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Digitaler Fahrten­schreiber

Ein Leitfaden zu Tacho­graphen und Vorschriften

Foto eines Fahrers beim Tippen auf digitalem Fahrten­schreiber im FahrzeugFoto eines Fahrers beim Tippen auf digitalem Fahrten­schreiber im FahrzeugFoto eines Fahrers beim Tippen auf digitalem Fahrten­schreiber im FahrzeugFoto eines Fahrers beim Tippen auf digitalem Fahrten­schreiber im FahrzeugFoto eines Fahrers beim Tippen auf digitalem Fahrten­schreiber im FahrzeugFoto eines Fahrers beim Tippen auf digitalem Fahrten­schreiber im Fahrzeug
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Welche neuen Tacho­gra­phen­vor­schriften gelten ab dem 1. Juli 2026 für leichte Nutzfahr­zeuge?

Im Rahmen des EU-Mo­bi­li­täts­pakets treten am 1. Juli 2026 neue Vorschriften in Kraft, denen zufolge leichte Nutzfahr­zeuge, die mehr als 2,5 t wiegen und für grenz­über­schrei­tende Transporte oder im Kabota­ge­verkehr eingesetzt werden, mit einem Tacho­graphen ausge­stattet sein müssen.

Ab diesem Stichtag müssen alle betroffenen Fahrzeuge und Fahrer außerdem die EU-Lenk­zeit­vor­schriften einhalten, darunter Lenkzeit­be­schrän­kungen sowie vorge­schriebene Pausen und Ruhezeiten (Verordnung (EG) Nr. 561/2006). Verstöße gegen diese Vorschriften können zu Bußgeldern und Betriebs­un­ter­bre­chungen führen und stellen somit ein großes Geschäfts­risiko dar.

Digitale Fahrten­schreiber und die Einhaltung der Vorschriften in Fuhrparks

Digitale Tacho­graphen ermöglichen die genaue Aufzeichnung und Meldung von Fahrer­ak­ti­vi­täten. Daher sind sie bei der Einhaltung von Fuhrpark­vor­schriften von entschei­dender Bedeutung. Sie unter­stützen die Verkehrs­si­cherheit, indem sie Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten durchsetzen und sowohl die Geschwin­digkeit als auch die Entfernung erfassen.

Die Nicht­ein­haltung von Tacho­gra­phen­vor­schriften kann Sanktionen wie Bußgelder, Fahrzeug­be­schlag­nahmen und mögliche rechtliche Konse­quenzen nach sich ziehen. Regelmäßige Daten­prü­fungen und die korrekte Nutzung von Tacho­gra­phen­karten sind wichtig, um konform zu bleiben und Bußgelder zu vermeiden.

Damit Fuhrpark­be­treiber und Fahrer die korrekte Einhaltung von Vorschriften sicher­stellen können, müssen sie wissen, wie Tacho­graphen funktio­nieren und in welchen Fahrzeugen sie vorge­schrieben sind. In diesem Leitfaden erläutern wir die Funkti­ons­weise von digitalen Tacho­graphen, die Regeln bezüglich ihrer Verwendung und die Best Practices für eine mühelose Einhaltung von Vorschriften.

Kompetente Beratung zu Tacho­gra­phen­lö­sungen durch unsere Experten⁠

Was ist ein digitaler Fahrten­schreiber?

Foto eines Fahrers beim Tippen auf digitalem Fahrten­schreiber im Fahrzeug

Digitale Tacho­graphen erfassen bei Lkw und Bussen Daten zu Lenkzeit, Geschwin­digkeit, Entfernung und Fahrer.

Diese Geräte sind Pflicht für alle Fahrzeuge, die den Lenkzeit­vor­schriften der EU oder des Vereinigten Königreichs unterliegen. Das Ziel ist, die Verkehrs­si­cherheit zu erhöhen und den fairen Wettbewerb im Trans­port­sektor zu fördern.

Sind Sie auf der Suche nach einem digitalen Tacho­graphen? Dank Tachograph Manager bleiben Sie bei minimalem Aufwand konform.

