Die Zukunft des Lkw mit Volta

Vom autonomen Platooning bis hin zu alternativen Kraftstoffen und allem, was dazwischen liegt, verändert die Technologie die Lkw-Branche. Was bedeutet das für das Fahrzeug selbst?

Volta Trucks kann diese Frage beantworten. Als führender Hersteller von elektrischen Nutzfahrzeugen ist Volta Trucks an vorderster Front tätig und hat es sich zur Aufgabe gemacht, drei Herausforderungen für städtische Distributionsflotten zu lösen. Dieser Beitrag beschreibt diese Herausforderungen und stellt Ihnen Volta näher vor.

Herausforderung 1: Erreichen von Netto-Null

Das Ende des Verbrennungsmotors ist nahe, und die Revolution des elektrischen Verkehrs steht vor der Tür. Während elektrische Personenkraftwagen für viele Schlagzeilen gesorgt haben, führt der Weg zur Emissionsfreiheit auch zur Dekarbonisierung von Nutzfahrzeugen. Die Dekarbonisierung von Lastkraftwagen für eine nachhaltige Zukunft ist eine der größten Herausforderungen für die Transportindustrie.

Das Erreichen von Netto-Null-Emissionen bei Lastkraftwagen erfordert die Bewältigung einer Reihe einzigartiger Probleme, insbesondere in Bezug auf Kosten und Infrastruktur. Der Straßengüterverkehr ist weltweit für 8 % der Emissionen verantwortlich, und die Regierungen haben Strategien und Vorschriften für die Dekarbonisierung des gewerblichen Verkehrs ausgearbeitet. Es gibt also auch einen zeitlichen Druck.

Die Europäische Kommission hat mit der Verordnung (EU) 2019/1242 Emissionsnormen für neue Lkw in der EU verabschiedet. Ab 2025 müssen neue Lkw 15 % weniger C02 ausstoßen; ab 2030 wird dieser Wert auf 30 % steigen.

Städte mit hohem Verkehrsaufkommen wie London und Amsterdam haben Umweltzonen (LEZ) eingeführt. In London wird eine Gebühr für Lkw erhoben, die die LEZ-Kriterien nicht erfüllen. In Amsterdam dürfen Lkw der Klassen N2 und N3 mit einem Gewicht von mehr als 3.500 kg und Dieselmotoren der Abgasnormen Euro 0 bis Euro 5 nicht in die Innenstadt fahren. Verstöße gegen die Lkw-Vorschriften werden in Amsterdam mit 250 EUR Bußgeld geahndet. Lkw spielen eine entscheidende Rolle bei der Lieferung von Gütern in städtischen Gebieten. Volta möchte einen einfachen Weg zur Elektrifizierung der letzten Meile für mittelschwere Lastkraftwagen bieten. Hier kommt der Volta Zero ins Spiel, ein 16-Tonnen-Elektro-Lkw. Das Unternehmen plant die Markteinführung des Zero im Jahr 2023 in Paris, London, Madrid, Mailand und im Rhein-Ruhr-Gebiet in Deutschland. Wir werden später mehr über den Zero erzählen – aber hier ist schon einmal ein Blick auf ihn (zusammen mit einigen Mitarbeitern von Volta vor dem Hauptsitz des Unternehmens in Reading, Großbritannien):

Der Volta Zero ist das weltweit erste vollelektrische 16-Tonnen-Nutzfahrzeug, das speziell für den städtischen Güterverkehr entwickelt wurde

Herausforderung 2: Behebung des Fahrermangels

Laut einer neuen Umfrage der Internationalen Straßentransport-Union (IRU) könnte der Mangel an Lkw-Fahrern in diesem Jahr deutlich zunehmen – um bis zu 40 %. Die IRU-Umfrage weist auf einen Mangel an Vielfalt als Ursache hin. Der Anteil von Fahrern unter 25 Jahren ist gering, das Durchschnittsalter liegt bei 50 Jahren. In den meisten Ländern machen Frauen nur 3 % der Lkw-Fahrer aus. In Frankreich, wo 55.000 Fahrer fehlen, liegt der Frauenanteil bei 2 % aller Lkw-Fahrer.

Für Volta ist innovatives Lkw-Design ein Aspekt zur Lösung des Fahrermangels. Der Zero verfügt über ein geräumiges und modernes Fahrerhaus mit Sitzen, die für maximalen Komfort ausgelegt sind. Von außen betrachtet ist es klar, dass der Zero mit der traditionellen Kastenform und den Standardfenstern bricht. Was sagen Frauen und jüngere Fahrer über den Volta-Lkw?

