieren Sie von breiten Förderprogrammen und finanzieren Ihre Vorhaben einfacher

Mit dem wachsenden Ausbau digitaler Technologien und zunehmender Vernetzung erkennen viele Unternehmen, dass sie Strukturen digitaler gestalten sollten, um ihren Erfolg zu steigern. Dennoch scheuen sich einige Betriebe davor, gewohnte Abläufe zu verändern und durch eine Digitalisierung eventuell durcheinander zu bringen. Auch besteht die Sorge, dass die Software nicht funktioniert oder es gibt nicht ausreichend Zeit, sie einzuführen und Mitarbeiter hinsichtlich der Nutzung zu schulen. Oft ist vor allem die Überwindung groß, altbewährte Prozesse abzulegen und gegen neue einzutauschen, sodass eine Digitalisierung gar nicht erst in Erwägung gezogen wird.

Dabei bietet sie viele Vorteile: Prozesse können effektiver und nahtloser gestaltet werden, die Datennutzung optimiert, die Wettbewerbsfähigkeit durch mehr Flexibilität erhöht und die Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit gesteigert werden. Insbesondere in Unternehmen mit Flottenbetrieb lohnt sich die Überlegung, mittels Telematik analoge Arbeitsschritte zu digitalisieren, Projekte effizienter zu führen und sowohl die interne als auch die Kommunikation mit Kunden und Dienstleistern zu optimieren. Was dabei beachtet werden muss und wie Sie von unzähligen Förderprogrammen profitieren können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Digitale Transformation mithilfe von Förderprogrammen

Ein breites Angebot unterschiedlicher Digitalisierungsförderprogramme bietet Unterstützung bei der Einführung digitaler Arbeitsprozesse im Unternehmen. Bereits ab einem Umfang von 5.000 – 7.000 Euro sind Projekte förderfähig und oftmals können sogar verschiedene Förderungen nacheinander genutzt werden. Die Höhe der Förderungssumme ist abhängig vom Projekt und kann bis zu 70 % des Umfangs betragen.

Aufgrund der Vielfalt der Programme und ihrer Fördermöglichkeiten, ist es ratsam sich im Vorhinein mit Experten darüber auszutauschen, welche Förderung für das spezielle Vorhaben sinnvoll ist. Durch Gespräche mit einem Expertenteam (oder einer Unternehmensberatung) und eine Analyse der konkreten Bedarfe können passende Förderprogramme identifiziert und beantragt werden. Der Antrag sollte bestenfalls zusammen mit einem Experten und noch vor Beginn des Projektes gestellt werden. Es zahlt sich aus, ausreichend Zeit in die Recherche passender Förderungen zu investieren und frühzeitig mit den Programmleitern in Kontakt zu treten.

Es sollte hierbei beachtet werden, dass die Rentabilität unbedingt gegeben sein muss und ein Förderprogramm nur in Anspruch genommen werden sollte, wenn es dem Unternehmen tatsächlich auch zugutekommt. Im besten Fall sollte das Projekt auch ohne Förderung vom Unternehmen finanziert werden können, vor allem weil die Erfolgschancen je nach Förderprogramm stark schwanken können. Mehrfachbeantragungen sind prinzipiell möglich, sollten aber mit zeitlichem Abstand getätigt werden.

Digitalisierungsförderprogramme auf Bund- und Länderebene

Es gibt spezielle Förderprogramme für die Digitalisierung in Unternehmen, die ausführen, was gefördert werden kann und was nicht. Grundsätzlich dienen diese Programme dem Digitalisierungsfortschritt von Unternehmen, somit werden Ersatzinvestitionen nicht gefördert. Hier lässt sich zwischen bundesweiten und länderspezifischen Programmen unterscheiden.

Förderprogramme, die auf der Bundesebene laufen, werden vor allem für große Projekte angeboten. In Deutschland bietet das Bundesamt für Güterverkehr das „De-minimis“ Förderprogramm an, durch das Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen eine Förderung erhalten können. Gefördert werden eine Reihe von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, die im Rahmen der Sicherheit und Umwelt im Unternehmen durchgeführt werden. Darunter zählen der Einbau und die Anschaffung von Telematik-Software und -Geräten sowie die Schulung zur Nutzung der Systeme. Aber auch die Anschaffung neuer Reifen, sowie Lieferung und Montage können gefördert werden.

Ein weiteres staatliches Förderprogramm ist „Digital Jetzt“, das vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ins Leben gerufen wurde, um kleinen und mittelständischen Unternehmen die digitale Transformation zu erleichtern. Auch dieses Programm eignet sich besonders für große Projekte, ab einem Umfang von etwa 34.000 Euro.

Auf der Länderebene haben bis auf Schleswig-Holstein alle deutschen Bundesländer eigene Digitalisierungsförderprogramme, die unterschiedlich gestaltet sind. Je nachdem in welchem Bundesland sich die Betriebsstätte des Unternehmens befindet, lohnt sich ein Blick auf die dort zutrage kommenden Digitalisierungsförderprogramme. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit ein gefördertes (Digitalisierungs-)Darlehen in Anspruch zu nehmen. Ein Beispiel ist hier der ERP-Digitalisierungskredit.

Welche Prozesse können digitalisiert werden?

Anfänglich besteht sicherlich oft die Frage, welche konkreten Prozesse im Unternehmen überhaupt digitalisiert werden können. Die kurze Antwort: prinzipiell alle. Jedoch ist es abhängig vom Unternehmen und dem angestrebten Ziel, welche Arbeitsschritte zur Steigerung der Effizienz digitalisiert werden sollten. Die Telematiklösungen von Webfleet bieten vielfältige Möglichkeiten Unternehmensprozesse zu automatisieren und effizienter zu gestalten. In einem Gespräch mit hausinternen Experten beraten wir Sie gern umfassend, wie Ihr Unternehmen von einer Flottenmanagement-Lösung profitieren kann.

Was hilft bei der Einführung digitaler Arbeitsprozesse?

Abläufe effizienter zu gestalten bedeutet auch Arbeitsschritte zu erleichtern. Daher sollten alle Mitarbeitenden bei Neuerungen im Unternehmen aktiv miteinbezogen werden. Durch eine interne Befragung kann so bereits ermittelt werden, wo genau Schwächen liegen, welche Abläufe Stress auslösen und welche Prozesse besonders zeitaufwändig sind.

Für eine effiziente und sichere Nutzung neuer Telematikdienste von Mitarbeitenden bietet Webfleet Schulungen zur Einführung unserer Systeme in Ihrem Unternehmen. Außerdem bietet es sich an, neue Systeme in kleinen Schritten einzuführen und so den Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben sich langsam an die neuen Abläufe zu gewöhnen. Mitarbeitende, die gut mit den Neuerungen zurechtkommen, könnten auf diese Weise andere mit ihrer Begeisterung anstecken und gemeinsam an der erfolgreichen Umsetzung arbeiten.

Den Webfleet-Blog abonnieren

Melden Sie sich an, um jeden Monat Neuigkeiten und Tipps zur Optimierung der Fuhrparkleistung zu erhalten. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Wählen Sie einen Branchentyp.

Ihre personenbezogenen Daten sind bei uns sicher. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.

Leider wurden keine Ergebnisse gefunden.

Ladevorgang läuft

Blog durchsuchen

Flottenmanagement