Zum Inhalt

Analoge vs. digitale Fahrten­schreiber

Der Haupt­un­ter­schied zwischen analogen und digitalen Fahrten­schreibern besteht in der Art und Weise, wie Daten aufge­zeichnet und gespeichert werden. Bei analogen Fahrten­schreibern werden Daten über Tabellen und Tacho­scheiben erfasst, d. h. Fahrer müssen ihre Start- und Endzeiten und die gefahrenen Kilometer von Hand notieren. Digitale Fahrten­schreiber gingen mit der Einführung von Tacho­gra­phen­karten einher, auf denen die Fahrzeug­daten und die Arbeits­zeiten von Fahrern 28 Tage lang gespeichert werden. Bei den digitalen Geräten können die Tacho­gra­phen­daten weder geändert noch gelöscht werden, sodass Behörden die Lenkzeit­vor­schriften für Fahrer leichter durchsetzen können. Die digital gespei­cherten Daten sind verschlüsselt und müssen DSGVO-­konform (Daten­schut­z-Grund­ver­ordnung) sein, wodurch sie besonders sicher sind.

Digitale Tacho­graphen dagegen nutzen Tacho­gra­phen­karten, auf denen Fahrzeug­daten und Arbeits­zeiten gespeichert werden. Die Fahrzeug­daten müssen herun­ter­ge­laden werden – alle 90 Tage für Fahrzeuge und alle 28 Tage für Fahrer. Im Falle einer Straßen­kon­trolle müssen Fahrer in der Lage sein, einen Nachweis über die Lenk-, Ruhe-, Arbeits- und Bereit­schafts­zeiten für den aktuellen Tag und die voraus­ge­henden 56 Tage zu erbringen. Bei diesen Geräten können die Daten weder geändert noch gelöscht werden, sodass Behörden die Lenkzeit­vor­schriften für Fahrer leichter durchsetzen können. Die digital gespei­cherten Daten sind verschlüsselt und müssen DSGVO-­konform (Daten­schut­z-Grund­ver­ordnung) sein, wodurch sie besonders sicher sind.

Welche Funktion erfüllt ein digitaler Fahrten­schreiber?

Ein digitaler Tachograph wird im Fahrzeug installiert, um die Fahrzeug­ge­schwin­digkeit, die Pausen­zeiten von Fahrern und die gefahrenen Kilometer zu erfassen. Er beginnt mit der Aufzeichnung dieser Daten, sobald das Fahrzeug bewegt wird.

Digitale Tacho­graphen erfassen die folgenden Daten:

  • Fahrzeug­ge­schwin­digkeit
  • Gefahrene Kilometer
  • Fahrzeit
  • Fahre­ri­den­tität
Zum Inhalt

Smart Tacho­graphen können zusätzlich Folgendes erfassen:

  • Pausen/Ruhezeiten von Fahrern
  • Verfüg­barkeit von Fahrern, die nicht im Einsatz sind
  • Grenz­über­tritte

Die Regeln rund um digitale Tacho­graphen entwickeln sich ständig weiter. Im Abschnitt zu Smart Tachograph Version 2 unten erfahren Sie mehr über diese Zeitleiste.

Wann ist die Nutzung eines digitalen Fahrten­schreibers Pflicht?

Foto von drei neben­ein­an­der­ste­henden Lkw

Tacho­graphen haben sich seit den 1950er Jahren enorm weiter­ent­wi­ckelt, wobei neue Vorschriften stets Anpassungen auf Seiten von Nutzfahr­zeug­fuhr­parks erfor­derlich machen. Hier ist eine Zeitleiste der wichtigsten Meilen­steine und bevor­ste­henden Fristen für Tacho­graphen:

  • Mai 2006: Alle quali­fi­zierten neuen Fahrzeuge in der EU müssen mit einem digitalen Tacho­graphen der ersten Generation ausge­stattet sein.
  • Juni 2019: Alle neuen Fahrzeuge müssen mit einem Smart Tachograph (Version 1) ausge­stattet sein.
  • August 2023: Alle neu zugelas­senen Lkw müssen über einen Smart Tachograph Version 2 verfügen.
  • Dezember 2024: Lkw, die über einen analogen Tacho­graphen oder die erste Generation digitaler Tacho­graphen verfügen, müssen auf Smart Tachograph Version 2 aufgerüstet werden.
  • August 2025: Lkw mit einem Smart Tachograph Version 1 müssen auf Version 2 aufgerüstet werden.
  • 1. Juli 2026: Fahrzeuge ab 2,5 t Gewicht, die für inter­na­tionale Transporte oder im Kabota­ge­verkehr eingesetzt werden, müssen mit einem Smart Tachograph Version 2 ausge­stattet sein.