Alice Girault von Webfleet machte einen Rundgang durch das Volta-Fahrerhaus. „Ich könnte mir vorstellen, dass ich als Frau ein solches Fahrzeug beruflich fahren würde“, berichtet sie. „Es ist bequem und gut durchdacht.“

Sidou, ein 29-jähriger TikTok-Star und Berufskraftfahrer für La Poste in Frankreich, besichtigte ebenfalls das Volta-Fahrerhaus. Seine Gedanken über den Lkw der Zukunft? „Ich bin schon im Jahr 2095!“, sagt er und nennt den Zero eine “großartige Maschine“. „Ich glaube, er wird die Welt der Straße revolutionieren“, fügt Sidou noch enthusiastischer hinzu. „Das Fahrzeug ist wunderschön und sticht sofort ins Auge“.

Volta ist davon überzeugt, dass der Zero durch seine Anziehungskraft auf Frauen und jüngere Fahrer den Flottenbetreibern helfen kann, qualifizierte Teammitglieder zu finden und zu halten. Vor allem jüngere Arbeitnehmer wollen für Unternehmen arbeiten, die sich für den Klimawandel einsetzen. Die Umstellung auf Elektroantrieb würde sich positiv auf die Rekrutierungsbemühungen auswirken. Als Elektro-Lkw ist der Zero ein „Fahrzeug für den Wandel“. Die Ladekapazität ist optimiert, so dass ein Zero-Lkw das schafft, wozu normalerweise bis zu fünf Kleintransporter nötig wären. Das ist ein Gewinn für den Planeten und die Bilanz.

Herausforderung 3: Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit

Ohne Verbrennungsmotor und Getriebe im vorderen Teil des Fahrzeugs konnten die Volta-Konstrukteure sowohl den Kabinenkomfort als auch die Sicherheit neu überdenken.

In städtischen Gebieten steigen die Fahrer 20 bis 30-mal pro Tag in ihre Kabinen ein und aus. Die Schiebetür von Volta minimiert das Risiko von Unfällen und Verletzungen der Fahrer. Sie öffnen einfach die Tür und machen einen einzigen Schritt auf den Bürgersteig, während sie aufrecht und mit dem Blick nach vorne stehen. Sie müssen weder aus dem Fahrerhaus herausklettern noch auf die Fahrbahn oder den Radweg treten.

Ein weiterer Aspekt ist die Sichtbarkeit. Eine herkömmliche Kabine sitzt hoch über der Straße, so dass die Fahrer Radfahrer, Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer nur schwer sehen können (und umgekehrt). Das Volta-Fahrerhaus befindet sich nur 1,8 Meter über dem Boden. Der Fahrer sitzt in einer niedrigen, zentralen Position und kann durch das große Frontfenster Blickkontakt mit Verkehrsteilnehmern aufnehmen.

Mit 220 Grad direkter Sicht um das Fahrzeug herum gibt es in der Kabine keine toten Winkel. Die acht Kameras, Radargeräte und Sensoren des Lkw geben dem Fahrer einen 360-Grad-Überblick über das Geschehen rund um das Fahrzeug. Die Batterien des Lkw befinden sich am hinteren Ende des Fahrgestells und nicht an der Seite des Fahrzeugs. Sie ermöglichen eine bessere Beladung von hinten und sind sicherer für den Vertrieb in Städten.

Dekarbonisierung von Flotten in großem Maßstab

Die Dekarbonisierung des gewerblichen Verkehrs bringt neue Herausforderungen für das Flottenmanagement mit sich, angefangen von Schulungen der Fahrer über Fahrzeugtechnologien bis hin zur Ermittlung der Infrastruktur- und Versicherungsanforderungen. Volta ist bestrebt, den Übergang zur Elektrifizierung zu vereinfachen. Sein Truck-as-a-Service-Modell (TaaS) bietet Flotten alles, was sie brauchen, um effizient und in großem Umfang auf Elektrofahrzeuge umzusteigen: Wartung, Instandhaltung, Versicherung, Ladeinfrastruktur und Fahrerschulung für den Volta-Lkw. Möchten Sie mehr über emissionsfreie Lkw oder TaaS erfahren? Carla Detrieux, Director of Business Development bei Volta Trucks, sprach mit uns auf der Webfleet Mobility Conference 2022. Melden Sie sich für die kostenlose Aufzeichnung unseres Gesprächs mit ihr an, die auch On-Demand-Zugang zu allen Konferenzvideos bietet.

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