





Jeder Fuhrparkmanager möchte am besten eine Fahrzeugauslastung von 100 Prozent für seine Lkw und Anhänger im Fuhrpark. Im Durchschnitt erzielt die Branche jedoch nur eine Auslastung von 50 Prozent im Fuhrparkmanagement.
Durch die Umsetzung der richtigen Strategien können Sie der 100-prozentigen Fahrzeugauslastung deutlich näherkommen. Nachstehend finden Sie einige Vorgehensweisen dazu. Beachten Sie jedoch, dass Sie die Fahrzeugauslastung mit einer hochwertigen Softwarelösung für das Fuhrparkmanagement am besten maximieren können. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Wenn Sie Ihre Fahrzeuge und Anhänger optimal einsetzen möchten, müssen sie über eine Telematik-Serviceanbieter vernetzt sein.
So ermitteln Sie Ihre aktuelle Fahrzeugauslastung
Um Verbesserungen vornehmen zu können, müssen Sie Ihre aktuelle Fahrzeugauslastung regelmäßig messen. Das bedeutet monatlich, wöchentlich oder am besten sogar täglich. Notieren Sie die Anzahl der Tage, Schichten oder Stunden, während der Ihre Fahrzeuge im Einsatz sind. (Hinweis: Die Messung der Fahrzeugauslastung kann nach Tagen, nach Wochen oder nach Monaten erfolgen.)
Prüfen Sie dann die drei grundlegenden Elemente der Fahrzeugauslastung:
- Verfügbare Lenkzeiten des Fahrers
- Serviceanforderungen Ihrer Kunden
- Zulässiges Gesamtgewicht des Fahrzeugs
Sie könnten aber auch weitere Aspekte berücksichtigen:
- Sind Ihre Lkw mit Teilladungen unterwegs? Wenn ja, wie oft?
- Machen Ihre Lkw unnötige Stopps oder halten sie sich an die geplanten Routen?
- Wie lange dauert jeder Stopp?
- Wie viele Fahrer setzen Sie ein, um die erforderlichen Lieferungen zu leisten?
Herausforderungen bei der Fahrzeugauslastung
Kundenzufriedenheit
Wenn Ihre Kunden Lieferungen nur zu bestimmten Zeiten annehmen, bringt das Herausforderungen mit sich. Sie können die Zeit jedoch sinnvoll nutzen. Gibt es weitere Fahrten oder Aufgaben, z.B. Rücktransporte oder Kunden mit flexibleren Öffnungszeiten? Dies bietet Ihnen die Gelegenheit, die Fahrzeugauslastung zu steigern.
Teilladungen
Klar ist: Ihre Lkw müssen nicht rund um die Uhr im Einsatz sein, um die Fahrzeugauslastung zu optimieren. Nehmen wir an, Ihr Lkw mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Kartons ist den ganzen Tag unterwegs und muss 20 Stopps machen. Da Ihre Kunden aber nur jeweils 300 Kartons haben, ist die Fahrzeugauslastung nicht optimiert, weil Ihr Lkw Teilladungen transportiert. Vielleicht haben Sie im Fuhrpark einen kleineren Anhänger, der 315 Kartons fasst und den Sie stattdessen einsetzen könnten.
Feste Routen
Viele Fuhrparks halten sich an feste Routen. Sie fahren also jeden Tag dieselbe Strecke, selbst wenn es nicht für alle Stopps Lieferungen gibt. Die Länge und Dauer der Route steigen dadurch unnötig an. Zudem ist das ganze Flottenmanagement dadurch nicht nur ineffizient, sondern kostet auch mehr Kraftstoff. Mit Routenoptimierung oder dynamischer Routenführung können Sie das vermeiden und die Fahrzeugauslastung verbessern.
Möglichkeiten zur Optimierung der Fahrzeugauslastung
Zur täglichen Routenoptimierung müssen Sie alle Stopps berücksichtigen. Dann ordnen Sie diese in einer Reihenfolge an, mit der Sie die Auslastung der Fahrzeuge, Anhänger und Fahrer optimieren. Das mag zunächst komplex klingen, aber wie bereits erwähnt, kann ein Telematik-Serviceanbieter Ihnen helfen, die Fahrzeugauslastung zu automatisieren.
Eine Fuhrparkmanagement-Lösung wie Webfleet ermöglicht Ihnen eine zuverlässigere Planung der Ankunftszeiten. Zudem sorgt die innovative Flottenmanagement-Lösiung dafür, dass die Fahrzeiten kürzer sind, Ihre Fahrer mehr Aufträge erledigen können und die Zufriedenheit Ihrer Kunden steigt – und all das bei maximierter Fahrzeugauslastung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite zum Webfleet-System zum Management von Arbeitsabläufen.
So berechnen Sie die Fuhrparkauslastung: die Formel
Um ein möglichst genaues Ergebnis zu erhalten, sollten Sie die zeitbasierte Auslastung berechnen, nicht die fahrzeugbasierte Auslastung, die Ihnen lediglich einen einfachen Durchschnittswert liefert.
Die Formel für die zeitbasierte Auslastung lautet:
- (Insgesamt abgerechnete Stunden / Insgesamt für die Abrechnung verfügbare Stunden) x 100.
Wenn beispielsweise insgesamt 1000 Stunden verfügbar sind und Ihre Fahrzeuge und Assets 600 Stunden lang genutzt werden, beträgt Ihre Fuhrparkauslastung 60 %:
- (600/1000) x 100 = 60.
Mit dieser Kennzahl erhalten Sie eine klare Prozentangabe zu Ihrer aktuellen Effizienz und erkennen, welche Fahrzeuge unzureichend ausgelastet sind.
Für ein schnelleres, fehlerfreies Verfahren können Sie eine Tabellenkalkulation für die Fahrzeugauslastung oder den interaktiven Rechner unten nutzen. Geben Sie Ihre Fuhrparkdaten ein, um eine niedrige Auslastung oder hohe zurückgelegte Entfernung zu erkennen. Sie können dann fundiertere Planungsentscheidungen treffen und Ihr Umsatzpotenzial verbessern.
Die Rolle von Wartung und Daten bei der Asset-Ortung
Mit einer proaktiven Fuhrparkwartung stellen Sie sicher, dass Assets jederzeit einsatzbereit sind, die Fahrzeugauslastung hoch bleibt und unerwartete Standzeiten minimiert werden. Indem Sie Fahrer dazu ermutigen, vor jeder Fahrt eine Checkliste für die Fahrzeuginspektion auszufüllen, sorgen Sie für einsatzbereite Ressourcen, niedrige Mobilitätskosten und eine hohe Produktivität.
Zur Maximierung der Fuhrparkauslastung ist es unerlässlich, dass Sie einen Überblick über Ihre Fuhrparkaktivitäten haben. Daten aus Telematik- oder Ortungssystemen bieten einen Echtzeit-Einblick in den Standort von Assets, die gefahrenen Kilometer, den Kraftstoffverbrauch und mehr. Im Laufe der Zeit kristallisieren sich aus diesen Daten klare Auslastungsmuster heraus, die zeigen, wo Spielraum zur Verbesserung der Fuhrparkauslastung besteht.
Fahrzeugnutzungsrechner
Ermitteln Sie, wie gut Ihre Flotte ausgelastet ist und wie viel ungenutzte Tage Sie kosten
Fahrzeugauslastung: XX
Ungenutzte Tage: XX
Entgangener Umsatz durch ungenutzte Tage: XX

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