Smart Tachograph Version 2

Zum Inhalt

Digitale Tacho­graphen verbessern die Fuhrpark­si­cherheit und steigern die Effizienz. Dank einer offenen Schnitt­stelle bieten diese Geräte umfassende Funktio­na­lität, darunter ein Nahbe­reichs-­Kom­mu­ni­ka­ti­ons­system zur Optimierung der täglichen Fahrzeug­in­spek­tionen.

Im Zuge der Weiter­ent­wicklung von Vorschriften müssen Fuhrparks von analogen und frühen digitalen Tacho­graphen auf das neueste Modell, Smart Tachograph Version 2, aufrüsten. Dieses Upgrade ist ein wichtiger Aspekt des EU-Mo­bi­li­täts­pakets 1, das auf die Durch­setzung von Kabota­ge­vor­schriften, die Überwachung von Grenz­über­tritten und die Nachver­folgung von Be- und Entla­de­vor­gängen von Lkw ausge­richtet ist. Die Verfüg­barkeit von finan­zi­eller Unter­stützung für den Hardware­aus­tausch variiert von Land zu Land.

Warum ist ein digitaler Fahrten­schreiber so wichtig?

Foto eines fahrenden Lkw auf einer Landstraße

Genau wie das analoge Vorgän­ger­modell erfasst auch ein digitaler Tachograph, wie weit, wie schnell und wie lange ein Fahrer unterwegs ist. Smart Tacho­graphen verfolgen dasselbe Ziel wie das ursprüng­liche analoge Gerät: Es geht darum, die Fahrer zu schützen und die Verkehrs­si­cherheit für alle Beteiligten zu erhöhen. Sie sind nach europäi­schem Recht vorge­schrieben und somit in Fuhrparks unerlässlich für die Einhaltung von Vorschriften.

Beratung durch einen Experten⁠

Welche Daten werden mit einem digitalen Fahrten­schreiber erfasst?

Foto eines Fuhrpark­ma­nagers vor zwei Compu­ter­bild­schirmen mit geöffneter Webfleet Software

Ein digitaler Smart Tachograph zeichnet Folgendes auf:

  • Fahrzeiten
  • Geschwin­digkeit und vom Fahrzeug zurück­ge­legte Distanz
  • Identität und Aktivitäten des Fahrers

Digitale Fahrten­schreiber können außerdem mit anderen Geräten und Systemen kommu­ni­zieren, z.B. GPS, Dashcams und Fuhrpark­management-Software.

Ein Smart Tachograph sorgt dafür, dass Fuhrparks die Lenkzeiten von Fahrern mühelos einhalten und gleich­zeitig die Fahrleistung und die Kraft­stoff­ef­fi­zienz optimieren. Aus den erfassten Echtzeit­daten geht hervor, wo Verbes­se­rungs­spielraum für Routen und Fahrver­halten besteht, um die Sicherheit und das Wohlergehen zu erhöhen.

Zum Inhalt

Einhaltung der Lenkzeiten von Fahrern mithilfe von digitalen Fahrten­schreibern

Da digitale Tacho­graphen automatisch die Lenk- und Pausen­zeiten erfassen, unter­stützen sie Fuhrparks bei der Einhaltung der diesbe­züglich geltenden Vorschriften.

Wie lange ein Fahrer pro Tag und pro Woche arbeiten und fahren darf, ist durch EU-Vor­schriften geregelt. Mit einem digitalen Tacho­graphen können Transport­unternehmen prüfen, ob Fahrer diese Vorschriften einhalten, sowie in Echtzeit potenzielle Verstöße oder Überschrei­tungen erkennen.

Hier finden Sie eine umfas­sendere Erläuterung der Lenkzeit­vor­schriften.⁠

Wie unterstützt ein digitaler Fahrten­schreiber die Einhaltung von Vorschriften?

Compu­ter­mo­nitor mit einer Karten­an­zeige des Webfleet Tachograph Managers

Digitale Fahrten­schreiber helfen Fuhrpark­be­treibern, die Kontrolle über die Einhaltung der Lenkzeit­vor­schriften zu behalten. Das manuelle Herun­ter­laden von Tacho­gra­phen­daten kann pro Fahrzeug 20 Minuten bis 2 Stunden dauern. Noch dazu müssen die Fahrer sich am selben Ort befinden wie die Auswer­tungs­geräte.

Bei Verwendung eines digitalen Tacho­graphen können Fuhrpark­ma­nager die Daten remote herun­ter­laden und ihren Verwal­tungs­aufwand dadurch um mehrere Stunden reduzieren. In Verbindung mit Daten­ana­ly­se­-­Software wird die Einhaltung von Vorschriften weiter erleichtert, weil Daten in Echtzeit abgerufen werden können.

Leitfaden zum Thema Tacho­gra­phen­vor­schriften herun­ter­laden

Gibt es Ausnahmen in Bezug auf die Vorschriften zu digitalen Fahrten­schreibern?

Screenshot vom Dashboard des Webfleet Tachograph Managers mit Zeitachse, verschie­denen Aufga­ben-­Ka­te­gorien und detail­lierter Aufga­ben­über­sicht

Die genannten Vorschriften gelten in der EU und im Vereinigten Königreich. Es gibt jedoch einige Ausnahmen in Bezug auf digitale Fahrten­schreiber.

Wenn ein Fahrzeug in einem EU-Land unterwegs ist, beziehen sich diese Ausnahmen auf den Fahrzeugtyp, den Trans­port­zweck und die Start-/Endpunkte der Fahrt. Fahrzeuge für Notfall- und Rettungs­ein­sätze sind beispiels­weise von den Regeln ausgenommen. Fahrzeuge mit einer Höchst­ge­schwin­digkeit von 25 mph (ca. 40 km/h) sind ebenfalls ausgenommen.

Eine vollständige Liste der Tacho­gra­ph-Aus­nahmen finden Sie auf der Website des Bundesamt für Logistik und Mobilität. Digitale Tacho­gra­phen­karten und ihre Verwendung.

Digitale Tacho­gra­phen­karten und ihre Verwendung

Foto einer Hand, die eine Fahrerkarte in einen digitalen Tacho­graphen eines Fahrzeugs steckt

Von Gesetzes wegen müssen alle Fahrer von Nutzfahr­zeugen wie Bussen und Lkw Tacho­gra­phen-­Fah­rer­karten mit sich führen. Auf diesen Karten werden Fahrerdaten erfasst und gespeichert – als Nachweis darüber, dass ein Fuhrpark die EU-Vor­schriften zu Lenkzeiten, inklusive Pausen und Ruhezeiten, einhält.

Wie erhalten Sie eine digitale Tacho­gra­phen­karte?

Fahrer und Unternehmen müssen die digitale Tacho­gra­phen­karte bei ihrer nationalen Zulas­sungs­be­hörde beantragen. Es ist wichtig, den richtigen Kartentyp zu verwenden und die Karte auf dem neuesten Stand zu halten, damit die Vorschriften eingehalten und Betriebs­un­ter­bre­chungen vermieden werden.

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Welche Arten von Tacho­gra­phen­karten gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von digitalen Tacho­gra­phen­karten. Welche Karte Sie verwenden müssen, hängt von Ihrer Rolle ab. So verwenden beispiels­weise Fahrer Fahrer­karten, die ihre Aktivitäten erfassen und ihre indivi­duelle Fahrer-ID speichern. Diese Art von Karte überträgt Fahrern die Verant­wortung für die Einhaltung der Vorschriften zu Arbeits- und Ruhezeiten. Unternehmen verwenden zudem Unter­neh­mens­karten. Diese ermöglichen es Fuhrpark­ma­nagern, die Arbeits- und Pausen­zeiten von Fahrern im Blick zu behalten und Fuhrpar­k-­Com­p­liance sicher­zu­stellen.

So verwalten Sie Tacho­gra­phen­auf­zeich­nungen?

Damit Tacho­gra­phen­auf­zeich­nungen korrekt verwaltet werden können, müssen Fahrer­kar­ten­daten alle 28 Tage und Fahrzeug­daten alle 90 Tage herun­ter­ge­laden werden. Auf inter­na­tio­nalen Fahrten zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU müssen Fahrer von quali­fi­zierten Lkw und leichten Nutzfahr­zeugen derzeit bei Straßen­kon­trollen Tacho­gra­phen­auf­zeich­nungen für bis zu 56 Tage vorlegen können. Tools wie Webfleet TachoShare helfen dabei, Downloads zu automa­ti­sieren und die Aufzeich­nungen sicher zu speichern, sodass sie einfach abgerufen und in Berichten erfasst werden können.

Chatten Sie mit uns über Tacho­gra­ph-­Tools⁠

Was sind die typischen Probleme mit digitalen Tacho­graphen?

Für Fahrer ist die Karte ein poten­zi­eller Problem­faktor, weil sie verloren gehen kann und die Erfassung von Lenk- und Ruhezeiten dann nicht mehr möglich ist. Technische Fehlfunk­tionen wie Software- oder Verbin­dungs­fehler können ebenfalls die Daten­er­fassung unter­brechen. Regelmäßige Aktua­li­sie­rungen und Kalibrie­rungen könnten Fahrzeug­stand­zeiten verursachen und so für weitere Unannehm­lich­keiten sorgen. Fuhrpark­ma­nagern fällt es mögli­cher­weise schwer, Tacho­gra­phen­daten für alle Fahrzeuge zu integrieren, insbe­sondere bei Inkom­pa­ti­bi­lität zwischen den Systemen und anderer Software.

Vorbeugende Maßnahmen wie regelmäßige System­prü­fungen, korrekte Karten­hand­habung und die Verwendung kompatibler, integrierter Fuhrpark­ma­nage­ment­lö­sungen können dazu beitragen, diese Probleme zu vermeiden.

Welche Vorteile bietet Webfleet Ihrem Fuhrpark?

Beim Betrieb eines Trans­port­fuhr­parks gilt es, viele bewegliche Teile unter einen Hut zu bringen. Dazu gehören unter anderem die Planung von Aufträgen und Routen, die Aufrecht­er­haltung von Sicherheit und Schutz, das Management der Fahrer und die zeitnahe Planung der Wartung.

Am einfachsten lässt sich all dies mit einer zentralen Plattform bewerk­stel­ligen, einschließlich der Einhaltung von Vorschriften.

Wäre es nicht schön, wenn all dies über eine einzige Plattform gemanagt werden könnte? Dank Webfleet Tachograph Manager können Sie die Tacho­gra­phen­daten Ihres Fuhrparks remote herun­ter­laden und sicher speichern. Sie behalten den Überblick über die Restlenk­zeiten und werden frühzeitig über Probleme benach­richtigt, sodass Sie Verstöße vermeiden können.


Alles, was Sie über digitale Tacho­graphen wissen müssen

Wie funktio­niert ein digitaler Tachograph?

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Zum Inhalt

Bei Verwendung analoger Tacho­graphen müssen Fahrer die gefahrenen Kilometer und die Arbeits­zeiten selbst notieren. Digitale Tacho­graphen dagegen erfassen die Fahrzeug- und Fahrerdaten und speichern sie digital. Ein digitaler Tachograph zeichnet die Geschwin­digkeit, die Ruhezeiten von Fahrern und die von Fahrzeugen zurück­ge­legte Entfernung auf. Erfahren Sie mehr über digitale Tacho­graphen

Wie wird ein digitaler Tachograph genutzt?

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Zum Inhalt

Digitale Tacho­graphen erleichtern die Einhaltung der Lenkzeit­vor­schriften. Beispiels­weise ist es möglich, die Ablaufdaten von Fahrer­karten im Blick zu behalten. Ebenso sehen Sie die Restlenk­zeiten. Eine Lösung wie Webfleet Tachograph Manager erleichtert Compli­an­ce-­Pro­zesse durch Remote Downloads sowie digitale Archi­vierung und Auswertung. Erfahren Sie mehr über Tachograph Manager.

Was kostet ein Smart Tachograph?

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Zum Inhalt

Wie bei allen Fuhrpark­lö­sungen hängen die Kosten vorrangig von Ihren Geschäfts­an­for­de­rungen ab. Die Anzahl der Fahrzeuge in Ihrem Fuhrpark wirkt sich entscheidend auf die Gesamt­kosten aus. Lassen Sie einen unserer Experten ein Angebot für Sie erstellen – fordern Sie einfach einen Rückruf an und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung.

Was sind die Vorschriften zu digitalen Tacho­graphen?

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Zum Inhalt

Seit 2023 gelten neue Tacho­gra­phen­vor­schriften, denen zufolge Fuhrpark­fahr­zeuge mit Smart Tachograph Version 2 ausge­stattet sein müssen. Die obliga­to­rische Ausrüstung mit einem Tacho­graphen gilt auch für bestimmte leichte Nutzfahr­zeuge. Der Stichtag ist der 1. Juli 2026. Gemäß diesen Vorschriften dürfen Fahrer ihre 45 Minuten Ruhezeit nicht in der Fahrer­kabine verbringen. Zudem werden landes­spe­zi­fische Löhne durch Lohngleichheit für Fahrer ersetzt.

Wie werden Daten von einem digitalen Tacho­graphen ausgelesen?

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Zum Inhalt

Am effizi­en­testen lassen sich die Daten eines digitalen Tacho­graphen mit einem Fuhrpark­ma­nage­ment­system auslesen, das Tacho­gra­ph-­Software umfasst. Diese Systeme ermöglichen schnelle Bericht­er­stat­tungen und Auswer­tungen, sodass Sie Sozial­ver­stöße und Bußgelder vermeiden. Dank Sofort­zu­griff auf die Arbeits­zeiten können Sie sicher­stellen, dass Ihre Fahrer Pausen und Ruhezeiten einhalten. Erfahren Sie mehr über Tacho­gra­ph-­Software.

Kann eine Fahrerkarte in den Tacho­graphen eingesteckt werden?

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Die Fahrerkarte muss zu Compli­an­ce-Zwecken in den Tacho­graphen eingesteckt werden. Über die digitale Tacho­gra­phen­karte werden die Lenk- und Ruhezeiten nachver­folgt. Die Karte des aktiven Fahrers sollte in Steckplatz 1 eingesteckt werden. Bei einem Fahrzeug mit Doppel­be­setzung muss die Karte des nicht aktiven Fahrers auf dem Beifah­rersitz in Steckplatz 2 eingesteckt werden. Erfahren Sie mehr über die Nutzung von digitalen Tacho­gra­phen­karten und die Verwendung von Fahrer­karten bei Doppel­be­setzung.

Was bedeuten die Symbole auf dem digitalen Tacho­graphen?

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Zum Inhalt

Auf digitalen Tacho­gra­phen­sys­temen gibt es vier Symbole. Diese Symbole bedeuten Folgendes: 1. Lenkzeit, 2. Andere Tätigkeit, 3. in Bereit­schaft, aber für Arbeit verfügbar und 4. Pause oder Ruhezeit. Die Erfassung der Tätigkeiten eines Fahrers während eines bestimmten Zeitraums ist wichtig, um die Einhaltung von Lenkzeit­vor­schriften nachzu­weisen. Erfahren Sie mehr über die Symbole auf digitalen Tacho­graphen.

Für welche leichten Nutzfahr­zeuge gilt der Tacho­gra­ph-Stichtag 1. Juli 2026?

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Zum Inhalt

Die Vorschrift bezieht sich auf leichte Nutzfahr­zeuge, darunter Transporter, mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 2,5 t, die für inter­na­tionale Transporte oder im Kabota­ge­verkehr eingesetzt werden.

Durch diese Ausweitung der Vorschrift wird sicher­ge­stellt, dass kleinere Fahrzeug­klassen denselben Standards für Sicherheit und fairen Wettbewerb unterliegen wie Fahrzeuge aus der Kategorie Lastkraft­wagen (Lkw).

Wichtige Details für Fuhrpark­ma­nager in Bezug auf die betroffenen leichten Nutzfahr­zeuge:

  • Kombinierte Gewichts­be­schränkung: Gemäß Verordnung (EG) Nr. 561/2006 gilt die Gewichts­be­schränkung für die Fahrzeug­kom­bi­nation. Wenn ein kleineres Fahrzeug (z. B. 2,0 t) einen Anhänger zieht, der das kombinierte Gesamt­ge­wicht auf über 2,5 t erhöht, fällt es in den Geltungs­be­reich.
  • Vorhandene und neue Fahrzeuge: Die Vorschrift gilt für neu zugelassene Fahrzeuge und erfordert, dass vorhandene, inter­na­tional eingesetzte Fahrzeuge nachge­rüstet werden.
  • Ausnahmen: Es gibt bestimmte Ausnahmen, darunter Fahrzeuge, die für den nicht­ge­werb­lichen Transport von Gütern genutzt werden, Fahrzeuge mit einer Höchst­ge­schwin­digkeit von 25 mph (ca. 40 km/h) oder Fahrzeuge, die unter bestimmten Bedingungen Transporte auf eigene Rechnung durchführen (z. B. Handwerker in einem beschränkten Radius).

Welche Risiken entstehen Betreibern von leichten Nutzfahr­zeugen bei Verstößen gegen Tacho­gra­phen­vor­schriften?

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Behörden können anhand von Remote-Er­kennung ermitteln, ob ein Tachograph vorhanden ist. Ist kein Tachograph installiert, kann das Fahrzeug einer Straßen­kon­trolle unterzogen werden. Dies kann erhebliche negative Auswir­kungen auf das Unternehmen und seine Fahrer haben.

  • Straf­zah­lungen: Wird es versäumt, einen Tacho­graphen einzubauen, kann dies zu Bußgeldern in Höhe von mehreren tausend Euro führen.
  • Betriebs­un­ter­bre­chung: Vollzugs­kräfte sind dazu befugt, das Fahrzeug still­zu­legen. Der Fahrer wird unter Umständen aufge­fordert, den Transport auszusetzen, bis die Einhaltung der Vorschriften gewähr­leistet ist. Dies kann zu gestran­deter Fracht, verpassten Liefer­ter­minen und Verstößen gegen Service­-­Le­vel-Agree­ments (SLAs) führen.
  • Zusatz­kosten: Sie sind womöglich gezwungen, kurzfristig Nachrüs­tungs­termine einzuplanen, oft zu hohen Tarifen. Gleich­zeitig fallen Verwal­tungs­kosten für das Einreichen überfäl­liger Compli­an­ce-Do­ku­mente an.
  • Reputa­ti­ons­schäden: Verspätete Lieferungen und Rechts­ver­stöße können die Beziehung zu Kunden dauerhaft schädigen.
  • Freiheits­strafe: Besonders schwer­wie­gende Fälle grober Nachläs­sigkeit können eine Freiheits­strafe nach sich ziehen.

Warum sollten Sie bereits lange vor dem 2026-Stichtag mit dem Nachrüsten leichter Nutzfahr­zeuge beginnen?

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Zum Inhalt

Aufgrund der hohen Anzahl von Fahrzeugen, die nachge­rüstet werden müssen, wird es vermutlich zu Engpässen bei der Verfüg­barkeit von zerti­fi­zierten Instal­la­ti­ons­partnern kommen. Wenn Sie bis zum letzten Moment warten, riskieren Sie Fahrzeug­stand­zeiten und Betriebs­un­ter­bre­chungen. Handeln Sie jetzt, um sich Ihre Einbau­termine zu sichern und den Andrang zu vermeiden. Zudem haben Ihre Fahrer so mehr Zeit, sich an die neuen Aufzeich­nungs­ver­fahren zu gewöhnen, bevor diese aktiv umgesetzt werden.

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So sorgen Sie für die Einhaltung von Vorschriften in Ihrem Fuhrpark

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Möchten Sie die Sicherheit verbessern und Kosten sparen? Sorgen Sie dafür, dass Ihr Fuhrpark Lenkzeit- und Tacho­gra­phen­vor­schriften optimal einhält – lesen Sie unseren Kurzleit­faden.

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